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10. Februar 2018 um 19:00
30
Auswärts

Suhl W

AI

SC Potsdam besiegte VfB Suhl LOTTO Thüringen am 20. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2017/18 mit 3:0 (25:16, 25:15, 25:9) in der MBS Arena.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Potsdam W besiegte Suhl W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2017 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SC Potsdam deklassiert VfB Suhl LOTTO Thüringen mit 3:0 – Kantersieg in der MBS Arena

Am 20. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2017/18 feierte der SC Potsdam einen ungefährdeten 3:0-Heimsieg gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen. Die Brandenburgerinnen ließen in der MBS Arena nichts anbrennen und fertigten die Gäste aus Thüringen mit 25:16, 25:15 und 25:9 ab.

Dominanz von Beginn an

Vor heimischer Kulisse erwischten die Potsdamerinnen einen Start nach Maß. Von Beginn an setzte das Team von Trainer Alberto Salomoni Suhl unter Aufschlagdruck und ließ in der Annahme kaum Räume. Mit einer konsequenten Block-Feld-Abwehr kombinierten die Gastgeberinnen eine effektive Offensive über die Diagonal- und Außenpositionen. Der erste Satz war nach 25:16 schnell entschieden – Suhl fand gegen die aggressive Aufschlagserie von Potsdam nie richtig ins Spiel.

Erdrückende Überlegenheit im zweiten Durchgang

Auch im zweiten Satz änderte sich das Bild nicht. Potsdam blieb das dominantere Team und setzte Suhl mit einem konstant hohen Tempo zu. Mittelblockerin Anna Koulberg und Diagonalangreiferin Marta Drpa – die serbische Angreiferin, die in jener Saison zu den Leistungsträgerinnen in Potsdam zählte – trafen aus nahezu jeder Position. Suhl kämpfte zwar um jeden Ball, doch die Fehlerquote in der eigenen Annahme war zu hoch, um gegen die gut organisierte Potsdamer Abwehr bestehen zu können. Am Ende hieß es 25:15 für die Hausherrinnen.

Satz drei – ein einseitiges Schützenfest

Der dritte Satz geriet zur einseitigsten Angelegenheit des Abends. Potsdam spielte wie aus einem Guss, während Suhl sichtlich resignierte. Mit 25:9 sorgte der SC Potsdam für das höchste Satzergebnis des Spiels und untermauerte damit die eigene Heimstärke. Die Gäste aus Suhl kamen in dieser Phase überhaupt nicht mehr zurecht – weder im Aufschlag noch in der Annahme oder im Angriff. Für Suhl war es die dritte Niederlage in Folge gegen Potsdam in jener Saison, nachdem bereits das Hinspiel am 3. Dezember 2017 mit 1:3 (14:25, 22:25, 25:17, 23:25) an den SC Potsdam gegangen war.

Saisonkontext: Potsdam auf Kurs, Suhl im Abstiegskampf

Die Saison 2017/18 war für den SC Potsdam eine Spielzeit der Konsolidierung. Das Team aus Brandenburg belegte am Ende Rang 7 der Abschlusstabelle und verpasste nur knapp den Einzug in die Play-offs. Die Mannschaft um Marta Drpa und Sabrina Starks zeigte über weite Strecken der Saison solide Leistungen und konnte vor allem zu Hause überzeugen.

Für den VfB Suhl LOTTO Thüringen war die Saison hingegen von Abstiegssorgen geprägt. Die Mannschaft von Trainerin Hollosy beendete die Spielzeit auf dem vorletzten Platz und musste in die Relegation. Die deutliche Niederlage in Potsdam war ein weiterer Rückschlag in einer schwierigen Saison für den Traditionsverein aus Thüringen.

Schlüsselfiguren des Spiels

Marta Drpa (SC Potsdam) – Die serbische Diagonalangreiferin war die überragende Spielerin auf dem Feld. Mit 28 Aufschlagpunkten in der Saison gehörte sie ligaweit zu den besten Aufschlägerinnen und setzte Suhl auch in dieser Partie immer wieder unter Druck.

Anna Koulberg (SC Potsdam) – Die Mittelblockerin aus den Niederlanden war mit ihrem Block eine der wichtigsten Stützen der Potsdamer Defensive und erzielte mehrere entscheidende Blockpunkte.

Alexandra Malloy (VfB Suhl) – Die US-amerikanische Außenangreiferin war bei Suhl die auffälligste Spielerin und versuchte, ihr Team mit Aufschlagserien im Spiel zu halten – blieb gegen die Potsdamer Übermacht jedoch letztlich chancenlos.

Fazit

Der 3:0-Erfolg des SC Potsdam gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen war zu keiner Zeit gefährdet. Mit einer dominanten Vorstellung in allen drei Satzabschnitten untermauerten die Brandenburgerinnen ihre Heimstärke und fügten den abstiegsbedrohten Thüringerinnen eine schmerzhafte Niederlage zu. Für Suhl sollte es eine von vielen Niederlagen in einer verkorksten Saison bleiben – für Potsdam ein weiterer Schritt in einer insgesamt soliden Spielzeit.

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs Suhl W Direkter Vergleich· 40

Potsdam W und Suhl W trafen 40 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 27 Mal, Suhl W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 27 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 151 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.77 pro Spiel (92 für die Heimmannschaft, 59 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (53%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.

27
Siege
Unentschieden
0
·
13
Siege
Tore gesamt
151 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
21/40 · 53%
Über 2,5
40/40 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 23 v 2025

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API-Daten: 11. Juni 2026