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1 Bundesliga WomenSaison 2017

VC Wiesbaden W vs SWE Volley-Team W

17. Januar 2018 um 19:00
30
Auswärts

SWE Volley-Team W

AI

VC Wiesbaden besiegt Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:0 (25:17, 25:22, 28:26). Kimberly Drewniok wird MVP, der VCW klettert auf Tabellenplatz vier.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VC Wiesbaden W vs. SWE Volley-Team W – 3:0 (25:17, 25:22, 28:26)

Der VC Wiesbaden hat seine Pflichtaufgabe am Mittwochabend souverän erfüllt. Vor 1.672 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit besiegten die Hessinnen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:0 (25:17, 25:22, 28:26) und kletterten damit in der Tabelle der 1. Volleyball Bundesliga Frauen auf den vierten Platz.

Gedenkminute für Günter Higelin

Die Partie begann mit einem bewegenden Moment: Vor dem Anpfiff gedachten Mannschaften und Publikum gemeinsam Günter Higelin, dem zum Jahresende verstorbenen ehemaligen VCW-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied. Anschließend sorgte das Heimpublikum für die gewohnt mitreißende Atmosphäre und feierte – ganz im Sinne Higelins – ein großes Volleyballfest.

Satz eins: Früh die Kontrolle

VCW-Cheftrainer Dirk Groß stellte Außenangreiferin Sina Fuchs und Mittelblockerin Julia Osterloh in die Startformation. Die Hausherrinnen erwischten einen guten Start und lagen zu den technischen Auszeiten noch gleichauf mit den Gästen. Zum Satzende zog Wiesbaden jedoch deutlich davon und sicherte sich Satz eins ungefährdet mit 25:17.

Satz zwei: Comeback-Versuch der Gäste

Mit dem Schwung aus dem ersten Durchgang startete der VCW auch in Satz zwei dominant. Ein zwischenzeitlicher Sechs-Punkte-Vorsprung ließ alles nach einem weiteren klaren Durchgang aussehen. Doch dann wurden die Erfurterinnen mutiger, setzten die Wiesbadener Annahme mit druckvollen Aufschlägen unter Beschuss und drehten die Partie – plötzlich führte Erfurt.

In dieser kritischen Phase war es vor allem Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok, die den VCW im Spiel hielt. Mit 16 erzielten Punkten und einer starken Vorstellung wurde sie später als wertvollste Spielerin mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet. Ihr Anteil war maßgeblich daran, dass Wiesbaden den zweiten Satz noch mit 25:22 für sich entschied.

Satz drei: Nervenkrimi bis zum Schluss

Groß hatte vor der Partie davor gewarnt, Erfurt zu unterschätzen – und diese Warnung bewahrheitete sich im dritten Durchgang. Die Thüringerinnen wehrten sich verbissen und brachten das Publikum an den Rand einer vierten Satzverlängerung. Gleich drei Satzbälle der Gäste musste der VCW abwehren, ehe ein starkes Blockspiel den Deckel draufmachte. Mit 28:26 in einem hochdramatischen Tiebreak-artigen Satzende fuhr Wiesbaden den dritten Punkt ein – die „Luke dicht“, wie es im Volleyballjargon heißt.

Stimmen zum Spiel

„Entscheidend war heute, dass wir uns auch bei einem Rückstand immer wieder rangekämpft und deshalb auch verdient gewonnen haben“, resümierte Coach Dirk Groß nach dem Spiel. Der Diplom-Trainer hatte die Messlatte bewusst hochgelegt: „Gegen Mannschaften, die hinter uns liegen, müssen wir wichtige Punkte einsammeln. Deshalb hatten wir schon auch eine Menge Druck.“

MVP Kimberly Drewniok zollte dem Gegner Respekt: „Erfurt hat seine Sache sehr gut gemacht. Insbesondere Erfurts Diagonalangreiferin Erika Mercado hat heute ihre Chancen genutzt. Sie war sehr stark. Aber man hat gesehen, dass wir als Team dagegenhalten können.“

Erfurts starke Einzelkritik

Mercado (auch bekannt als Erika Chavez) ragte aufseiten der Gäste aus dem Team von Trainer Pablo Sanchez heraus. Die Diagonalangreiferin erzielte 22 Punkte und war über weite Strecken die gefährlichste Angreiferin auf dem Feld. Letztlich reichte ihre Einzelleistung jedoch nicht, um den VCW in die Knie zu zwingen.

Tabellensprung und Ausblick

Mit dem Erfolg kletterte der VC Wiesbaden in der 1. Bundesliga Women auf den vierten Tabellenplatz. Die Mannschaft um Drewniok und Osterloh zeigte vor allem in den entscheidenden Phasen die nötige Abgebrühtheit – ein Schlüsselfaktor im Kampf um die vorderen Playoff-Ränge.

Bereits am darauffolgenden Samstag (17:30 Uhr) stand das nächste schwere Auswärtsspiel beim Dresdner SC auf dem Programm – eine kurze Verschnaufpause für den VCW.

Head-to-Head: Dominanz hält an

Mit diesem Sieg baute der VC Wiesbaden seine Serie im direkten Duell gegen Schwarz-Weiß Erfurt aus. In fünf Aufeinandertreffen seit 2011 blieb Wiesbaden stets siegreich – fünf Siege aus fünf Partien, eine makellose Bilanz.

Rivalität seit 2011

VC Wiesbaden W vs SWE Volley-Team W Direkter Vergleich· 5

VC Wiesbaden W und SWE Volley-Team W trafen 5 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 5 Mal, SWE Volley-Team W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (40%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.

Unentschieden
0
·
SWE Volley-Team W
0
Siege
Tore gesamt
18 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
2/5 · 40%
Über 2,5
5/5 · 100%

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