Vilsbiburg W feiert ersten Saisonsieg der Saison 2017 mit einem klaren 3:0 gegen Suhl W in der Ballsporthalle vor 1.106 Zuschauern.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungRote Raben lassen Suhl keine Chance
Die Roten Raben Vilsbiburg haben am 3. Spieltag der 1. Bundesliga Women-Saison 2017 ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Vor 1.106 Zuschauern in der heimischen Ballsporthalle besiegte das Team von Cheftrainer Timo Lippuner den VfB Suhl LOTTO Thüringen mit einem souveränen 3:0 (25:15, 25:16, 25:22).
„Der Sieg war sehr wichtig – nicht nur für den Punktestand, sondern auch für das Selbstvertrauen und die spielerische Entwicklung unserer neuformierten Mannschaft“, erklärte Lippuner nach der Partie.
Überlegene Blockarbeit als Schlüssel
Vilsbiburg dominierte die Partie von Beginn an. Besonders die Blockarbeit erwies sich als entscheidender Faktor: Nach den ersten beiden Sätzen stand ein Verhältnis von 8:1 Blockpunkten zugunsten der Gastgeberinnen.
Im ersten Satz diktierte Vilsbiburg früh das Tempo und baute die Führung über 8:6 und 16:12 kontrolliert zum 25:15 aus. Auch der zweite Durchgang begann mit einem kurzen 3:5-Rückstand, doch die Roten Raben drehten die Partie entschlossen zum 16:9. Ein krachender Angriffsschlag von Dayana Segovia besiegelte das 25:16.
Der dritte Satz brachte etwas mehr Spannung: Nach einem 8:2-Start der Raben kämpften sich die Gäste aus Suhl auf 10:9 heran, und auch beim Stand von 16:10 blieben sie dran (23:21). Doch Vilsbiburg behielt die Nerven und beendete die Partie mit einem entschlossenen Doppelblock zum 25:22.
Personalentscheidung zahlt sich aus
Coach Lippuner hatte im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen eine Änderung in der Startformation vorgenommen: Die Slowenin Anja Zdovc rückte erstmals in die Starting Six und ersetzte Laura Künzler. Das Experiment gelang – Zdovc steuerte neun Punkte zum Erfolg bei.
Die Aufstellung der Gastgeberinnen komplettierten Ilka Van de Vyver, Lena Stigrot, Leonie Schwertmann, Dayana Segovia, Jennifer Pettke sowie Libera Michaela Bertalanitsch.
Individuelle Glanzlichter
Als Sports&Travel-MVP wurde bei Vilsbiburg Lena Stigrot ausgezeichnet. Die Angreiferin erzielte 16 Zähler bei einer Angriffseffizienz von 60 Prozent. Dayana Segovia steuerte 14 Punkte bei, Leonie Schwertmann und Anja Zdovc kamen auf jeweils neun Zähler.
Auf Seiten der Gäste war Katarzyna Bryda mit zwölf Punkten die wertvollste Spielerin.
Tabellenkontext und Ausblick
Mit dem Dreier in der Ballsporthalle verschafften sich die Roten Raben im unteren Tabellenmittelfeld der 1. Bundesliga Women etwas Luft. Vilsbiburg stand nach dem Saisonstart bei zwei Niederlagen unter Druck und zeigte gegen Suhl eine deutliche Reaktion.
Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hingegen blieb nach der dritten Spielwoche im Tabellenkeller und suchte weiterhin nach der nötigen Konstanz, um in der höchsten deutschen Spielklasse mitzuhalten.
Am kommenden Samstag, 4. November, gastieren die Roten Raben bei Schwarz-Weiß Erfurt – die Chance auf den ersten Auswärtserfolg der Saison.
Direkter Vergleich der beiden Teams
Bis zum damaligen Zeitpunkt trafen die beiden Teams in 29 Begegnungen aufeinander, mit 20 Siegen für Vilsbiburg und neun Erfolgen für Suhl (Satzverhältnis 70:47). Der Sieg am 28. Oktober 2017 fügte sich nahtlos in diese Serie ein – die Roten Raben erwiesen sich erneut als unbequemer Gegner für die Thüringerinnen.
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Suhl W Direkter Vergleich· 30
Vilsbiburg W und Suhl W trafen 30 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 21 Mal, Suhl W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 30 Begegnungen an. Insgesamt fielen 121 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.03 pro Spiel (73 für die Heimmannschaft, 48 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (73%). In 30 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2023.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026