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7. Februar 2018 um 18:00
Heim

VCO Berlin W

13
Auswärts

Suhl W

AI

VCO Berlin verliert gegen Suhl W mit 1:3 (17:25, 25:20, 14:25, 22:25) in der 1. Bundesliga Women. Suhl holt vierten Saisonsieg, VCO bleibt Schlusslicht.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VCO Berlin vs. Suhl W — 1:3 (17:25, 25:20, 14:25, 22:25)

Der VfB Suhl Lotto Thüringen hat sich am 7. Februar 2018 beim Bundesliga-Schlusslicht VCO Berlin mit 3:1 (25:17, 20:25, 25:14, 25:22) durchgesetzt und damit den vierten Saisonsieg in der 1. Bundesliga Frauen eingefahren. Vor nur 50 Zuschauern in der Halle am Sportforum Berlin-Hohenschönhausen präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Mateusz Zarczynski letztlich abgeklärt genug, um die drei Punkte mit nach Thüringen zu nehmen – auch wenn die jungen Berlinerinnen zwischenzeitlich für Nervenkitzel sorgten.

Solider Start der Gäste

Der erste Satz verlief aus Suhler Sicht nach Plan. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme-Rückschlag-Kombination setzten sich die Gäste früh ab. VCO Berlin, das mit einem Sonderspielrecht als reines Nachwuchsteam in der Liga antritt und von Bundestrainer Martin Frydnes gecoacht wird, fand gegen die durchschlagskräftige Offensive der Thüringerinnen nur selten ein Mittel. Satz eins ging mit 25:17 klar an Suhl.

VCO kämpft sich zurück

Doch die Berliner Talente steckten nicht auf. Ab Beginn des zweiten Durchgangs stellten sie sich besser auf das Suhler Spiel ein, verkürzten die Wege in der Abwehr und forcierten die eigenen Angriffe über die Außenpositionen. Plötzlich wackelte Suhl. Die Gäste offenbarten Probleme in der Offensive, leisteten sich Annahmeschwierigkeiten und ungewohnte Eigenfehler. VCO Berlin nutzte die Schwächephase eiskalt aus und holte sich Satz zwei mit 25:20 – der erste Satzgewinn gegen Suhl im Saisonverlauf und ein kleiner Triumph für den Nachwuchs aus der Hauptstadt.

Suhl schlägt zurück

Nach der Satzpause fand Suhl in die Spur zurück. Trainer Zarczynski stellte die Annahme um, die Aufschläge wurden wieder druckvoller und die Berlinerinnen waren über weite Strecken des dritten Satzes chancenlos. Mit 25:14 zog Suhl davon – der klarste Durchgang des Abends. Die junge VCO-Mannschaft, die in dieser Saison bis dato erst fünf Sätze für sich entscheiden konnte, war in diesem Durchgang sichtbar überfordert.

Spannende Schlussphase

Der vierte Satz entwickelte sich zur emotionalsten Phase der Partie. VCO Berlin kämpfte verbissen und kam immer wieder heran. Bei 14:16 und später bei 22:23 roch es nach einer möglichen Verlängerung des Spiels. Die Gastgeberinnen zeigten Moral und ließen sich auch von einer Auszeit Suhls nicht aus dem Rhythmus bringen. Am Ende fehlte jedoch das letzte Quäntchen Abgeklärtheit, um den Satz und damit das Spiel in den Tiebreak zu retten. Suhl behielt die Nerven und verwandelte den vierten Matchball zum 25:22-Endstand.

Tabellarische Bedeutung

Für Suhl war es erst der vierte Saisonsieg – ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Anschluss an das Mittelfeld. Das Team aus Thüringen kletterte mit den drei Punkten näher an den neunten Tabellenplatz heran. VCO Berlin blieb dagegen abgeschlagenes Schlusslicht. Mit einem Sonderspielrecht ausgestattet, steht für den VC Olympia Berlin ohnehin nicht der Klassenerhalt, sondern die Förderung von Nachwuchstalenten im Vordergrund. „Wir spielen mit dem Nachwuchs in einer Profiliga. Natürlich sind die Ansprüche hier hoch und jedes Team ist gegen uns Favorit. Trotzdem wollen wir stets unser Bestes geben“, hatte Frydnes vor der Partie betont.

Head-to-Head und Ausblick

Mit diesem Sieg baute Suhl seine beeindruckende Serie im direkten Duell weiter aus. Von 15 Pflichtspielbegegnungen seit 2011 gewann Suhl 13, VCO Berlin lediglich zwei. Das Hinspiel in Erfurt hatten die Thüringerinnen ebenfalls mit 3:1 für sich entschieden – eine serienübergreifende Dominanz, die sich an diesem Abend in Berlin fortsetzte.

Während Suhl in den folgenden Wochen versuchte, den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen zu verkürzen, richtete sich der Blick beim VCO längst auf die nächste Herausforderung: die Entwicklung junger Spielerinnen für die deutsche Nationalmannschaft, die auch in dieser Saison wieder im harten Bundesliga-Alltag wertvolle Erfahrungen sammelten.

Rivalität seit 2011

VCO Berlin W vs Suhl W Direkter Vergleich· 15

VCO Berlin W und Suhl W trafen 15 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 2 Mal, Suhl W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 52 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.47 pro Spiel (9 für die Heimmannschaft, 43 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (27%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.

VCO Berlin W
2
Siege
Unentschieden
0
·
13
Siege
Tore gesamt
52 · 3.5/Spiel
Beide getroffen
4/15 · 27%
Über 2,5
15/15 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026