SC Potsdam gewinnt Zwischenrunden-Auftakt in der 1. Bundesliga Frauen mit 3:0 gegen die Ladies in Black Aachen (25:23, 25:22, 26:24). Saskia Hippe mit 20 Punkten die matchwinnerin.
Spielzusammenfassung
Potsdam W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2015 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSC Potsdam schlägt Ladies in Black Aachen 3:0 – Auftakt nach Maß in der Zwischenrunde
Potsdam – Der SC Potsdam hat den ersten Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale gemacht. In der MBS Arena setzte sich das Team von Cheftrainer Alberto Salomoni am Mittwochabend vor heimischer Kulisse mit 3:0 (25:23, 25:22, 26:24) gegen die Ladies in Black Aachen durch und sicherte sich eine hervorragende Ausgangsposition in der Zwischenrunde der 1. Bundesliga Frauen.
Ein früher K.o.-Modus
Eigentlich hatten die Potsdamerinnen auf die direkte Playoff-Qualifikation geschielt. Nach einer durchwachsenen Hauptrunde mit Platz sieben war dieser Plan jedoch nicht aufgegangen, sodass der SCP den Umweg über die Zwischenrunde gehen musste. „Diesen Umweg gehen zu müssen, hatten wir uns natürlich nicht gewünscht. Aber jetzt ist es so – und daraus müssen wir das Beste machen“, hatte Salomoni vor der Partie betont. Die Gäste aus Aachen waren als Zehnter der Hauptrunde angereist und sahen sich ebenfalls in der Rolle des Außenseiters.
Enger erster Satz
Die Partie begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich ab, keine Seite konnte sich früh entscheidend absetzen. Potsdam zeigte sich jedoch in der Crunchtime abgeklärt: Beim Stand von 19:22 aus Aachener Sicht drehten die Gastgeberinnen auf und sicherten sich Satz eins mit 25:23. Der SC Potsdam agierte in den entscheidenden Momenten mit der nötigen Ruhe und ließ die Aachener Abwehr immer wieder verzweifeln.
Satz zwei – Potsdam erhöht den Druck
Im zweiten Durchgang steigerten sich die Potsdamerinnen. Zwar hielten die Ladies in Black lange mit (21:22), doch erneut schlug die Stunde der Potsdamer Angriffsreihe. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, getragen von starken Aufschlägen und einer soliden Blockarbeit, zog der SCP auf 25:22 davon. Vor allem Diagonalangreiferin Saskia Hippe, die zuletzt in einem kleinen Formtief gesteckt hatte und in Vilsbiburg über weite Strecken geschont worden war, steigerte sich merklich.
Nervenkrimi im dritten Satz
Der dritte Satz wurde zum spannendsten der Partie. Aachen wehrte sich verbissen und stellte Potsdam immer wieder vor große Herausforderungen. Die Führung wechselte mehrfach, ehe sich der SC Potsdam beim Stand von 24:24 auf die entscheidenden zwei Punkte konzentrierte. Am Ende hieß es 26:24 – der Sweep war perfekt. Potsdam hatte sich in 92 Minuten souverän, wenngleich nie übermächtig, durchgesetzt.
Die Statistiken
Laut offizieller Spielberichte erzielte Saskia Hippe 20 Punkte für die Gastgeberinnen und war damit die herausragende Angreiferin des Spiels. Ihr zur Seite standen Regina Mapeli Burchardt (15 Punkte) und Wiebke Silge (8 Punkte, darunter starke Blockleistungen). Auf Aachener Seite konnte Simona Košova 8 Punkte beisteuern, während Tatiana Crkonova mit 11 Aufschlägen für die meisten Aufschlagpunkte des Spiels sorgte.
| Team | Sätze | Punkte ||------|-------|--------|| SC Potsdam | 3 | 76 || Ladies in Black Aachen | 0 | 69 |
Ausgangslage in der Zwischenrunde
Mit dem deutlichen Heimsieg hat Potsdam die Weichen für das Erreichen des Playoff-Viertelfinals gestellt. In der Zwischenrunde (Best-of-Three) sind maximal drei Spiele angesetzt – der Sweep gegen Aachen gibt dem SCP jede Menge Selbstvertrauen für das Rückspiel in der Neuköllner Straße in Aachen.
Trainer Alberto Salomoni konnte sich insbesondere über die Rückkehr seiner Leistungsträgerin Saskia Hippe in die Erfolgsspur freuen. Die zweitbeste Punktesammlerin der Liga zeigte, warum sie für Potsdam solch eine zentrale Rolle spielt. „Sie ist zwar fit, steckt jedoch in einem kleinen Formtief“, hatte Salomoni vor der Partie noch gesagt und ergänzt: „So etwas passiert – bloß der jetzige Moment ist dafür schlecht.“ Die Reaktion auf dem Feld war vielversprechend.
Ausblick
Für die Ladies in Black Aachen wird die Aufgabe nach dieser Niederlage nicht einfacher. Das Team von Trainer Marek Rojko muss im Heimspiel in Aachen zwingend gewinnen, um die Serie offen zu halten. Die Neuköllner Straße war in dieser Saison jedoch kein sicherer Hafen – Aachen verlor sechs seiner elf Heimspiele in der Hauptrunde.
Der SC Potsdam hingegen kann mit breiter Brust nach Aachen reisen. Sollte der zweite Streich gelingen, wäre das Viertelfinaleinzug perfekt – und die Mission „direkte Playoff-Qualifikation“ zwar verpasst, aber das große Saisonziel dennoch erreicht.
Potsdam W und Aachen W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 24 Mal, Aachen W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 145 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.92 pro Spiel (88 für die Heimmannschaft, 57 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (62%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026