Kopenicker Berlin W
Hamburg W
Köpenicker SC Berlin gewinnt Pre-Playoff-Auftakt gegen VT Aurubis Hamburg mit 3:2 (25:22, 35:37, 25:23, 14:25, 15:7) und sichert sich eine optimale Ausgangslage für das Viertelfinale.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKöpenick erzwingt das Viertelfinale – Nervenkitzel in der Sporthalle Hämmerlingstraße
Der Köpenicker SC Berlin hat das erste Pre-Playoff-Spiel der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen gegen den VT Aurubis Hamburg mit einem dramatischen 3:2 (25:22, 35:37, 25:23, 14:25, 15:7) für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle Hämmerlingstraße lieferten sich beide Teams am Mittwochabend, dem 9. März 2016, eine hochklassige und emotionale Begegnung, die erst im Tiebreak ihren Sieger fand.
Satz für Satz: Ein Wechselbad der Gefühle
Satz 1 – Köpenick legt vor (25:22) Die Berlinerinnen starteten konzentriert und bestimmten von Beginn an das Geschehen. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme setzten sie die Hamburgerinnen früh unter Druck. Beim 25:22 holte sich Köpenick verdient den ersten Satz.
Satz 2 – Ein historischer Durchgang (35:37) Was dann folgte, war Volleyball auf Messers Schneide. Satz 2 entwickelte sich zu einer wahren Nervenschlacht. Kein Team wollte nachgeben, beide Mannschaften wehrten Satzbälle ab und kämpften um jeden Punkt. Am Ende stand ein unglaubliches 35:37 für Hamburg – der höchste Satzausgang der Saison. Die Gäste bewiesen Moral und glichen zum 1:1 aus.
Satz 3 – Köpenick kontert (25:23) Der dritte Satz blieb ebenso eng. Diesmal behielten die Gastgeberinnen jedoch die Oberhand. Mit cleveren Angriffsvarianten und einer starken Feldabwehr sicherte sich Köpenick den Satz mit 25:23 und stellte auf 2:1.
Satz 4 – Hamburg schlägt zurück (14:25) Der VT Aurubis Hamburg zeigte seine ganze Qualität und dominierte den vierten Satz nach Belieben. Die Hamburgerinnen ließen dem Köpenicker SC beim 25:14 keine Chance und erzwangen den Tiebreak.
Satz 5 – Die Entscheidung (15:7) Im entscheidenden fünften Satz war es dann der Köpenicker SC, der die Nerven bewahrte. Vor 722 Zuschauern zogen die Berlinerinnen früh davon und ließen den Gästen aus Hamburg keine Möglichkeit mehr. Mit 15:7 sicherte sich Köpenick den Satz und damit den wichtigen 3:2-Heimsieg.
Pre-Playoff: Der Weg ins Viertelfinale
Die Begegnung war das erste Spiel der Pre-Playoffs, in denen die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 10 der Hauptrunde die beiden letzten Teilnehmer für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft ausspielen. Der Köpenicker SC (Tabellenachter) und der VT Aurubis Hamburg (Tabellenneunter) trafen im Modus „Best of Three“ aufeinander.
Mit diesem Heimsieg verschaffte sich Köpenick eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel in Hamburg. Am Samstag, den 12. März 2016, reiste der Köpenicker SC zum zweiten Pre-Playoff-Spiel nach Neugraben – und gewann auch dort mit 3:1, womit sich die Berlinerinnen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte für das Viertelfinale qualifizierten.
Fazit
Der 3:2-Sieg des Köpenicker SC Berlin gegen den VT Aurubis Hamburg war ein packender Auftakt der Pre-Playoffs 2016. Besonders der zweite Satz mit 35:37 bleibt als einer der denkwürdigsten Durchgänge der Saison in Erinnerung. Die Berlinerinnen zeigten Moral, kämpferische Geschlossenheit und bewiesen im entscheidenden Tiebreak die stärkeren Nerven.
Rivalität seit 2009
Kopenicker Berlin W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 18
Kopenicker Berlin W und Hamburg W trafen 18 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 9 Mal, Hamburg W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Insgesamt fielen 67 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.72 pro Spiel (33 für die Heimmannschaft, 34 für die Gäste). Beide Teams trafen in 11 Spielen (61%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Kopenicker Berlin W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026