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26. Februar 2016 um 20:00
Heim

Hamburg W

32
Auswärts

Aachen W

AI

VT Aurubis Hamburg dreht gegen die Ladies in Black Aachen einen 0:2-Satzrückstand und gewinnt 3:2 in der CU Arena. Satzergebnisse: 17:25, 21:25, 25:21, 27:25, 15:13.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Hamburg dreht die Partie: 3:2-Sieg nach 0:2-Satzrückstand

VT Aurubis Hamburg hat am 23. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt. Gegen die Ladies in Black Aachen drehte das Team von Trainer Helmut von Soosten einen 0:2-Satzrückstand und gewann am Ende noch mit 3:2 (17:25, 21:25, 25:21, 27:25, 15:13). In der CU Arena in Hamburg erlebten die Zuschauer eine nervenaufreibende Begegnung, die die Tabelle im unteren Mittelfeld noch einmal durcheinanderwirbelte.

Aachen startet dominant

Die ersten beiden Sätze gehörten klar den Gästen aus Aachen. Mit konsequenter Blockarbeit und effizientem Angriffsspiel ließen die Ladies in Black den Hamburgern wenig Raum zur Entfaltung. Satz eins ging mit 25:17 deutlich an Aachen, auch der zweite Durchgang war mit 25:21 eine klare Angelegenheit für das Team von Trainerin Saskia van Hintum. Hamburg wirkte zunächst überfordert mit der starken Aufschlagserie und der kompakten Abwehr der Gäste.

Die Wende nach der Pause

Doch nach dem Seitenwechsel kam Hamburg wie verwandelt aus der Kabine. Mit aggressiveren Aufschlägen und einer stabileren Annahme kämpften sich die Gastgeberinnen Satz für Satz zurück. Den dritten Satz entschied Hamburg mit 25:21 für sich – der Turnaround war eingeleitet. Der vierte Satz wurde zur dramatischen Zitterpartie. Hamburg wehrte mehrere Satzbälle ab und holte sich den Durchgang mit 27:25. Damit war der Ausgleich geschafft und die CU Arena stand Kopf.

Tiebreak-Drama mit Happy End für Hamburg

Im entscheidenden fünften Satz blieb es bis zum Ende eng. Hamburg erspielte sich früh eine kleine Führung, doch Aachen kämpfte sich immer wieder heran. Am Ende behielten die Hamburgerinnen mit 15:13 die Oberhand und sicherten sich den zweiten Heimsieg in Folge.

Bemerkenswert: Hamburg gewann die Partie, obwohl man insgesamt weniger Punkte erzielte als Aachen – 105:109 lautete das Punktverhältnis. Das unterstreicht die enge Natur dieses Fünf-Satz-Krimis, in dem Hamburg in den entscheidenden Momenten die Nerven behielt.

Tabellarische Bedeutung

Der Sieg war für VT Aurubis Hamburg eminent wichtig im Kampf um den Anschluss an das Mittelfeld. Hamburg stand vor der Partie mit 29 Punkten auf Rang 9, knapp vor Aachen, das mit 28 Punkten auf Platz 10 lag. Mit dem Erfolg baute Hamburg den Vorsprung auf die abstiegsgefährdeten Regionen aus, während Aachen eine verpasste Chance beklagen musste, am Kontrahenten vorbeizuziehen.

Der Saisonverlauf beider Teams

Hamburg zeigte in jener Saison immer wieder starke Leistungen gegen vermeintlich höher eingeschätzte Gegner. Bereits im Januar hatte man auswärts beim Tabellendritten Allianz MTV Stuttgart mit 3:2 gewonnen und auch beim SSC Palmberg Schwerin einen 3:2-Auswärtssieg gefeiert. Die Mannschaft um Zuspielerin Denise Imoudu, eine der aufschlagsstärksten Spielerinnen der Liga, bewies mehrfach ihre Comeback-Qualitäten.

Die Ladies in Black Aachen hingegen kämpften in jener Saison mit Konstanzproblemen. Zwar hatte man im November 2015 den DVV-Cup-Krimi gegen Hamburg noch mit 3:2 für sich entschieden, doch in der Liga fehlte oft die letzte Konsequenz, um Spiele über die Distanz zu gewinnen. Dora Grozer, die den Saisonrekord der Liga mit 43 Aufschlagpunkten aufstellte, war die herausragende Spielerin bei den Aachenerinnen.

Die Rivalität lebt

Die historische Bilanz beider Teams bleibt eng. Von 15 Pflichtspielbegegnungen hatte Aachen vor dieser Partie 8 für sich entschieden, Hamburg 7 – eine denkbar knappe Bilanz. Mit diesem 3:2-Heimsieg glich Hamburg die Serie weiter an. Die Rivalität zwischen Hamburg und Aachen, die bis ins Jahr 2009 zurückreicht, blieb in der Saison 2015/16 so ausgeglichen wie eh und je.

Rivalität seit 2009

Hamburg W vs Aachen W Direkter Vergleich· 15

Hamburg W und Aachen W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 7 Mal, Aachen W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 29 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2015.

Hamburg W
7
Siege
Unentschieden
0
·
8
Siege
Tore gesamt
57 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
9/15 · 60%
Über 2,5
15/15 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026