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1 Bundesliga WomenSaison 2015

Munster W vs Vilsbiburg W

31. Januar 2016 um 14:30
Heim

Munster W

32
Auswärts

Vilsbiburg W

AI

Der USC Münster besiegt die Roten Raben Vilsbiburg 3:2 in der Volleyball-Bundesliga 2015/16 nach vergebenen Matchbällen im vierten Satz. Michala Kvapilova mit 29 Punkten als MVP.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dominanter Start des USC

Münster knüpfte nahtlos an den souveränen 3:0-Erfolg aus Potsdam an. Konzentriert und fokussiert übernahm der USC mit einem 6:0-Lauf auf 10:6 endgültig das Kommando. Die Aufschlagqualität war ungemein hoch, der Block stand stabil, die Fehlerquote blieb minimal. Über 15:10 ging es auf 20:13, wenig später hatte das Team von Trainer Andreas Vollmer nach einem erfolgreichen Angriff von Ashley Benson den ersten Durchgang sicher im Sack.

Noch eindeutiger verlief das West-Süd-Duell nach dem Seitenwechsel. In allen Belangen überlegen dominierten die Münsteranerinnen die Roten Raben förmlich. Top-Scorerin Michala Kvapilova (29 Punkte), Benson und Co. nahmen den Gast beinahe auseinander. Im Angriff fand der USC die Lücken im löchrigen Block der Niederbayern, dazu hatte das münsterische Service massive Auswirkungen auf die wacklige Annahme des Gegners. Besonders bemerkenswert: Die Aufschlagserie von Rückkehrerin Ines Bathen, die erstmals seit Dezember wieder auf dem Feld stand. Eingewechselt beim 19:11 setzte sie Vilsbiburg von der Aufschlaglinie unter Druck, Leonie Schwertmann nutzte per Block gegen Matea Magdic einen daraus resultierenden Vorteil zum 25:11.

Bruch nach Zuspielwechsel

Zum dritten Durchgang tauschte Trainer Vollmer auf der Zuspielposition: Für Amanda Sá beorderte er Irina Kemmsies in die Zentrale. Es kam zu einem Bruch im münsterischen Spiel – wofür sich jedoch nicht allein die junge Regisseurin verantwortlich zeigte. Denn so wie Münster nachließ, steigerten sich die Roten Raben, bei denen die Wechsel auf der Gegenseite fruchteten. Für die frühere USC-Zuspielerin Tess von Piekartz übernahm Mona Elawissmy, dazu entfalteten die starke Roslandy Acosta Alvarado und Srna Markovic deutlich mehr Gefahr als zuvor Quirine Oosterveld und Liana Mesa Luaces. In der Folge geriet der Gastgeber vermehrt unter Druck und leistete sich zudem mehr Eigenfehler. Erst spät wechselte Vollmer im Zuspiel zurück zu Amanda Sá (19:23) – zu spät, es ging in den vierten Satz.

Drama im vierten Satz – drei Matchbälle vergeben

Im vierten Abschnitt war der USC mit seiner Stammformation wieder besser sortiert. Mitte des Satzes hielt Münster stets die Trümpfe in der Hand (16:15, 23:20) und bekam nach einem abgewehrten Satzball (23:24) drei Chancen zum Matchgewinn. Doch jeweils glich Srna Markovic aus, ihre Teamkollegin Acosta Alvarado machte beim 28:27 schließlich kompromisslos den Tiebreak perfekt.

Vehement im Tiebreak

Im Entscheidungssatz ließ Münster nichts mehr anbrennen. Mit 15:7 zogen die Unabhängigen dem Gast aus Niederbayern den Zahn. Die Stammformation um Amanda Sá, Ashley Benson und Michala Kvapilova war nun wieder vollständig auf dem Feld, und der USC ließ keinen Zweifel mehr am Sieg. „Wir hatten in den ersten Sätzen alles im Griff, hatten eine klare Linie“, resümierte Trainer Andreas Vollmer nach der Partie.

Tabellensituation

Trotz des elften Saisonsiegs wurde der USC Münster von den nun punktgleichen Teams des VC Wiesbaden und Allianz MTV Stuttgart überholt und rutschte auf Rang fünf ab. Schuld daran war der verpasste zweite Punkt – nach der damaligen Punktetabelle hätte ein 3:0 oder 3:1 den Münsteranerinnen einen Zähler mehr beschert. Stattdessen musste sich der USC mit einem „mageren“ Zweier begnügen, während Vilsbiburg immerhin einen Punkt aus Münster entführte.

Spielerinnen des Spiels

Herausragend war einmal mehr Michala Kvapilova, die mit 29 Punkten zur Top-Scorerin avancierte und zur MVP gewählt wurde. Auch Ashley Benson überzeugte auf der Diagonalposition, während Leonie Schwertmann im Mittelblock ihre Klasse andeutete. Bei den Roten Raben ragten Roslandy Acosta Alvarado und Srna Markovic heraus, die mit ihrer kämpferischen Leistung maßgeblich dazu beitrugen, dass Vilsbiburg überhaupt in den Tiebreak kam.

Rivalität seit 2009

Munster W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 30

Munster W und Vilsbiburg W trafen 30 Mal aufeinander — Munster W gewann 13 Mal, Vilsbiburg W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 17 Siegen aus 30 Begegnungen an. Insgesamt fielen 116 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 60 für die Gäste). Beide Teams trafen in 18 Spielen (60%). In 30 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Munster W
13
Siege
Unentschieden
0
·
Vilsbiburg W
17
Siege
Tore gesamt
116 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
18/30 · 60%
Über 2,5
30/30 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026