Allianz MTV Stuttgart gewinnt das erste Playoff-Viertelfinale 2018 gegen die Roten Raben Vilsbiburg souverän mit 3:0 (25:19, 25:15, 25:14) in der SCHARRena.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAllianz MTV Stuttgart deklassiert Rote Raben Vilsbiburg: 3:0-Auftaktsieg im Playoff-Viertelfinale 2018
Allianz MTV Stuttgart ist mit einem souveränen 3:0 (25:19, 25:15, 25:14) gegen die Roten Raben Vilsbiburg in das Playoff-Viertelfinale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2017/18 gestartet. Vor 1.300 Zuschauern in der SCHARRena ließ der Hauptrundensieger den Gästen aus Niederbayern keine Chance und benötigte nur drei Sätze für den deutlichen Erfolg in der Best-of-Three-Serie.
Stuttgart dominiert von Beginn an
Der Tabellenführer der Hauptrunde kam konzentriert aus der Kabine – das Team von Cheftrainer Giannis Athanasopoulos wollte den Außenseiter keinesfalls unterschätzen. Mit Molly McCage und Nika Daalderop in der Startformation zeigte Stuttgart von der ersten Minute an, warum die Mannschaft in dieser Saison das Maß aller Dinge in der deutschen Volleyball-Bundesliga war.
Den ersten Punkt erzielte zwar Leonie Schwertmann für Vilsbiburg, doch die Stuttgarterinnen antworteten postwendend. Nach dem 2:2 setzte sich der Gastgeber erstmals klar ab. Vilsbiburgs Laura Künzler hatte große Probleme, die Aufschläge von Deborah van Daelen zu kontrollieren – eine Break-Serie brachte Stuttgart einen frühen Fünf-Punkte-Vorsprung. Vilsbiburgs Coach Timo Lippuner nahm beim 6:11 die erste Auszeit, und tatsächlich kämpften sich die Gäste wieder auf zwei Zähler heran. Doch Michaela Mlejnková stellte bis zur Crunch-Time mit mehreren Punkten den alten Abstand wieder her. Nika Daalderop sorgte nach 19 Minuten für das 25:19 – Satz eins ging an Stuttgart.
Zwischenspurt im zweiten Durchgang
Unverändert gingen beide Teams in den zweiten Satz. Vilsbiburg kam zunächst besser ins Spiel und glich beim 8:8 erneut aus. Jennifer Pettke und die eingewechselte Vanessa Agbortabi machten mehr Druck als im Auftaktdurchgang. Doch dann zeigte Stuttgart seine Klasse: Paige Tapp brachte ihr Team im ersten Tempo wieder in Front, ehe eine Break-Serie von Michaela Mlejnková den Vorsprung auf sechs Punkte anwachsen ließ.
Die Schwäbinnen waren bereit, für jeden Ball zu kämpfen. Deborah van Daelen holte einen Ball weit hinter dem Netz zurück ins eigene Feld – der folgende Punkt ging unter tosendem Applaus an Stuttgart. Immer weiter enteilte der Favorit. Lippuner brachte Laura Künzler zurück für Lena Stigrot und wechselte auf der Zuspielposition. Athanasopoulos setzte auf einen Doppelwechsel, um den Angriffsdruck hochzuhalten. Die Strategie ging auf: Mit 25:15 ging auch der zweite Satz an Stuttgart.
Klare Sache im dritten Satz
Im dritten Durchgang ließ Stuttgart nichts mehr anbrennen. Die Gastgeberinnen kontrollierten das Geschehen von Beginn an und ließen den Roten Raben keinerlei Raum für eine Aufholjagd. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit zog Stuttgart auf und davon. Nach nur 75 Minuten machte der Aufschlag von Michaela Mlejnková den Deckel drauf: 25:14, 3:0 – der Auftaktsieg in der Viertelfinalserie war perfekt.
Serie ohne Satzverlust entschieden
Nur eine Woche später, am 24. März 2018 in der Ballsporthalle Vilsbiburg, wiederholte Stuttgart den Erfolg. Vor 1.460 Zuschauern setzten sich die Gäste erneut mit 3:0 (25:23, 25:13, 25:21) durch und zogen ohne Satzverlust ins Playoff-Halbfinale ein. Das dritte Spiel der Serie war damit nicht mehr nötig und wurde abgesagt.
Für die Roten Raben Vilsbiburg bedeutete dies das Aus in den Playoffs. Die Mannschaft von Timo Lippuner hatte in der Saison 2017/18 mit Verletzungsproblemen und personellen Rückschlägen zu kämpfen – darunter die verspätete Integration von Neuzugängen und Ausfälle wichtiger Stammkräfte.
Stuttgart marschiert weiter – Aus im Halbfinale
Im Halbfinale wartete auf Stuttgart der amtierende Meister SSC Palmberg Schwerin. In einer packenden Serie setzten sich die Norddeutschen letztlich durch und zogen ins Finale ein. Für Stuttgart bedeutete das Saisonaus im Halbfinale – eine starke Leistung für eine Mannschaft, die sich in jener Spielzeit als eines der Topteams der Liga etabliert hatte.
Spielerinnen im Fokus
Michaela Mlejnková war die überragende Akteurin auf Seiten Stuttgarts. Die tschechische Außenangreiferin steuerte in den entscheidenden Phasen die wichtigen Punkte bei und war mit ihren Aufschlagserien maßgeblich an den Breaks in den Sätzen zwei und drei beteiligt. Auch Nika Daalderop und Molly McCage überzeugten mit starken Leistungen am Netz. Bei den Roten Raben hielten Laura Künzler und Lena Stigrot dagegen, konnten die Stuttgarter Übermacht aber nicht entscheidend gefährden.
Fazit
Der 3:0-Erfolg von Allianz MTV Stuttgart gegen die Roten Raben Vilsbiburg war ein eindrucksvolles Statement zum Start der Playoffs 2017/18. Der Hauptrundensieger untermauerte seine Titelambitionen mit einer dominanten Vorstellung – und ließ den Gästen aus Vilsbiburg beim 75-minütigen Auftaktsieg keine Chance. Für Wettfreunde war die klare Favoritenrolle Stuttgarts mehr als bestätigt: Der Tabellenführer der Hauptrunde zeigte von Beginn an, warum er als Topfavorit ins Playoff-Viertelfinale gegangen war.
Rivalität seit 2009
Stuttgart W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 38
Stuttgart W und Vilsbiburg W trafen 38 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 27 Mal, Vilsbiburg W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 27 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 132 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.47 pro Spiel (88 für die Heimmannschaft, 44 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (39%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 23 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2020.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026