Aachen gewinnt zum Saisonauftakt 3:0 bei Erfurt (25:16, 25:23, 25:21). Tsvetelina Ilieva überragt bei den Ladies in Black.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungLadies in Black Aachen starten mit souveränem 3:0-Auswärtssieg in die Saison
Aachen dominiert zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2018/19 bei Schwarz-Weiß Erfurt und feiert einen verdienten 3:0 (25:16, 25:23, 25:21)-Erfolg in der Riethsporthalle.
Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen haben die Ladies in Black Aachen eindrucksvoll ihre Visitenkarte abgegeben. Am 31. Oktober 2018 setzte sich das Team von der Kaiserstadt bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:0 durch und untermauerte damit früh seine Ambitionen für die neue Runde.
Satz 1: Aachen überrollt Erfurt
Die Gäste aus Aachen erwischten einen Start nach Maß. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme setzten sie die Gastgeberinnen aus Erfurt von Beginn an unter Druck. Die Thüringerinnen fanden nur schwer in die Partie und leisteten sich im eigenen Aufbau einige Abstimmungsprobleme. Aachen nutzte jede Schwäche konsequent aus und zog auf 16:9 davon. Erfurts Cheftrainer Pablo Sanchez versuchte mit einer Auszeit das Spiel zu beruhigen, doch die Aachener Angriffsmaschinerie lief zu heiß. Vor allem Diagonalangreiferin Tsvetelina Ilieva erwischte einen glänzenden Tag und traf aus nahezu jeder Position. Am Ende hieß es 25:16 für Aachen – ein deutliches Ausrufezeichen zum Saisonstart.
Satz 2: Erfurt kämpft sich heran, Aachen behält die Nerven
Der zweite Durchgang entwickelte sich zur spannendsten Phase der Partie. Erfurt präsentierte sich nun deutlich stabiler. Die Blockarbeit der Gastgeberinnen griff besser, und die Annahme um Elizabeth Sandbothe sorgte für Entlastung. Die Erfurterinnen erspielten sich Mitte des Satzes eine knappe Führung und schienen dem Satzgewinn näher als im ersten Durchgang. Aachens Trainerteam reagierte mit gezielten Wechseln, unter anderem brachte Marit Zander frischen Wind in die Aachener Offensive. Der Plan ging auf: Punkt für Punkt kämpften sich die Ladies in Black zurück. In einer intensiven Crunchtime behielten die Aachenerinnen die Nerven und verwandelten den zweiten Satzball zum 25:23. Damit war die Vorentscheidung gefallen.
Satz 3: Aachen macht den Deckel drauf
Im dritten Satz ließ Aachen keine Zweifel mehr aufkommen. Zwar wehrte sich Erfurt nach Kräften und spielte vor 892 Zuschauern in der stimmungsvollen Riethsporthalle beherzt mit, doch die spielerische Überlegenheit der Gäste war nicht zu übersehen. Ilieva war einmal mehr der Dreh- und Angelpunkt im Aachener Angriffsspiel. Mit platzierten Angriffen und cleveren Schmetterschlägen hielt sie die Erfurter Abwehr ständig in Atem. Bei 21:18 deutete sich noch einmal eine kleine Wende an, als Erfurt verkürzen konnte, doch Aachen blieb souverän und stellte mit dem 25:21 den 3:0-Endstand her.
Tsvetelina Ilieva als überragende Akteurin
Herausragende Spielerin auf dem Feld war einmal mehr Tsvetelina Ilieva, die mit einer beeindruckenden Effizienz im Angriff glänzte. Die Diagonalangreiferin traf aus nahezu jeder Position und war für die Erfurter Blockreihe kaum in den Griff zu bekommen. Ihre Punkteausbeute legte den Grundstein für den ungefährdeten Erfolg der Gäste.
Saisonausblick: Unterschiedliche Wege
Für die Ladies in Black Aachen war dies der Startschuss zu einer soliden Saison, die sie am Ende auf dem sechsten Tabellenplatz mit 33 Punkten abschließen sollten – ein solides Mittelfeldresultat in einer von Allianz MTV Stuttgart (Meister), Suhl, Schwerin und Dresden dominierten Spielzeit.
Für Schwarz-Weiß Erfurt hingegen begann eine schwierige Saison. Das Team um Trainer Pablo Sanchez kämpfte über die gesamte Spielzeit gegen den Abstieg und belegte am Saisonende den 11. Platz, was die Teilnahme an der Relegation bedeutete. Die 0:3-Niederlage gegen Aachen war der erste von vielen Rückschlägen in einer Saison, in der Erfurt am Ende nur drei Siege in 22 Spielen gelangen.
Head-to-Head: Aachen bleibt dominant
Der Sieg in Erfurt reihte sich nahtlos in die positive Bilanz der Ladies in Black im direkten Duell ein. Von den vergangenen 14 Aufeinandertreffen gewann Aachen 12 – eine beeindruckende Quote, die die Rollenverteilung auch in dieser Partie klar vorgegeben hatte. Auch im Rückspiel am 19. Januar 2019 in Aachen sollten die Kaiserstädterinnen mit einem klaren 3:0 (25:19, 25:17, 25:21) die Oberhand behalten.
Erfurt W und Aachen W trafen 14 Mal aufeinander — Erfurt W gewann 2 Mal, Aachen W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 14 Begegnungen an. Insgesamt fielen 56 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (17 für die Heimmannschaft, 39 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (64%). In 14 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
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