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1 Bundesliga WomenSaison 2017

Aachen W vs Dresdner SC W

9. Dezember 2017 um 18:00
13
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC besiegt Ladies in Black Aachen 3:1 – Piia Korhonen (21 Punkte) führt DSC zum Auswärtssieg vor 1.010 Zuschauern.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte Aachen W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2017 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC siegt in Aachen: Korhonen führt DSC zum 3:1-Auswärtserfolg

Setzverluste in der Sporthalle Neuköllner Straße: Dresden bezwingt die Ladies in Black 3:1

Aachen – Der Dresdner SC hat seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga Frauen behauptet. Am 9. Dezember 2017 setzten sich die Gäste aus Sachsen in der Sporthalle Neuköllner Straße mit 3:1 (25:21, 20:25, 25:18, 25:23) gegen die Ladies in Black Aachen durch. Vor 1.010 Zuschauern avancierte Piia Korhonen mit 21 Punkten zur überragenden Akteurin auf dem Feld.

Tabellenkonstellation vor dem Spitzenspiel

Dresden reiste als Tabellendritter nach Aachen – mit 20 Punkten aus acht Spielen lag der DSC nur knapp hinter dem Spitzenduo Stuttgart (22 Punkte) und Schwerin (21 Punkte). Die Ladies in Black rangierten mit 14 Punkten auf Rang fünf, hatten aber nach einer starken Saisonphase durchaus Ambitionen, den Favoriten aus Dresden zu ärgern. Der Dresdner SC hatte unter der Woche ein spektakuläres 3:2 gegen Schwerin gefeiert – eine Partie, die live auf Sport1 übertragen wurde und mit 150.000 Zuschauern für starke TV-Quoten sorgte.

Satz 1: Enge Anfangsphase, Dresden zieht davon

Dresden startete konzentriert und erkämpfte sich zur ersten technischen Auszeit eine 8:7-Führung. Beim Stand von 16:13 für die Gäste deutete sich an, dass der DSC die Kontrolle übernommen hatte. Aachen kämpfte sich auf 18:21 heran, doch Dresden ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Mit 25:21 sicherten sich die Sachsen den ersten Durchgang. Piia Korhonen setzte bereits früh ihre ersten Akzente und traf aus allen Lagen.

Satz 2: Aachen schlägt zurück – Adams glänzt

Im zweiten Satz präsentierte sich Aachen deutlich verbessert. Die Ladies in Black um die herausragende McKenzie Adams – die am Ende 19 Punkte erzielte und zur MVP ihrer Mannschaft gewählt wurde – zeigten sich im Angriff variabler und in der Abwehr stabiler. Wie schon im ersten Satz führte Aachen zur ersten technischen Auszeit mit 8:7, erarbeitete sich dann aber erstmals ein deutlicheres Polster (14:16, 21:19). Aachens Annahme um Libera Kirsten Knip (20 Annahmen, 55% positiv) stand deutlich sicherer als in Durchgang eins. Am Ende setzte sich Aachen verdient mit 25:20 durch und glich zum 1:1 aus.

Satz 3: Dresdens Machtdemonstration

Nach dem Satzausgleich schaltete Dresden einen Gang hoch. Zur ersten technischen Auszeit führten die Gäste mit 8:7, doch dann zog der DSC unaufhaltsam davon. Über 13:16 und 14:21 ließen die Sachsen Aachen keine Chance mehr. Die Angriffsquote von Aachen fiel auf nur noch 33%, während Dresden sein Spiel souverän durchzog. Ivana Mrdak (14 Punkte, 43% im Angriff) und Saša Planinšec (12 Punkte, 89% Annahme) waren die Garanten des deutlichen 25:18-Erfolgs.

Satz 4: Aachen wehrt sich, aber Dresden behält die Nerven

Der vierte Satz wurde zur spannendsten Phase der Partie. Dresden legte früh vor (8:4) und baute den Vorsprung auf 16:9 aus. Aachen, angeführt von McKenzie Adams und Jelena Šunjić (10 Punkte), kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Von 14:21 kämpfte sich Aachen auf 23:24 heran – die Sporthalle bebte. Doch Dresden behielt die Ruhe und verwandelte den ersten Matchball zum 25:23-Endstand.

Die entscheidenden Statistiken

Die offiziellen Spielberichte der Volleyball Bundesliga zeichnen ein klares Bild: Piia Korhonen war mit 21 Punkten (46% Angriffseffizienz, 1 Block, 1 Ass) die unumstrittene Topscorerin des Spiels. Auf Aachener Seite überragte McKenzie Adams mit 19 Punkten (52% im Angriff, 3 Ass, 1 Block). Insgesamt verbuchte Dresden 47 Angriffspunkte (42%) bei 12 Blockpunkten, Aachen kam auf 46 Angriffspunkte (37%) und 12 eigene Blocks. Die Annahmequote sprach mit 43% (Dresden) gegen 60% (Aachen) zunächst für die Gastgeberinnen, doch die höhere Effizienz im Angriff gab letztlich den Ausschlag für den DSC.

Britt Bongaerts dirigierte das Aachener Spiel als Zuspielerin mit 19 Vorlagen, während Mareen Apitz auf Dresdner Seite ihre Erfahrung ausspielte.

Ausblick

Mit dem Sieg festigte der Dresdner SC seinen Platz in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen. Für die Ladies in Black Aachen war es eine Niederlage, die trotz der kämpferischen Leistung im vierten Satz zu Buche schlug. Das Rückspiel in Dresden am 17. Februar 2018 sollte ebenfalls an die Dresdnerinnen gehen: Der DSC gewann auch dort – ein weiteres Kapitel einer traditionsreichen Rivalität, die bis 2010 zurückreicht.


Quellen: Offizieller Spielbericht der Volleyball Bundesliga (Spiel Nr. 2033), VBL-Tabellen und Spieltagsdaten via MDR.de, Inside VolleyCountry, WorldofVolley.com

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 42

Aachen W und Dresdner SC W trafen 42 Mal aufeinander — Aachen W gewann 6 Mal, Dresdner SC W 36 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 157 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.74 pro Spiel (40 für die Heimmannschaft, 117 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (52%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

6
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
157 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
22/42 · 52%
Über 2,5
42/42 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.25DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2024

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