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1 Bundesliga WomenSaison 2017

VCO Berlin W vs SWE Volley-Team W

4. Februar 2018 um 18:00
Heim

VCO Berlin W

13
Auswärts

SWE Volley-Team W

AI

Schwarz-Weiß Erfurt besiegt VCO Berlin auswärts mit 3:1 (25:17, 25:19, 20:25, 25:14) in der Sporthalle Anton-Saefkow-Platz am 4. Februar 2018 im Abstiegskampf der 1. Bundesliga Frauen 2017/18.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SWE Volley-Team Erfurt feiert wichtigen 3:1-Auswärtssieg gegen VCO Berlin

Schwarz-Weiß Erfurt gewinnt das Kellerduell am 4. Februar 2018 mit 3:1 (25:17, 25:19, 20:25, 25:14) in der Sporthalle Anton-Saefkow-Platz und tankt im Abstiegskampf der 1. Volleyball Bundesliga Frauen wichtige Zuversicht.

Am Sonntagabend, dem 4. Februar 2018, stand in der Sporthalle Anton-Saefkow-Platz in Berlin-Lichtenberg ein Duell zweier Teams an, die in der Saison 2017/18 der 1. Bundesliga Frauen gegen den Abstieg kämpften. Der VCO Berlin, der DVV-Nachwuchsstützpunkt aus der Hauptstadt, empfing Schwarz-Weiß Erfurt (SWE Volley-Team), das ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte um den Klassenerhalt bangte.

Die Gäste aus Thüringen unter der Leitung von Trainer Jonas Kronseder reisten mit breiter Brust an, hatte man doch im Hinspiel am 3. Dezember 2017 in der Riethsporthalle einen dramatischen 3:1-Erfolg gegen denselben Gegner gefeiert. An jenem 1. Advent war pünktlich mit dem ersten Schnee der erste Saisonsieg für Schwarz-Weiß Erfurt gelungen – ein denkwürdiges 29:27 im zweiten Satz, eine Matchwinnerin-Debütantin namens Paula Reinisch und eine Erleichterung, die im ganzen Verein zu spüren war.

Erfurt dominiert die ersten beiden Sätze

Und die Erfurterinnen knüpften nahtlos an diese Leistung an. Von Beginn an bestimmten die Gäste das Geschehen in der Hauptstadt. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme setzte sich SWE früh ab. Die jungen Berlinerinnen, die in dieser Saison als Nachwuchsteam des Deutschen Volleyball-Verbandes vor allem Erfahrung sammelten, hatten große Probleme mit dem variablen Angriffsspiel der Gäste. Erika Mercado und Wivian Gadelha de Souza, die bereits im Hinspiel mit 18 bzw. 17 Punkten überzeugt hatten, zeigten auch in Berlin ihre Qualität.

Satz eins ging mit 25:17 eindeutig an die Gäste, Satz zwei folgte mit 25:19. Der VCO Berlin fand gegen die gut organisierte Defensive der Thüringerinnen kaum Mittel und leistete sich immer wieder Annahmeschwierigkeiten, die den gesamten Angriffsaufbau ins Stocken brachten. Trainer Jan Lindenmair, der die Nachwuchsmannschaft in dieser Saison betreute, versuchte durch Auszeiten und personelle Wechsel gegenzusteuern.

VCO Berlin kämpft sich zurück – Erfurt bleibt cool

Im dritten Satz zeigten die Hauptstädterinnen dann ihre Moral. Befreit vom Druck des drohenden 0:3 spielte der VCO Berlin nun deutlich mutiger und aggressiver auf. Die Annahme stand stabiler, die Angriffe fanden zielsicher ihren Weg und der Block der Berlinerinnen wurde für die Gäste zunehmend zum Problem. Mit 25:20 entschied VCO Berlin den dritten Satz für sich – ein Achtungserfolg für das junge Team und gleichzeitig eine kleine Warnung an die Adresse der Gäste.

Doch Schwarz-Weiß Erfurt ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Trainer Jonas Kronseder fand die richtigen Worte in der Satzpause, und seine Mannschaft kam mit neuer Entschlossenheit aus der Kabine. Der vierte Satz wurde zur einseitigsten Angelegenheit des Abends. Mit einem furiosen Start zogen die Erfurterinnen auf und davon und ließen dem VCO Berlin keine Chance mehr. Beim Stand von 25:14 war der Matchball verwandelt – ein unmissverständliches Statement der Gäste.

