Köpenicker SC Berlin besiegte Allianz MTV Stuttgart am 5. März 2016 mit 3:2 (25:19, 23:25, 25:19, 18:25, 17:15) in der Sporthalle Hämmerlingstraße. Ein Tiebreak-Drama in der 1. Bundesliga Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungHin und Her von Beginn an
Die Hausherrinnen starteten furios in die Begegnung. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme setzte Köpenick Stuttgart früh unter Druck. Der erste Satz geriet zur Machtdemonstration der Berlinerinnen, die sich schnell auf 25:19 durchsetzten. Die Sporthalle Hämmerlingstraße, Heimspielstätte des Köpenicker SC, bebte.
Doch Stuttgart, das am Ende der Saison 2015/16 auf dem dritten Tabellenplatz landete, ließ sich nicht einschüchtern. Im zweiten Durchgang kämpften sich die Gäste zurück und verkürzten mit einem knappen 25:23 auf 1:1. Die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernández zeigte dabei ihre ganze Klasse und glich die Satzführung aus.
Die Vorentscheidung kippt – und Köpenick schlägt zurück
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Köpenick erneut stark. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und konsequentem Spiel über die Mitte dominierten die Gastgeberinnen den dritten Satz und holten sich mit 25:19 die erneute Führung. Stuttgart mühte sich, fand aber gegen die gut organisierte Kölner Defensive zunächst kein Mittel.
Im vierten Satz schlug die Stunde des Spitzenteams aus Baden-Württemberg. Stuttgart steigerte sich, spielte druckvoller und ließ Köpenick kaum Luft zum Atmen. Mit 25:18 glich der Favorit zum zweiten Mal aus und erzwang den alles entscheidenden fünften Durchgang.
Tiebreak-Drama mit glücklichem Ende für Berlin
Der Tiebreak entwickelte sich zum Nervenspiel. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Während Stuttgart auf seine erfahrenen Spielerinnen setzte, bewies der Köpenicker SC eine bemerkenswerte Moral. Am Ende behielten die Berlinerinnen mit 17:15 die Oberhand – ein denkbar knapper Sieg, der den Hausherrinnen den insgesamt dritten Heimsieg der Saison bescherte.
Mit 108:103 Gesamtpunkten für Köpenick fiel die Partie denkbar knapp aus. Die 42:53-Bilanz des Köpenicker SC nach 24 Spielen spiegelte eine wechselhafte Saison wider – umso wertvoller war dieser Erfolg gegen den Tabellendritten aus Stuttgart, der am Ende mit 60:32 Sätzen und 51 Punkten auf Rang drei abschloss.
Blick auf die Saison 2015/16
Der Sieg war einer von zehn Saisonerfolgen des Köpenicker SC in der Hauptrunde der 1. Bundesliga Frauen 2015/16. Die Mannschaft von Trainer Manuel Rieke beendete die Spielzeit auf Rang acht – ein solides Ergebnis für die Berlinerinnen.
Allianz MTV Stuttgart hingegen zeigte sich in jener Saison als eines der Topteams der Liga. Mit 17 Siegen aus 24 Partien und einer beeindruckenden Satzbilanz von 60:32 belegte das Team am Ende den dritten Platz – hinter Dresdner SC und Schweriner SC. Im direkten Duell mit Köpenick musste Stuttgart jedoch eine herbe Enttäuschung hinnehmen.
Aufstellung und Personal
Über die genauen Aufstellungen beider Mannschaften liegen keine detaillierten Informationen vor. Bekannt ist jedoch, dass im Kader des Köpenicker SC damals unter anderem die Diagonalangreiferin Marie Holstein sowie die Zuspielerin Sarah Wickstrom standen, die mit ihren Aufschlagserien zu den gefährlichsten Spielerinnen der Liga zählte. Auf Stuttgarter Seite war die thailändische Libera Wanna Buakauew eine der Schlüsselspielerinnen in der Annahme, während Zuspielerin Valerie Nichol das Spiel der Gäste lenkte.
Rivalität seit 2009
Kopenicker Berlin W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 15
Kopenicker Berlin W und Stuttgart W trafen 15 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 3 Mal, Stuttgart W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 61 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.07 pro Spiel (19 für die Heimmannschaft, 42 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (67%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.
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