Menu
20. Februar 2016 um 19:00
Heim

Suhl W

31
Auswärts

Hamburg W

AI

VolleyStars Thüringen besiegen VT Aurubis Hamburg in der Sporthalle Wolfsgrube mit 3:1 (25:20, 22:25, 25:20, 25:23) und feiern Revanche für die Hinspiel-Niederlage.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VolleyStars Thüringen schlagen VT Aurubis Hamburg 3:1 – Revanche in der Wolfsgrube geglückt

Suhl – Die VolleyStars Thüringen haben am Samstagabend in der Sporthalle Wolfsgrube eine erfolgreiche Revanche gefeiert. Gut fünf Wochen nach der 0:3-Auswärtsniederlage in Hamburg setzte sich das Team von Trainer László Hollósy vor heimischem Publikum mit 3:1 (25:20, 22:25, 25:20, 25:23) gegen den VT Aurubis Hamburg durch und verschaffte sich im Abstiegskampf der 1. Bundesliga Frauen wichtige drei Punkte.

Ausgangslage: Suhl unter Druck

Vor der Partie standen die VolleyStars Thüringen als Tabellenvorletzter unter gehörigem Druck. Die Mannschaft aus Suhl hatte in der Saison 2015/16 mit Verletzungssorgen und einer wechselhaften Form zu kämpfen. Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze betrug vor dem 20. Spieltag mehrere Zähler. Umso wichtiger war ein Heimsieg gegen den VT Aurubis Hamburg, der mit einem soliden Mittelfeldplatz in die Wolfsgrube reiste.

Im Hinspiel am 13. Januar 2016 hatte Hamburg vor heimischer Kulisse in der CU Arena einen deutlichen 3:0-Sieg eingefahren. Die VolleyStars waren damals über weite Strecken ohne Antwort geblieben – ein Umstand, den die Thüringerinnen an diesem Samstagabend unbedingt korrigieren wollten.

Der Spielverlauf

Satz 1 – 25:20: Die Gastgeberinnen starteten konzentriert und erwischten einen deutlich besseren Abend als noch im Hinspiel. Über eine stabile Annahme und ein variables Angriffsspiel setzten sich die VolleyStars früh ab. Hamburg fand nur schwer ins Spiel, kämpfte sich zwar zwischenzeitlich heran, doch Suhl behielt die Oberhand und sicherte sich den ersten Durchgang verdient mit 25:20.

Satz 2 – 22:25: Der zweite Satz begann ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. In der Crunch-Phase zeigte sich jedoch die Erfahrung der Hamburgerinnen: VT Aurubis steigerte die Aufschlagannahme und nutzte seine Chancen konsequenter. Die VolleyStars mussten den Satz mit 22:25 abgeben – der Ausgleich war hergestellt.

Satz 3 – 25:20: Nach der kurzen Pause kamen die Thüringerinnen mit neuem Elan aus der Kabine. Vor den rund 800 Zuschauern in der Wolfsgrube zeigte Suhl eine starke Reaktion. Die Blockarbeit stand, die Diagonalangriffe fanden ihr Ziel, und Hamburg fand nur selten Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Gastgeberinnen. Mit dem identischen Ergebnis wie im ersten Satz – 25:20 – ging Suhl erneut in Führung.

Satz 4 – 25:23: Der vierte Satz war der packendste der gesamten Partie. Hamburg kämpfte verbissen um den Tiebreak, Suhl um die Entscheidung. Punkt um Punkt ging es hin und her. Am Ende behielten die VolleyStars die Nerven und verwandelten beim 25:23 den ersten Matchball. Der Jubel in der Wolfsgrube kannte keine Grenzen – drei hochverdiente Punkte waren unter Dach und Fach.

Tabellarische Bedeutung

Mit dem 3:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten gelang den VolleyStars ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenverbleib. Es war ein Sieg, der Selbstvertrauen geben sollte für die verbleibenden Partien der Hauptrunde.

Die Saison 2015/16 sollte für die VolleyStars Thüringen letztlich eine ganz besondere Wendung nehmen: Der VT Aurubis Hamburg stellte nach der Saison keinen Lizenzantrag für die folgende Spielzeit, sodass die sportlich abgestiegenen VolleyStars Thüringen in der Liga bleiben durften – ein Glücksfall, der den Grundstein für die spätere Entwicklung des Vereins legte.

Historischer Kontext

Die VolleyStars Thüringen – heute als VfB Suhl LOTTO Thüringen bekannt – durchliefen in den folgenden Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung. Nach Jahren im Abstiegskampf und sogar einem Exil in Meiningen (2017/18), führte Trainer László Hollósy den Klub ab 2019/20 Schritt für Schritt nach oben. 2026 krönte sich Suhl sensationell zum Deutschen Meister und Pokalsieger – ein Double, das bei einem Budgetbruchteil der Spitzenteams Stuttgart, Dresden oder Schwerin als eines der größten Wunder der deutschen Volleyballgeschichte gilt.

Rückblickend war dieser 3:1-Sieg gegen den VT Aurubis Hamburg am 20. Februar 2016 ein kleiner, aber wichtiger Mosaikstein auf diesem Weg.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15

Suhl W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Suhl W gewann 8 Mal, Hamburg W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 56 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 29 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (53%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.

8
Siege
Unentschieden
0
·
Hamburg W
7
Siege
Tore gesamt
56 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
8/15 · 53%
Über 2,5
15/15 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026