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7. Februar 2016 um 17:30
Heim

VCO Berlin W

03
Auswärts

Suhl W

AI

Suhl W gewinnt 3:0 (25:20, 27:25, 25:12) bei VCO Berlin. Die VolleyStars Thüringen brechen den Auswärtsfluch im Sportforum und sammeln wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Suhl W bezwingt VCO Berlin mit 3:0

Die VolleyStars Thüringen (VfB Suhl LOTTO Thüringen) haben am 7. Februar 2016 ihre Auswärtspartie beim VCO Berlin klar mit 3:0 (25:20, 27:25, 25:12) für sich entschieden und damit drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Für die jungen Nachwuchstalente des VCO Berlin hingegen setzte sich die sieglose Serie in der Saison 2015/16 der 1. Bundesliga Frauen fort.

Der Bann ist gebrochen

Seit 2013 hatten die VolleyStars Thüringen kein Spiel mehr im Berliner Sportforum gewinnen können – doch an diesem Sonntagnachmittag war dieser Fluch endgültig Geschichte. In einem Duell, das für die Gastgeberinnen die große Chance auf den ersten Saisonsieg bedeutete, machten die Gäste aus Suhl von Beginn an klar, dass sie als Favorit ins Spiel gegangen waren. Für Suhl, das damals gegen den Abstieg kämpfte, war die Partie eine Pflichtaufgabe – für den VCO Berlin, der dank Sonderspielrecht als Nachwuchsförderteam unabhängig von der Platzierung war, ging es um die sportliche Ehre.

Enge erster Satz: VCO hält zunächst mit

Der erste Durchgang begann vielversprechend für die Gastgeberinnen. Die "jungen Wilden" des VCO Berlin um Trainer Jan Lindenmair hielten zunächst gut mit und erspielten sich sogar eine kurzzeitige Führung von zwei Punkten. Thüringen jedoch bewies Routine und setzte sich bis zur ersten technischen Auszeit mit 16:13 ab. Der VCO geriet zunehmend in der Annahme unter Druck und schaffte den Anschluss an den Gegner nicht mehr. Suhl brachte den Satz souverän mit 25:20 ins Ziel – eine verdiente Führung, auch wenn der VCO durchaus mithalten konnte.

Nervenkrimi im zweiten Satz

Die zweite Satz: Was beim VCO in dieser Saison oft zur Schwachstelle geworden war, blieb diesmal aus. Die Berliner Nachwuchsspielerinnen blieben den VolleyStars dicht auf den Fersen und knabberten beharrlich an der Führung der Gäste. Bis zum Ende hin blieb es äußerst spannend: Der VCO wehrte den ersten Satzball erfolgreich ab und lag beim 25:24 sogar kurz vor dem Satzgewinn. Doch Thüringen zeigte sich nervenstark. Mit drei Punkten in Folge drehten die Gäste die Partie und schnappten sich den zweiten Durchgang mit 27:25. Dieser Satzverlust war für die jungen Berlinerinnen ein schwerer Schlag – die Chance auf den Satzausgleich war da, blieb jedoch ungenutzt.

Suhl dominiert dritten Satz

Durch den hart erkämpften Erfolg im zweiten Satz sichtlich motiviert, drehten die VolleyStars im dritten Durchgang noch einmal auf. Suhl forcierte das Tempo und zwang die Gastgeberinnen vermehrt zu Fehlern in Annahme und Angriff. Schnell zeichnete sich eine deutliche Führung der Thüringerinnen von zeitweise über zehn Punkten ab. Trainer Jan Lindenmair reagierte und brachte mit Josephine Suhr, Natalie Sabrowske und Catharina Wiesner neue Spielerinnen, um frischen Wind ins Spiel zu bringen. Doch die Gäste waren an diesem Tag nicht zu bremsen. Mit 25:12 sicherten sich die VolleyStars Thüringen den Durchgang und damit den verdienten 3:0-Auswärtssieg.

Tabellarische Bedeutung

Für die VolleyStars Thüringen (VfB Suhl LOTTO Thüringen) waren drei Punkte im Abstiegskampf der 1. Bundesliga Frauen enorm wichtig. Am Ende der Saison 2015/16 belegte Suhl mit 14 Punkten aus 23 Spielen den 12. Tabellenplatz und entging damit knapp dem Abstieg. Der VCO Berlin als reines Nachwuchsförderteam des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) blieb in der gesamten Spielzeit ohne Sieg und belegte mit nur einem Punkt aus 24 Partien den letzten Platz – eine Saison zum Lernen und Entwickeln für die vielen jungen Talente.

Spielerinnen des Spiels

Als MVP (Most Valuable Player) wurde auf Seiten des VCO Berlin Kimberly Drewniok (mit 8 Punkten) ausgezeichnet. Bei den VolleyStars Thüringen erhielt Dominika Drobnakova die Auszeichnung als beste Spielerin.\n\nDer VCO Berlin spielte mit: Vanessa Agbortabi, Josephine Suhr, Sophie Dreblow, Maike Herzog, Pauline Kunkler, Kimberly Drewniok, Aisha Skinner, Merle Weidt, Catharina Wiesner, Natalie Sabrowske, Pia Kästner, Sindy Lenz. Trainer: Jan Lindenmair.

Rivalität seit 2011

VCO Berlin W vs Suhl W Direkter Vergleich· 15

VCO Berlin W und Suhl W trafen 15 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 2 Mal, Suhl W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 53 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.53 pro Spiel (10 für die Heimmannschaft, 43 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (33%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.

VCO Berlin W
2
Siege
Unentschieden
0
·
13
Siege
Tore gesamt
53 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
5/15 · 33%
Über 2,5
15/15 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026