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30. Januar 2016 um 19:00
30
Auswärts

Suhl W

AI

Am 30. Januar 2016 feierten die Ladies in Black Aachen einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen die VolleyStars Thüringen (25:19, 25:13, 25:20) – die vollständige Spielzusammenfassung.

Spielzusammenfassung

Aachen W besiegte Suhl W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2015 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ladies in Black Aachen deklassieren VolleyStars Thüringen: Klarer 3:0-Heimsieg

Aachen – Die Ladies in Black Aachen haben am 30. Januar 2016 einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen die VolleyStars Thüringen (VfB Suhl) gefeiert. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle Neuköllner Straße setzten sich die Schützlinge von Cheftrainer Manuel Hartmann mit 25:19, 25:13 und 25:20 durch und fuhren damit den siebten Saisonsieg in der 1. Bundesliga Frauen ein.

Ausgangslage: Duell der Tabellennachbarn

Vor der Partie standen die Ladies in Black Aachen mit 21 Punkten aus 16 Spielen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Bilanz von sieben Siegen und neun Niederlagen bei einem Satzverhältnis von 25:32 spiegelte eine durchwachsene Saison wider. Deutlich prekärer war die Lage der Gäste aus Thüringen: Die VolleyStars Suhl rangierten mit lediglich acht Punkten aus ebenfalls 16 Partien auf dem vorletzten Platz – nur der VC Olympia Berlin stand noch schlechter da. Mit zwei Siegen und 14 Niederlagen (12:42 Sätze) war die Mannschaft von Trainerin der tief im Abstiegskampf verwurzelt.

Das Hinspiel Ende Oktober 2015 in Suhl hatten die Ladies in Black mit 3:1 (20:25, 25:18, 16:25, 13:25) für sich entschieden. Entsprechend selbstbewusst ging die Mannschaft von Trainer Manuel Hartmann in die Partie.

Satz 1: Aachener Dominanz von Beginn an

Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich ab, ehe die Gastgeberinnen um die niederländische Zuspielerin Britt Bongaerts und Diagonalangreiferin Tatiana Crkoňová das Tempo anzogen. Mit einer stabilen Annahme und präzisen Zuspielen brachte Bongaerts ihre Angreiferinnen immer wieder in gute Positionen. Crkoňová und Außenangreiferin Miroslava Kuciakova bestraften die Abstimmungsschwierigkeiten in der Suhler Abwehr konsequent. Am Ende setzte sich Aachen verdient mit 25:19 durch.

Satz 2: Eindeutige Angelegenheit

Im zweiten Durchgang legten die Ladies in Black noch eine Schippe drauf. Die Aachenerinnen servierten druckvoll und brachten die Suhler Annahmereihe immer wieder in Bedrängnis. Vor allem Mittelblockerin Simona Kóšová und die slowakische Diagonalangreiferin Tatiana Crkoňová zeigten sich in bestechender Form. Suhl fand kaum Mittel gegen den Aachener Block um Ivona Svobodnikova und Juliane Langgemach. Das Resultat war ein eindrucksvoller 25:13-Satzgewinn – die deutlichste Führung an diesem Abend.

Satz 3: Suhler Widerstand gebrochen

Die VolleyStars Thüringen stemmten sich im dritten Satz noch einmal gegen die drohende Niederlage. Thüringen kämpfte verbissen, kam aber gegen die gut eingestellte Aachener Defensive um Libera Dominika Valachova nicht entscheidend durch. Die Gastgeberinnen ließen nicht locker, hielten das Tempo hoch und ließen Suhl nie näher als drei bis vier Punkte herankommen. Am Ende machten die Ladies in Black mit 25:20 den Deckel drauf und sicherten sich den ungefährdeten 3:0-Erfolg.

Schlüssel zum Erfolg: Aufschlag und Block

Der Schlüssel zum Aachener Erfolg lag in der starken Aufschlagannahme und der überragenden Blockarbeit. Mit einer konsequenten Aufschlagserie – allen voran von der niederländischen Zuspielerin Britt Bongaerts – brachte Aachen die Suhler Annahme immer wieder aus dem Rhythmus. Der Aachener Block um Kóšová, Svobodnikova und Langgemach stand kompakt und zwang die Suhler Angreiferinnen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen oder Fehlern. Zudem zeigte die Mannschaft von Manuel Hartmann eine hohe Konzentration in den entscheidenden Phasen und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Druckphasen der Gäste nicht aus der Ruhe bringen.

Spielerin des Spiels: Britt Bongaerts

Die niederländische Zuspielerin Britt Bongaerts dirigierte das Aachener Spiel mit Übersicht und Präzision. Die damals 19-Jährige verteilte die Angriffe geschickt auf ihre Optionen und hielt die Suhler Abwehr ständig unter Druck. Ihre variantenreiche Spielgestaltung war das Fundament für den deutlichen Erfolg. Bongaerts, die später eine feste Größe in der niederländischen Nationalmannschaft wurde, ließ bereits an diesem Abend ihr immenses Potenzial aufblitzen.

Tabellensituation nach dem Spiel

Mit dem Sieg verbesserten sich die Ladies in Black Aachen in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen 2015/16 und hielten Anschluss an das Mittelfeld. Am Ende der Saison sollte Aachen mit 28 Punkten aus 24 Spielen den zehnten Platz belegen – ein solider Abschluss für die Mannschaft aus der Kaiserstadt. Für die VolleyStars Thüringen hingegen setzte sich der Abwärtstrend fort. Suhl beendete die Saison mit lediglich 13 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz (Rang 12) und entging nur aufgrund der Sonderregelung für den VC Olympia Berlin (Rang 13) der Relegation.

Ausblick

Für die Ladies in Black ging es bereits am darauffolgenden Samstag (31. Januar 2016) gegen den USC Münster weiter – eine Partie, die mit 0:3 verloren ging. Suhl empfing am 7. Februar 2016 die Skurios Volleys Borken.


Endstand: Ladies in Black Aachen 3:0 (25:19, 25:13, 25:20) VolleyStars Thüringen (VfB Suhl)

Rivalität seit 2009

Aachen W vs Suhl W Direkter Vergleich· 33

Aachen W und Suhl W trafen 33 Mal aufeinander — Aachen W gewann 10 Mal, Suhl W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 123 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (45 für die Heimmannschaft, 78 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (48%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.

10
Siege
Unentschieden
0
·
23
Siege
Tore gesamt
123 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
16/33 · 48%
Über 2,5
33/33 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 32 v 2025

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