Menu
1 Bundesliga WomenSaison 2017

VCO Berlin W vs VC Wiesbaden W

17. November 2017 um 17:00
Heim

VCO Berlin W

13
AI

VCO Berlin verliert trotz starkem Startsatz 1:3 gegen VC Wiesbaden. Drewniok überzeugt als MVP.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VCO Berlin vs. VC Wiesbaden 1:3 (26:24, 11:25, 20:25, 17:25)

Der VC Wiesbaden hat seinen Doppelspieltag in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen mit einem erfolgreichen Auswärtssieg begonnen. Beim Junioren-Nationalteam des VC Olympia Berlin setzten sich die Hessinnen am Freitagabend vor 242 Zuschauern im Sportforum Hohenschönhausen mit 3:1 (24:26, 25:11, 25:20, 25:17) durch und feierten damit ihren dritten Saisonsieg.

Satz 1: VCO Berlin dreht einen Sechspunkte-Rückstand

Die Gastgeberinnen zeigten von Beginn an, dass sie sich vor den favorisierten Wiesbadenerinnen nicht verstecken mussten. Der VCW startete stark und lag nach einer Aufschlagserie von Simona Kóšová bereits mit 16:10 in Führung. Doch statt den Satz souverän nach Hause zu bringen, leisteten sich die Gäste vermehrt Eigenfehler – unerlaubte Hinterfeldangriffe und Angriffe in den gegnerischen Block ließen Berlin herankommen. Beim 21:21 war der Ausgleich geschafft. In einer packenden Schlussphase behielt Emma Cyris die Nerven und verwandelte mit einem Ass den Satzball zum 26:24 für die Hauptstädterinnen.

„Die Spielleistung der Juniorinnen ist als sehr gut einzuschätzen“, lobte VCW-Cheftrainer Dirk Groß nach der Partie. „Heraus stach Aisha Skinner, die uns immer wieder herausforderte, Lösungen für ihre gefährlichen Angriffe zu finden.“

Satz 2: VCW zeigt keine Nerven – Dominanz pur

Die Antwort der Wiesbadenerinnen ließ nicht lange auf sich warten. Völlig unbeeindruckt vom knappen Satzverlust erhöhte der VCW in unveränderter Aufstellung das Tempo. Vor allem der starke Aufschlag setzte die Berliner Annahme konstant unter Druck. Zuspielerin Irina Kemmsies zog den gegnerischen Block mit schnellen Zuspiele auseinander und schuf immer wieder Lücken für ihre Angreiferinnen. Über 3:0 und 8:2 zog Wiesbaden unaufhaltsam davon und sicherte sich den zweiten Durchgang glasklar mit 25:11.

Satz 3: Berlin startet stark – Wiesbaden kontert

Auch im dritten Satz vertraute Dirk Groß auf seine Startformation. Doch zunächst waren die Berlinerinnen am Drücker. Beim 2:6 sah sich der VCW zu einer frühen Auszeit gezwungen. Diese zeigte Wirkung: Mächtige Blockpunkte von Selma Hetmann im Einerblock und Karolina Bednářová im Zweierblock sowie konsequentes Aufschlagspiel brachten den Ausgleich. Nach der technischen Auszeit führte Wiesbaden erstmals im Satz (16:13). Die Hessinnen ließen sich die Führung nicht mehr nehmen und entschieden den Satz mit 25:20 für sich.

Satz 4: Wiesbaden macht den Sack zu

Wie im zweiten Durchgang startete der VCW auch im vierten Satz mit einem 3:0. Die jungen Berlinerinnen fanden gegen die starken Aufschläge kein Mittel – beim 5:1 aus Wiesbadener Sicht nahm VCO-Coach Martin Frydnes bereits das erste Team-Timeout. Die Gastgeberinnen leisteten sich zudem vermehrt Eigenfehler und schenkten Punkte her. Nach 93 Minuten Spielzeit war die Begegnung beendet: Bednářová traf mit einem Hinterfeldangriff zum 25:17 und damit zum 3:1-Endstand.

MVP-Auszeichnungen

Aisha Skinner vom VC Olympia Berlin wurde mit der Silbermedaille der wertvollsten Spielerin ausgezeichnet (15 von 39 Angriffen, Quote 38 %, zwei Asse). Die Goldmedaille ging an Kimberly Drewniok vom VC Wiesbaden: Die Diagonalangreiferin verwandelte 11 von 22 Angriffen (Quote 50 %) und steuerte einen Blockpunkt sowie drei Asse bei.

Ausblick

Der VC Wiesbaden traf bereits am darauffolgenden Sonntag auf den SC Potsdam – ein Team mit dem Star-Trio Marta Drpa, Ivona Svobodnikova und Ljubica Kecman. „Potsdam ist eine sehr starke Mannschaft, auch wenn sie derzeit spielerisch ein wenig Sorgen haben. Das Spiel wird für beide Seiten eine Fifty-Fifty-Chance“, so Dirk Groß vor der Partie.

Für den VCO Berlin geht es in der Bundesliga der Saison 2017/18 als Nachwuchsförderteam weiter – die Talente der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft sammeln wertvolle Erfahrung gegen die nationale Spitze.

Rivalität seit 2011

VCO Berlin W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 15

VCO Berlin W und VC Wiesbaden W trafen 15 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 0 Mal, VC Wiesbaden W 15 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 51 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.40 pro Spiel (6 für die Heimmannschaft, 45 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (33%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

VCO Berlin W
0
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
51 · 3.4/Spiel
Beide getroffen
5/15 · 33%
Über 2,5
15/15 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026