Tabellarische Bedeutung

Für Schwarz-Weiß Erfurt war dieser Auswärtssieg von unschätzbarem Wert im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft aus der thüringischen Landeshauptstadt kämpfte in der Saison 2017/18 an der Seite des VCO Berlin um den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse. Während der VCO Berlin als DVV-Nachwuchsstützpunkt in dieser Saison nur drei Siege aus 22 Spielen holte und mit lediglich 9:35 Punkten den vorletzten Tabellenplatz belegte, hielt SWE lange die Hoffnung aufrecht.

Letztlich reichte es jedoch nicht: Schwarz-Weiß Erfurt stieg am Saisonende gemeinsam mit dem VCO Berlin in die 2. Bundesliga ab. Am 24. Februar 2018, nur 20 Tage nach diesem Erfolg in Berlin, verabschiedete sich die Mannschaft vor 917 Zuschauern in der Riethsporthalle – ein Saisonrekord – mit einer 0:3-Niederlage gegen den SC Potsdam von ihrem Heimpublikum.

Spielerinnen im Fokus

Auf Seiten der Gäste ragten erneut Erika Mercado und Wivian Gadelha de Souza heraus, die mit ihrer Erfahrung den Unterschied ausmachten. Die Diagonalangreiferin Mercado, die schon in der Vorsaison zu den Leistungsträgerinnen gehört hatte, steuerte entscheidende Punkte in den entscheidenden Phasen bei. Die brasilianische Außenangreiferin Gadelha de Souza überzeugte mit variablen Angriffen und stabiler Annahme. Zudem brachte sich Emily Thater mit starken Aufschlagserien in Szene.

Beim VCO Berlin zeigte Emma Cyris als eine der konstantesten Spielerinnen des Teams ihre Klasse. Die Außenangreiferin, die später den Sprung in die nationale Spitze schaffte, gehörte zu den wenigen Berlinerinnen, die auch in dieser schwierigen Partie zu überzeugen wussten. Sindy Lenz, die im Hinspiel mit 17 Punkten die MVP-Auszeichnung für VCO Berlin erhalten hatte, war auch in diesem Spiel eine der tragenden Säulen des jungen Teams.

Ein Blick auf die Saison 2017/18

Die Saison 2017/18 der 1. Bundesliga Frauen war geprägt von der Dominanz des SSC Palmberg Schwerin, der sich am Ende die Meisterschaft sicherte. Für die beiden Schlusslichter VCO Berlin und Schwarz-Weiß Erfurt stand der sportliche Abstieg bereits früh in der Rückrunde fest, auch wenn der Kampf um den Klassenerhalt bis zum letzten Heimspieltag spannend blieb.

Der VCO Berlin, der als reiner Nachwuchsstützpunkt des DVV mit den Jahrgängen 1995 bis 2000 antrat, sammelte in erster Linie wertvolle Erfahrung für die Zukunft des deutschen Volleyballs. Viele Spielerinnen, die in dieser Saison beim VCO Berlin spielten, schafften später den Sprung in die Nationalmannschaft oder zu etablierten Bundesligisten.

Für Schwarz-Weiß Erfurt bedeutete der Abstieg das vorläufige Ende einer Ära. Der Verein, der sich 2014 in SWE Volley-Team umbenannt hatte und seit 2015 wieder erstklassig spielte, musste den Weg in die 2. Bundesliga antreten. Der 3:1-Auswärtssieg in Berlin blieb als einer der letzten Lichtblicke einer ansonsten schwierigen Saison in Erinnerung.

Rivalität seit 2011

VCO Berlin W vs SWE Volley-Team W Direkter Vergleich· 5

VCO Berlin W und SWE Volley-Team W trafen 5 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 2 Mal, SWE Volley-Team W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. SWE Volley-Team W führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 19 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (7 für die Heimmannschaft, 12 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (60%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

VCO Berlin W
2
Siege
Unentschieden
0
·
SWE Volley-Team W
3
Siege
Tore gesamt
19 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
3/5 · 60%
Über 2,5
5/5 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026