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1 Bundesliga WomenSaison 2015

Dresdner SC W vs Stuttgart W

27. April 2016 um 19:00
31
Auswärts

Stuttgart W

AI

Dresdner SC besiegt Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 in der Margon Arena und geht in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft 2015/16 mit 2:1 in Führung.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte Stuttgart W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2015 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC schlägt zurück: 3:1 gegen Stuttgart in der Margon Arena

Der Dresdner SC hat in der packenden Finalserie um die Deutsche Meisterschaft 2015/16 die Führung zurückerobert. Vor rund 3.000 Zuschauern in der Margon Arena besiegte das Team von Trainer Alexander Waibl den Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:19, 25:27, 25:16, 25:20) und stellte in der Best-of-Five-Serie auf 2:1.

Der Weg ins Spiel

Nachdem Dresden das erste Finalspiel am 16. April deutlich mit 3:0 gewonnen hatte, kämpfte sich Stuttgart im zweiten Spiel in der SCHARRena zurück. In einem denkwürdigen Tiebreak wehrten die Stuttgarterinnen drei Matchbälle ab und gewannen mit 16:14 – der Ausgleich zum 1:1. Damit war die Vorentscheidung gefallen, dass die Serie nach Dresden zurückkehrte, wo die Margon Arena zur Festung werden sollte.

Satz 1: Dresdens Auftakt nach Maß

Der erste Satz war geprägt von einer konzentrierten Vorstellung der Gastgeberinnen. Kristina Mikhailenko und die niederländische Zuspielerin Laura Dijkema, die nach einer Fußverletzung im vierten Spiel pausieren musste, dirigierten das Spiel sicher. Dresden legte früh vor, ließ Stuttgart nicht ins Spiel kommen und sicherte sich den Satz souverän mit 25:19. Die Aufschläge der Dresdnerinnen bereiteten der Stuttgarter Annahme sichtlich Probleme.

Satz 2: Stuttgart kämpft sich zurück

Der zweite Satz wurde zur engsten Entscheidung des Abends. Stuttgart, angeführt von der belgischen Diagonalangreiferin Kaja Grobelna, steigerte sich deutlich. Beide Teams lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch, in dem kein Team entscheidend wegziehen konnte. Am Ende behielten die Gäste im Verlängerungskrimi mit 27:25 die Oberhand und glichen zum 1:1 aus. Es war die Antwort einer Mannschaft, die sich im zweiten Spiel bereits als außergewöhnlich widerstandsfähig erwiesen hatte.

Satz 3: Die Wende

Doch Dresden ließ sich nicht beirren. Der dritte Satz war eine einzige Demonstration der Heimstärke des DSC. Mit druckvollen Aufschlägen, einer stabilen Annahme und einer effektiven Blockarbeit setzten sich die Gastgeberinnen früh ab. Stuttgart fand gegen die aggressive Spielweise der Sachsen kein Mittel mehr. Was im zweiten Satz noch ein enges Match war, wurde nun zur einseitigen Angelegenheit: Mit 25:16 zog Dresden davon und stellte die Weichen erneut auf Sieg.

Satz 4: Der Sack zu

Auch im vierten Satz ließen die Waibl-Schützlinge nicht nach. Stuttgart stemmte sich zwar mit aller Macht gegen die Niederlage, doch Dresden behielt die Nerven. Mikhailenko und ihre Nebenleute spielten ihre Erfahrung aus und brachten den Satz mit 25:20 ins Ziel. Der gesamte vierte Satz war vom Wissen geprägt, dass dieser Sieg der Schlüssel zum Meistertitel sein könnte.

Die Serie lebt

Mit dem 3:1-Sieg ging Dresden mit 2:1 in Führung – ein entscheidender Vorteil. Stuttgart wusste um die Bedeutung: Ein weiterer Sieg der Sachsen hätte die Vorentscheidung bedeutet. Der Kampfgeist der Stuttgarterinnen war jedoch noch nicht gebrochen. Das vierte Finalspiel am 30. April in der Porsche-Arena (5.392 Zuschauer – Bundesliga-Rekord) sollte dies eindrucksvoll unter Beweis stellen, als Stuttgart erneut einen Fünfsatzsieg (3:2) feierte und die Serie zum 2:2 ausglich.

Letztlich sollte Dresden das entscheidende fünfte Spiel am 2. Mai in der Margon Arena mit einem dominanten 3:0 gewinnen und damit den dritten Meistertitel in Folge – den ersten Hattrick der Vereinsgeschichte – perfekt machen.

Spielerinnen im Fokus

Auf Dresdner Seite ragte Kristina Mikhailenko mit 18 Punkten heraus. Die belarussische Angreiferin war in den entscheidenden Phasen zur Stelle und traf mit einer Effektivität, die Stuttgart vor große Probleme stellte. Für Stuttgart war erneut Kaja Grobelna die erfolgreichste Punktesammlerin. Die Belgierin kämpfte bis zur letzten Sekunde, konnte die drohende Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Rivalität seit 2015

Dresdner SC W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 50

Dresdner SC W und Stuttgart W trafen 50 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 16 Mal, Stuttgart W 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 195 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.90 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 123 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (58%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
195 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
29/50 · 58%
Über 2,5
50/50 · 100%

Letzte Begegnungen

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026