Allianz MTV Stuttgart besiegt Rote Raben Vilsbiburg mit 3:0 (25:14, 25:16, 25:13) in der SCHARRena. Stuttgart dominiert als Tabellenführer vor 2.000 Zuschauern.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungStuttgart W deklassiert Vilsbiburg W: 3:0-Klatsche gegen den Tabellenführer
Allianz MTV Stuttgart hat seine Spitzenstellung in der 1. Bundesliga Women eindrucksvoll untermauert. Vor 2.000 Zuschauern in der SCHARRena fegte der Tabellenführer die Rote Raben Vilsbiburg mit 3:0 (25:14, 25:16, 25:13) vom Feld – eine Machtdemonstration des Meisterschaftsanwärters.
Pre-Match: Klassenunterschied in der Tabelle
Stuttgart ging als unangefochtener Tabellenführer in die Partie. Das Team von Cheftrainer Giannis Athanasopoulos hatte sich früh in der Saison 2017/18 an der Spitze festgesetzt und galt als heißester Anwärter auf die Meisterschaft. Vilsbiburg hingegen mühte sich im unteren Tabellendrittel und reiste mit der Hypothek mehrerer Niederlagen in Folge nach Baden-Württemberg.
Die Rivalität beider Teams reicht bis 2009 zurück. Stuttgart führte den direkten Vergleich mit 27 Siegen aus 38 Begegnungen an – und sollte diese Bilanz an diesem Abend weiter verbessern.
Startelf und Aufstellung
Vilsbiburgs Cheftrainer Timo Lippuner vertraute seiner eingespielten Starting Six: Ilka Van de Vyver, Dayana Segovia, Lena Stigrot, Laura Künzler, Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann sowie Libera Michaela Bertalanitsch. Auf der anderen Seite der Netzes stand das hochkarätig besetzte Stuttgarter Ensemble, angeführt von ihrem griechischen Erfolgstrainer Athanasopoulos.
Satz 1: Stuttgarter Blitzstart
Was dann folgte, war eine Machtdemonstration der Hausherrinnen. Stuttgart legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und raste zu einer 12:2-Führung – ein Start nach Maß, der die Vilsbiburgerinnen völlig überrumpelte. Die Gastgeberinnen spielten mit beeindruckender Präzision im Angriff und einer nahezu undurchlässigen Blockarbeit. Der erste Satz war bereits nach wenigen Minuten vorentschieden: 25:14.
Satz 2: Hoffnungsschimmer, dann der Einbruch
Im zweiten Durchgang zeigten sich die Roten Raben deutlich verbessert. Vilsbiburg kämpfte sich zurück und hielt das Match lange Zeit völlig offen. Mehrere Führungswechsel in der Satzmitte sorgten für Spannung: die Gäste führten zwischenzeitlich mit 10:7, dann wieder mit 12:11. Auch bei der zweiten technischen Auszeit (15:16 aus Stuttgarter Sicht) war für die Lippuner-Sieben noch alles drin.
Dann jedoch der Bruch: Vilsbiburg machte in der Schlussphase nur noch einen einzigen Punkt, während Stuttgart gnadenlos zuschlug. Mit 25:16 ging auch der zweite Satz an die Gastgeberinnen – die Vorentscheidung.
Satz 3: Stuttgarts Spitzenreiter-Show
Mit dem 2:0-Satzvorsprung im Rücken dominierte Stuttgart den dritten Abschnitt wieder klar. Die Athanasopoulos-Mannschaft ließ keinen Zweifel mehr aufkommen, wer in dieser Liga das Maß aller Dinge ist. Vilsbiburg wehrte sich zwar nach Kräften, war aber gegen die Klasse des Tabellenführers machtlos. Das 25:13 im Schlussabschnitt besiegelte den ungefährdeten 3:0-Erfolg.
Schlüsselspielerinnen und Statistiken
Beste Punktesammlerinnen bei den Gästen waren Lena Stigrot und Dayana Segovia mit jeweils acht Zählern. Stigrot, die Spielführerin der Roten Raben, wurde zudem als Sports&Travel-MVP ausgezeichnet – ein kleiner Trost an einem bitteren Abend. Auf Stuttgarter Seite überzeugte die gesamte Mannschaft mit einer geschlossenen Teamleistung auf absolutem Topniveau.
Post-Match: Tabellenkonstellation und Ausblick
Mit diesem deutlichen Heimsieg untermauerte Stuttgart seinen Anspruch auf die Meisterschaft. Die Allianz-Damen bewiesen einmal mehr, warum sie als aktuell beste deutsche Mannschaft galten – mit einer Mischung aus druckvollem Aufschlagspiel, effektiver Blockarbeit und variablen Angriffskombinationen.
Für Vilsbiburg war es die nächste Pflichtspielniederlage in einer schwierigen Saison. Die Mannschaft aus Niederbayern blieb auch im letzten Auswärtsspiel des Jahres 2017 ohne Punktgewinn. Am 27. Dezember empfingen die Roten Raben im letzten Heimspiel des Jahres den SC Potsdam – eine Gelegenheit, Wiedergutmachung zu betreiben.
Stuttgart hingegen fuhr gestärkt in die kurze Weihnachtspause und behauptete seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga Women souverän. Der Titelkampf in der Saison 2017/18 führte an den Allianz-Damen an diesem Abend jedenfalls kein Weg vorbei.
Rivalität seit 2009
Stuttgart W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 38
Stuttgart W und Vilsbiburg W trafen 38 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 27 Mal, Vilsbiburg W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 27 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 132 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.47 pro Spiel (88 für die Heimmannschaft, 44 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (39%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 23 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2020.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
