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1 Bundesliga WomenSaison 2017

SWE Volley-Team W vs Vilsbiburg W

4. November 2017 um 18:00
Heim

SWE Volley-Team W

03
Auswärts

Vilsbiburg W

AI

Vilsbiburg gewinnt 3:0 (25:13, 25:20, 25:18) bei Schwarz-Weiß Erfurt in der 1. Bundesliga Frauen 2017/18 – dominante Vorstellung der Roten Raben.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Satz für Satz: Vilsbiburg dominiert in Erfurt

Am 4. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2017/2018 fuhr die Rote Raben Vilsbiburg einen souveränen 3:0-Auswärtssieg beim SWE Volley-Team (Schwarz-Weiß Erfurt) ein. Die Partie in der Riethsporthalle in Erfurt endete am 4. November 2017 mit 13:25, 20:25 und 18:25 – ein Dreier, der in seiner Deutlichkeit keine Zweifel daran ließ, wer an diesem Abend das bessere Team war.

Ausgangslage vor dem Spiel

Für die Gastgeberinnen aus Erfurt war es das vierte Saisonspiel. Mit nur einem Punkt aus den ersten drei Partien stand die Mannschaft von Trainer Pablo Sánchez bereits früh in der Saison unter Druck. In der Vorsaison war das Team noch als SWE Volley-Team in der 1. Bundesliga angetreten und hatte mit einer jungen Mannschaft gekämpft.

Die Roten Raben Vilsbiburg hingegen reisten mit neu gewonnenem Selbstvertrauen nach Thüringen. Eine Woche zuvor, am 28. Oktober 2017, hatten die Niederbayern vor heimischer Kulisse in der Ballsporthalle ihren ersten Saisonsieg gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen gefeiert (3:0). Cheftrainer Timo Lippuner konnte auf eine eingespielte Formation mit Ilka Van de Vyver, Lena Stigrot, Leonie Schwertmann, Dayana Segovia, Jennifer Pettke sowie Libera Michaela Bertalanitsch bauen.

Der Spielverlauf

Erster Satz (13:25)

Vilsbiburg erwischte einen Traumstart. Mit einer konzentrierten Aufschlag- und Blockarbeit setzten die Gäste das Heimteam von Beginn an massiv unter Druck. Die Angriffe von Dayana Segovia und Lena Stigrot fanden immer wieder den Weg durch die Erfurter Abwehr, während die Gastgeberinnen kaum Mittel gegen den Vilsbiburger Block fanden. Mit 13:25 ging der Durchgang deutlich an die Roten Raben – eine Ansage an das gesamte Ligaumfeld.

Zweiter Satz (20:25)

Im zweiten Durchgang zeigte sich Schwarz-Weiß Erfurt verbessert. Die Mannschaft um die erfahrene Hillary Hurley und die US-Amerikanerin Jazmine White kämpfte sich besser ins Spiel, konnte die ersten Ballkontakte stabilisieren und hielt lange Zeit mit. Doch bei den entscheidenden Ballwechseln zeigte sich die Klasse der Vilsbiburgerinnen. Lena Stigrot und Jennifer Pettke punkteten aus nahezu jeder Position, und die Defensive um Libera Bertalanitsch ließ kaum einen freien Ball zu. Am Ende stand ein 20:25 – der knappste Satz des Abends.

Dritter Satz (18:25)

Nach dem Seitenwechsel versuchte Erfurt noch einmal, mit einer taktischen Umstellung dagegenzuhalten. Doch Vilsbiburg ließ nicht locker. Die Aufschläge von Anja Zdovc, die erstmals in der Saison von Beginn an spielte, sorgten für immer wieder für Annahmeschwierigkeiten beim Gegner. Die Gastgeberinnen leisteten sich zudem einige Eigenfehler in den entscheidenden Phasen. Vilsbiburg zog kontinuierlich davon und machte mit dem 18:25 den dritten Satzgewinn und damit den Auswärtssieg perfekt.

Schlüsselfaktoren

  • Überlegene Blockarbeit: Der Block der Roten Raben war der entscheidende Faktor. Wie schon in der Vorwoche gegen Suhl (damals 8:1-Blockpunkte) stellten die Niederbayern auch in Erfurt eine Mauer auf, an der sich die Angreiferinnen des Heimteams die Zähne ausbissen.
  • Effizienz im Angriff: Die Vilsbiburger Angriffsquote war über alle drei Sätze hinweg konstant hoch. Segovia, Stigrot und Zdovc wechselten sich mit erfolgreichen Angriffsschlägen ab.
  • Aufschlagdruck: Mit gezielten Aufschlagserien brachten die Gäste die Erfurter Annahme immer wieder in Bedrängnis und verhinderten so ein geordnetes Spiel über die Mitte.

Tabellensituation

Durch den Sieg kletterten die Roten Raben Vilsbiburg in der Tabelle auf den 6. Platz (2 Siege, 2 Niederlagen, 8:6 Sätze, 6 Punkte). Für Schwarz-Weiß Erfurt war es die vierte Niederlage im vierten Spiel – das Team blieb mit nur 2:12 Sätzen und einem Punkt auf dem vorletzten Platz (9. Rang) zurück. Einziger Lichtblick: Immerhin einen Satz hatte Erfurt in dieser Saison schon gewonnen.

Direkter Vergleich

Der Sieg in Erfurt war der fünfte Erfolg im fünften Aufeinandertreffen beider Teams seit 2010 – eine makellose Bilanz für die Roten Raben gegen das SWE Volley-Team. Die Rivalität reicht bis ins Jahr 2010 zurück, als beide Teams erstmals in der 1. Bundesliga aufeinandertrafen.

Ausblick

Für Schwarz-Weiß Erfurt ging die schwierige Phase weiter: Das Team aus der thüringischen Landeshauptstadt musste in den folgenden Wochen hart um den ersten Saisonsieg kämpfen. Die Roten Raben Vilsbiburg hingegen konnten mit dem zweiten Erfolg in Folge wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze sammeln.

Das Rückspiel fand am 27. Januar 2018 in Vilsbiburg statt – und auch dort behielten die Roten Raben mit 3:1 (25:22, 25:15, 20:25, 25:20) die Oberhand.

Rivalität seit 2010

SWE Volley-Team W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 5

SWE Volley-Team W und Vilsbiburg W trafen 5 Mal aufeinander — SWE Volley-Team W gewann 0 Mal, Vilsbiburg W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 16 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.20 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 15 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (20%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2018.

SWE Volley-Team W
0
Siege
Unentschieden
0
·
Vilsbiburg W
5
Siege
Tore gesamt
16 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
1/5 · 20%
Über 2,5
5/5 · 100%

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