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1 Bundesliga WomenSaison 2015

Kopenicker Berlin W vs VC Wiesbaden W

20. Februar 2016 um 19:00
Heim

Kopenicker Berlin W

23
AI

Der VC Wiesbaden besiegt den Köpenicker SC Berlin nach 2:1-Satzrückstand noch mit 3:2 (22:25, 25:11, 25:20, 19:25, 15:11) in einem packenden Bundesliga-Krimi in der Sporthalle Hämmerlingstraße.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Spielverlauf: Köpenick startet furios, Wiesbaden schlägt zurück

Der Auftakt gehörte den Gastgeberinnen. Der Köpenicker SC erwischte einen Traumstart und dominierte Satz 1 über weite Strecken. Pia Riedel, die mit 13 Punkten zur wertvollsten Berliner Spielerin avancierte, und die überragende Dominice Steffen (18 Punkte, 14 Angriffspunkte) führten ihr Team zu einem 25:22-Erfolg. Die Berliner Angriffsquote lag bei soliden 35 Prozent, während die Annahme der Gäste aus Wiesbaden noch nicht richtig griff.

Was dann folgte, war eine Machtdemonstration des VC Wiesbaden. Im zweiten Satz ließen die Hessinnen nichts anbrennen: Mit einer beeindruckenden Vorstellung – angeführt von Jennifer Pettke (17 Punkte, 63 Prozent Angriffseffizienz) und Rebecca Schäperklaus (14 Punkte, 50 Prozent Angriffsquote) – zerlegten sie die Berliner Defensive und gewannen Satz 2 mit 25:11. Die Wiesbadener Angriffsbilanz von 55 Prozent in diesem Durchgang spricht Bände.

Auch Satz 3 ging mit 25:20 an den VCW, wobei sich Köpenick respektvoll wehrte, aber gegen die druckvollen Aufschläge und das starke Blockspiel der Gäste um Jennifer Pettke (3 Blocks insgesamt) kein Mittel fand.

Köpenicks Kampfgeist belohnt – Tiebreak-Showdown

Doch der KSC gab sich nicht geschlagen. Vor den rund 900 Zuschauern in der Sporthalle Hämmerlingstraße steigerten sich die Berlinerinnen im vierten Satz zu einer Glanzleistung. Pia Riedel glänzte mit einer Aufschlagserie, Kaleigh Nelson (11 Punkte, 4 Blocks) und Eva Rutarová (10 Punkte, 5 Blocks) stabilisierten den Block, und Satz 4 ging verdient mit 25:19 an die Hauptstädterinnen. Köpenick erzielte in diesem Satz 6 Blockpunkte – ein entscheidender Faktor.

Der Tiebreak wurde zur Nervenprobe. Wiesbaden legte früh vor, doch die Berlinerinnen kämpften sich Punkt um Punkt heran. Beim 9:9 und 11:11 war alles offen. Doch dann zeigte der VC Wiesbaden seine Klasse: Tanja Großer (17 Punkte) und Rebecca Schäperklaus übernahmen die Verantwortung in der Offensive, und die Gäste zogen auf 14:11 davon. Der letzte Punkt zum 15:11 bedeutete die Entscheidung – Wiesbaden hatte den Tiebreak für sich entschieden.

Statistik: Effizienz entscheidet

Die Statistik zeigt ein klares Bild: Während Köpenick mehr Angriffe (146 zu 167 Angriffe der Gäste) versuchte, war Wiesbaden in der Effizienz überlegen. Die Hessen erzielten 36 Prozent Angriffseffizienz gegenüber 29 Prozent der Berlinerinnen. Besonders auffällig: Jennifer Pettke traf aus 19 Angriffen 12-mal – eine Quote von 63 Prozent, die ihresgleichen sucht. Auch am Block war der VCW mit 15 Blockpunkten stark, Köpenick kam auf 10.

Tabellensituation

Der Sieg war für den VC Wiesbaden in der damaligen Tabellensituation von großer Bedeutung. Die Mannschaft von Trainer Dirk Groß festigte mit dem Auswärtserfolg ihre Position im oberen Tabellendrittel und untermauerte ihre Ambitionen auf die Playoff-Teilnahme. Der Köpenicker SC hingegen vergab die Chance auf einen wichtigen Heimsieg im Kampf um den Anschluss an die Playoff-Ränge.

Stimmen zum Spiel

VC Wiesbaden zeigte sich nach dem Spiel erleichtert über den hart erkämpften Erfolg. „Wir wussten, dass es in Berlin nicht einfach wird. Köpenick hat eine junge, hungrige Mannschaft, die bis zum Umfallen kämpft“, analysierte ein sichtlich zufriedener Dirk Groß. „Dass wir nach dem verlorenen ersten Satz so klar zurückkommen und am Ende im Tiebreak die Nerven behalten, spricht für die Moral meines Teams.“

Köpenicks Trainer Björn Matthes zog ein positives Fazit: „Wir haben gegen eine Spitzenmannschaft gezeigt, dass wir mithalten können. Die Leistung im ersten und vierten Satz war erstklassig. Am Ende fehlte vielleicht ein Quäntchen Erfahrung, aber wir können auf dieser Leistung aufbauen.“

Ausblick

Für den Köpenicker SC ging die Saison mit weiteren Herausforderungen weiter – das Team kämpfte um den Anschluss an die Playoff-Plätze. Der VC Wiesbaden hingegen marschierte mit breiter Brust in die entscheidende Phase der Hauptrunde und sicherte sich am Ende der Saison den Einzug in die Playoffs.

Rivalität seit 2009

Kopenicker Berlin W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 15

Kopenicker Berlin W und VC Wiesbaden W trafen 15 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 2 Mal, VC Wiesbaden W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (18 für die Heimmannschaft, 41 für die Gäste). Beide Teams trafen in 11 Spielen (73%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2014.

Kopenicker Berlin W
2
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
59 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
11/15 · 73%
Über 2,5
15/15 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026