Hamburg W
Vilsbiburg W
Rote Raben Vilsbiburg gewinnen 3:0 bei VT Aurubis Hamburg. Die Sätze: 25:18, 25:22, 25:23. Der 16. Sieg im 18. Duell gegen die Hamburgerinnen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEnges Match, klarer Ausgang
Auf den ersten Blick deutet das 0:3 auf eine einseitige Partie hin, doch die Satzergebnisse erzählen eine differenziertere Geschichte. Während Vilsbiburg den ersten Satz relativ klar mit 25:18 für sich entschied, entwickelte sich der zweite Durchgang zu einer wesentlich engeren Angelegenheit. Die Hamburgerinnen hielten lange mit, mussten sich am Ende aber dennoch mit 22:25 geschlagen geben.
Im dritten Satz steigerten sich die Gastgeberinnen noch einmal und lieferten den favorisierten Roten Raben einen erbitterten Kampf. Satz drei war bis zum Schluss offen, doch letztlich behielten die Gäste mit 25:23 die Oberhand und machten den Auswärtssieg perfekt.
H2H-Dominanz der Roten Raben
Der Sieg reihte sich nahtlos in die beeindruckende Bilanz der Vilsbiburgerinnen gegen Hamburg ein. Von 18 Begegnungen hatten die Roten Raben vor dieser Partie 16 für sich entschieden – eine Dominanz, die auch an diesem Abend keine Ausnahme erfuhr. Besonders bemerkenswert: Vilsbiburg war in den letzten acht Duellen ungeschlagen.
Saisonkontext: Zwei Teams auf unterschiedlichen Kursen
Die Partie war das Rückspiel der Saison 2015/16. Bereits im November 2015 hatte Vilsbiburg das Hinspiel mit 3:1 (25:23, 25:16, 24:26, 25:23) gewonnen. Während die Roten Raben sich in der Spitzengruppe der Liga etabliert hatten – sie bildeten damals das Ende der sogenannten "Führungs-Sieben" – kämpfte der VT Aurubis Hamburg mit einem kleinen Kader und vielen englischen Wochen um den Anschluss ans Mittelfeld.
Hamburgs Trainer Dirk Sauermann hatte seiner Mannschaft nach den Strapazen der Vorwochen mit vielen Reisekilometern zwei zusätzliche Regenerationstage verordnet. Die Mannschaft um Kapitänin Karine Muijlwijk zeigte vor heimischem Publikum Moral, besonders im dritten Satz, aber die individuelle Klasse der Vilsbiburgerinnen war an diesem Abend eine Nummer zu groß.
Schlüsselspielerinnen und Taktik
Bei den Roten Raben Vilsbiburg, trainiert von Jonas Kronseder, ragten vor allem die erfahrenen Spielerinnen heraus. Die Niederbayern präsentierten sich in der Annahme stabil und nutzten ihre Aufschlagstärke, um den Hamburger Angriffsaufbau immer wieder früh zu stören. Michelle Bartsch-Hackley und die Kanadierin Lucille Charuk gehörten zu den prägenden Akteurinnen auf dem Feld.
Auf Hamburger Seite stemmten sich vor allem Nationalspielerin Jana-Franziska Poll, Zuspielerin Denise Imoudu und die niederländische Kapitänin Karine Muijlwijk gegen die Niederlage. Insbesondere Poll machte über die Außenposition Druck und war in Satz drei maßgeblich daran beteiligt, dass Hamburg bis zum Satzende eine Chance hatte.
Ausblick
Für den VT Aurubis Hamburg bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Mannschaft musste in der Folge noch einige englische Wochen überstehen, bevor sie in die entscheidende Phase der Saison ging. Für Vilsbiburg hingegen war der Sieg ein weiterer Baustein in einer starken Saison, die das Team in der oberen Tabellenhälfte halten sollte.
Bis heute ist die Rivalität zwischen den beiden Traditionsvereinen eine der Konstanten in der deutschen Volleyball-Bundesliga der Frauen, wobei die Roten Raben in dieser Paarung ganz klar die statistisch überlegene Mannschaft sind.
Rivalität seit 2009
Hamburg W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 18
Hamburg W und Vilsbiburg W trafen 18 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 2 Mal, Vilsbiburg W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 16 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 65 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.61 pro Spiel (17 für die Heimmannschaft, 48 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (44%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026