Vilsbiburg besiegte Potsdam am 27. Dezember 2017 mit 3:0 (25:19, 25:8, 25:22) in der Ballsporthalle Vilsbiburg und feierte einen souveränen Heimsieg zum Jahresabschluss.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVilsbiburg deklassiert Potsdam: Klarer 3:0-Heimsieg zum Jahresabschluss
Die Roten Raben Vilsbiburg haben ihr letztes Heimspiel des Jahres 2017 souverän gewonnen. Gegen den SC Potsdam setzte sich das Team von Trainer Timo Lippuner am 10. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen deutlich mit 3:0 (25:19, 25:8, 25:22) durch und feierte einen verdienten Dreisatzerfolg in der Ballsporthalle Vilsbiburg.
Dominante Vorstellung nach schwacher Vorwoche
Nur zehn Tage nach der deutlichen 0:3-Niederlage beim Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart präsentierten sich die Roten Raben in eigener Halle von einer ganz anderen Seite. Vor heimischem Publikum zeigte die Mannschaft um Kapitänin Lena Stigrot eine konzentrierte Leistung und ließ dem SC Potsdam über weite Strecken keine Chance.
Satz 1: Solider Auftakt
Der erste Durchgang begann ausgeglichen, doch Vilsbiburg setzte sich nach und nach ab. Mit konsequenter Blockarbeit und variablen Angriffen über Außen und Mitte brachten die Gastgeberinnen den SC Potsdam früh in Bedrängnis. Am Ende hieß es 25:19 – ein Start, der Selbstvertrauen gab für die folgenden Sätze.
Satz 2: Eine Machtdemonstration
Der zweite Satz geriet zur einseitigsten Angelegenheit des gesamten Spiels. Vilsbiburg dominierte nach Belieben, ließ in der Abwehr kaum einen Ball zu Boden fallen und bestrafte jeden Aufschlagfehler der Gäste eiskalt. Das 25:8 war eine klare Ansage – eine der deutlichsten Satzführungen in dieser Saison gegen Potsdam. Die Gäste aus Brandenburg fanden gegen die aggressive Aufschlagserie und die dichte Blockformation der Roten Raben kein Mittel.
Satz 3: Potsdam kämpft, Vilsbiburg bleibt cool
Potsdam zeigte im dritten Satz Moral und wehrte sich energisch gegen die drohende Niederlage. Die Partie blieb lange offen, beide Teams schenkten sich nichts. Vilsbiburg behielt jedoch die Nerven und spielte die entscheidenden Ballwechsel souverän zu Ende. Mit 25:22 sicherten sich die Roten Raben den Satz und damit den 3:0-Gesamtsieg.
Spielerinnen des Spiels
Lena Stigrot und Dayana Segovia gehörten zu den auffälligsten Akteurinnen aufseiten der Roten Raben. Stigrot, die bereits eine Woche zuvor in Stuttgart als Sports&Travel-MVP ausgezeichnet worden war, überzeugte erneut mit ihrer Konstanz im Angriff. Auch die belgische Zuspielerin Ilka Van de Vyver lenkte das Spiel ihrer Mannschaft mit Routine und Übersicht.
Tabellensituation
Mit dem Sieg festigte Vilsbiburg seinen Platz im Mittelfeld der 1. Bundesliga Frauen. Die Liga wurde zu diesem Zeitpunkt von Allianz MTV Stuttgart (53 Punkte), dem Dresdner SC (50 Punkte) und dem SSC Palmberg Schwerin (48 Punkte) angeführt. Für den SC Potsdam bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die obere Tabellenhälfte.
Direkter Vergleich
In der Geschichte der Begegnungen zwischen beiden Teams liegt der SC Potsdam mit 23 Siegen aus 37 Partien vorne. Die Roten Raben konnten 14 Siege verbuchen. Vilsbiburg gelang es an diesem Abend jedoch, den Trend der vorangegangenen Begegnungen zu durchbrechen und einen wichtigen Heimsieg einzufahren.
Ausblick
Für die Roten Raben Vilsbiburg endete das Jahr 2017 mit diesem Erfolgserlebnis. Nach der kurzen Weihnachtspause wollte die Mannschaft von Timo Lippuner die positive Entwicklung aus diesem Spiel mit in das neue Jahr nehmen und an die gezeigte Leistung anknüpfen.
Rivalität seit 2009
Vilsbiburg W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 37
Vilsbiburg W und Potsdam W trafen 37 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 14 Mal, Potsdam W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (68 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
