Aachen gewinnt souverän mit 3:0 bei Schwarz-Weiß Erfurt (25:15, 25:10, 25:21) und untermauert die Playoff-Ambitionen. Erfurt kassiert die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKlarer Auswärtssieg für die Ladies in Black
Die Ladies in Black Aachen haben am 2. Dezember 2017 einen souveränen 3:0-Auswärtssieg beim SWE Volley-Team (Schwarz-Weiß Erfurt) eingefahren. In der Riethsporthalle setzten sich die Gäste aus Nordrhein-Westfalen mit 25:15, 25:10 und 25:21 durch und untermauerten damit ihre Ambitionen auf die Playoff-Plätze.
Satz für Satz: Die Entwicklung einer klaren Angelegenheit
Erster Satz: 15:25 – Aachen begann druckvoll und dominierte von Beginn an. Die Gastgeberinnen aus Erfurt kamen nur schwer ins Spiel und leisteten sich früh mehrere Annahmefehler. Die Gäste nutzten die Unsicherheiten konsequent aus und zogen schnell davon. Über eine stabile Aufschlagserie setzte sich Aachen früh ab und ließ den Thüringerinnen keine Chance zur Entwicklung.
Zweiter Satz: 10:25 – Der zweite Durchgang geriet zur eindrucksvollsten Demonstration der Aachener Stärke. Die Ladies in Black spielten wie aus einem Guss und ließen Erfurt bei lediglich zehn Punkten stehen. Mit starken Aufschlägen, einer soliden Blockarbeit und effektiven Angriffen über Außen und Mitte war der Satz bereits früh entschieden. Trainerin Saskia van Hintum konnte früh durchwechseln und allen Spielerinnen Spielpraxis geben.
Dritter Satz: 21:25 – Erfurt präsentierte sich im dritten Satz verbessert und kämpfte sich beherzt in die Partie zurück. Die Mannschaft von Trainer Jonas Kronseder zeigte mehr Widerstandsfähigkeit und hielt das Spiel lange offen. Mitte des Satzes schien sogar eine kleine Überraschung möglich, als Erfurt auf 16:16 verkürzte. Aachen behielt jedoch die Nerven und spielte die entscheidenden Ballwechsel mit der nötigen Ruhe und Abgeklärtheit aus. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse der Gäste durch.
Tabellensituation: Erfurt in der Krise, Aachen im Aufwind
Für Schwarz-Weiß Erfurt war es die sechste Niederlage in den ersten sieben Saisonspielen – eine prekäre Situation, die den Abstiegskampf bereits früh in der Saison 2017/18 erahnen ließ. Die Thüringerinnen fanden in derOffensive kaum Mittel gegen die stabile Aachener Defensive und zeigten vor allem im zweiten Satz deutliche Schwächen in der Annahme.
Aachen dagegen festigte mit dem klaren Erfolg seine Position im Mittelfeld der Tabelle und bewies, dass das Team auch auswärts zu überzeugenden Leistungen fähig ist. Die Ladies in Black um ihre Top-Scorerin McKenzie Adams zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und unterstrichen ihre Ambitionen auf die Pre-Playoffs.
Entscheidende Faktoren: Aufschlag und Block
Der Schlüssel zum Aachener Erfolg lag in zwei Bereichen: der Aufschlag und der Block. Mit einem druckvollen Aufschlagsspiel gelang es den Gästen, die Erfurter Annahme früh aus dem Konzept zu bringen. Daraus resultierten einfache Punkte über den schnell vorgetragenen Angriff. Zudem stand der Aachener Block außerordentlich gut und machte den Erfurter Angreiferinnen das Leben schwer. Die Gastgeberinnen fanden kaum Lücken in der gut organisierten Abwehr der Ladies in Black.
Historische Einordnung
Das 0:3 reihte sich nahtlos in die damalige Bilanz der beiden Teams ein. Aachen gewann auch das Rückspiel im Februar 2018 mit 3:0 und zeigte sich in dieser Saison als klare Nummer eins im direkten Vergleich. Von sechs Aufeinandertreffen seit 2011 entschied Aachen vier für sich – und das auch in dieser Spielzeit deutlich.
Fazit
Die Ladies in Black Aachen zeigten in der Erfurter Riethsporthalle eine konzentrierte und effiziente Vorstellung und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Endstand aufkommen. Während Aachen mit dem Sieg wichtige Punkte für die Playoff-Qualifikation sammelte, musste Schwarz-Weiß Erfurt einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Der dritte Satz deutete jedoch an, dass das Potenzial in der Mannschaft vorhanden ist – an der Konstanz muss das Team jedoch weiter arbeiten.
Rivalität seit 2011
SWE Volley-Team W vs Aachen W Direkter Vergleich· 6
SWE Volley-Team W und Aachen W trafen 6 Mal aufeinander — SWE Volley-Team W gewann 2 Mal, Aachen W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 4 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 22 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.67 pro Spiel (7 für die Heimmannschaft, 15 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (50%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2011.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026