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1 Bundesliga WomenSaison 2017

SC Schweriner W vs Stuttgart W

25. April 2018 um 18:10
Heim

SC Schweriner W

30
Auswärts

Stuttgart W

AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt Allianz MTV Stuttgart in Spiel 2 der Playoff-Finalserie mit 3:0 (25:22, 25:21, 26:24) und baut die Serienführung auf 2:0 aus.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SSC Palmberg Schwerin feiert zweiten Finalsieg – 3:0 gegen Allianz MTV Stuttgart

Der SSC Palmberg Schwerin hat in der Best-of-Five-Finalserie der 1. Bundesliga Frauen auch das zweite Spiel für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse in der Palmberg-Arena besiegten die Schwerinerinnen den Hauptrundensieger Allianz MTV Stuttgart am Mittwoch, den 25. April 2018, mit 3:0 (25:22, 25:21, 26:24) und bauten die Serienführung auf 2:0 aus.

Schon in Spiel 1 in Stuttgart hatte sich Schwerin mit einem 3:2-Erfolg (25:21, 22:25, 22:25, 25:21, 12:15) durchgesetzt und sich damit das Heimrecht für Spiel 2 gesichert. Nun gelang dem Team von Trainer Felix Koslowski ein souveräner Dreisatzsieg, wenngleich die Satzergebnisse die engen Ballwechsel und die hohe Qualität beider Teams widerspiegelten.

Satz für Satz: Schwerin behält die Nerven

Erster Satz (25:22): Stuttgart erwischte den besseren Start und führte früh mit 5:2. Schwerin kämpfte sich Punkt für Punkt heran und drehte die Partie. In einer intensiven Schlussphase behielten die Gastgeberinnen die Oberhand und sicherten sich den Durchgang mit 25:22. Entscheidend war die stabile Annahme und ein effektiver Block, der den Stuttgarter Angriff immer wieder unter Druck setzte.

Zweiter Satz (25:21): Auch im zweiten Durchgang blieb die Begegnung eng. Beide Teams schenkten sich nichts, die Abwehrreihen auf beiden Seiten glänzten mit spektakulären Aktionen. Schwerin gelang es, sich Mitte des Satzes eine kleine Führung herauszuspielen und diese bis zum Satzende zu verteidigen. Mit 25:21 ging auch der zweite Satz an die Mecklenburgerinnen.

Dritter Satz (26:24): Der dritte Satz entwickelte sich zum spannendsten der Partie. Stuttgart, das um den Anschluss in der Serie kämpfte, wehrte mehrere Matchbälle ab und zeigte große Moral. Die Partie blieb bis zum Schluss offen. Am Ende war es erneut Schwerin, das die entscheidenden Punkte machte und den Satz mit 26:24 für sich entschied. Der Jubel in der Palmberg-Arena kannte keine Grenzen.

Der Weg zum 12. Meistertitel

Mit diesem Sieg stand Schwerin kurz vor dem zwölften Meistertitel der Vereinsgeschichte. Nur noch ein Sieg fehlte dem Team aus Mecklenburg-Vorpommern zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Die Vorentscheidung in der Serie war gefallen.

Bereits im Vorjahr hatten sich beide Mannschaften im Finale gegenübergestanden – auch damals mit dem besseren Ende für den SSC Palmberg Schwerin. In der Hauptrunde der Saison 2017/18 hatte Stuttgart als Tabellenerster abgeschlossen, während Schwerin nur auf Rang drei landete. Im Halbfinale hatte sich Schwerin gegen den Zweitplatzierten Dresdner SC durchgesetzt und damit eindrucksvoll seine Playoff-Stärke unter Beweis gestellt.

Schlüsselspielerinnen und Taktik

Eine herausragende Rolle im Schweriner Spiel spielte Diagonalangreiferin Louisa Lippmann, die mit kraftvollen Angriffen immer wieder für entscheidende Punkte sorgte. Auch Jennifer Geerties als Spielführerin und Annahmespezialistin stabilisierte das Schweriner Spiel in kritischen Phasen.

Auf Stuttgarter Seite kämpften vor allem Krystal Rivers und Kimberly Drewniok verbissen, konnten die Niederlage aber nicht verhindern. Stuttgart haderte vor allem mit der eigenen Aufschlagquote und den zu vielen Eigenfehlern in den entscheidenden Phasen.

Vorgeschichte der Finalserie

Die Playoff-Finalserie 2017/18 wurde im Best-of-Five-Modus ausgetragen. SPORT1 übertrug die Spiele live im Free-TV, für Spiel 2 war die ehemalige Nationalspielerin Barbara Wezorke als Expertin im Einsatz.

  • Spiel 1 (22.04.2018 in Stuttgart): Stuttgart – Schwerin 2:3 (25:21, 22:25, 22:25, 25:21, 12:15)
  • Spiel 2 (25.04.2018 in Schwerin): Schwerin – Stuttgart 3:0 (25:22, 25:21, 26:24)
  • Spiel 3 (28.04.2018 in Stuttgart): Stuttgart – Schwerin 1:3 (22:25, 18:25, 25:16, 18:25)

Drei Tage später, am 28. April 2018, machte Schwerin in Stuttgart mit einem 3:1-Auswärtssieg den vorzeitigen Titelgewinn perfekt. Es war der zwölfte Meistertitel für den SSC Palmberg Schwerin und die dritte deutsche Meisterschaft in Folge für den Verein.

Stimmen zum Spiel

Schwerins Trainer Felix Koslowski zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: "Wir haben heute als Mannschaft hervorragend funktioniert. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Stuttgart hat uns alles abverlangt, aber wir haben in den entscheidenden Momenten unsere Qualität abgerufen."

Für Stuttgart war es bereits die vierte Vizemeisterschaft in Serie. Der Verein aus Baden-Württemberg musste sich erneut dem norddeutschen Rivalen geschlagen geben, hatte in der Hauptrunde aber über weite Strecken der Saison dominiert.

Ausblick

Mit der 2:0-Führung im Rücken reiste Schwerin mit breiter Brust zum dritten Finalspiel nach Stuttgart. Die Weichen für den zwölften Titel waren gestellt – und der SSC Palmberg Schwerin ließ sich diese Chance nicht mehr nehmen.

Rivalität seit 2010

SC Schweriner W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 50

SC Schweriner W und Stuttgart W trafen 50 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 28 Mal, Stuttgart W 22 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 194 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.88 pro Spiel (107 für die Heimmannschaft, 87 für die Gäste). Beide Teams trafen in 32 Spielen (64%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2019.

SC Schweriner W
28
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
194 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
32/50 · 64%
Über 2,5
50/50 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026