Schwarz-Weiß Erfurt besiegte VCO Berlin am 7. November 2018 in der Riethsporthalle mit 3:1 (25:22, 25:7, 23:25, 25:20).
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSatz 1: Enge Kiste zum Auftakt
Der erste Satz gestaltete sich ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, ehe Erfurt sich eine knappe Führung erspielte. Am Ende behielten die Gastgeberinnen mit 25:22 die Oberhand – ein Auftakt nach Maß für das Team von Trainer Jonas Kronseder.
Satz 2: Erfurts Machtdemonstration
Was sich im zweiten Durchgang abspielte, war schlichtweg eine einseitige Vorführung. Schwarz-Weiß Erfurt dominierte den VCO Berlin nach Belieben und ließ dem Nachwuchsteam aus der Hauptstadt nicht den Hauch einer Chance. Mit 25:7 – dem wohl deutlichsten Satzgewinn der gesamten Saison für Erfurt – zogen die Gastgeberinnen auf 2:0 davon. VCO Berlin fand überhaupt kein Mittel gegen den druckvollen Aufschlag und die effiziente Angriffsarbeit der Erfurterinnen.
Satz 3: VCO Berlin kämpft sich zurück
Der dritte Satz begann, wie der zweite geendet hatte – mit einer komfortablen Erfurter Führung. Doch der VCO Berlin, der in dieser Saison bislang chancenlos am Tabellenende stand, bewies Moral. Die jungen Berlinerinnen kämpften sich Punkt für Punkt heran und drehten die Partie. Am Ende sicherten sie sich den Satz mit 25:23 und blieben damit im Spiel. Die Hoffnung auf eine Wende lebte.
Satz 4: Erfurt behält die Nerven
Doch Schwarz-Weiß Erfurt ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Im vierten Satz zeigte die Mannschaft um Kapitänin Sindy Lenz ihre stärkste Saisonleistung und ließ die Berlinerinnen nicht mehr herankommen. Mit 25:20 brachte Erfurt den vierten Durchgang und damit den Gesamtsieg unter Dach und Fach.
Tabellarische Bedeutung
Der Sieg war für Erfurt extrem wichtig im Kampf um den Klassenerhalt. Mit nun zwei Saisonsiegen – zuvor hatte man ebenfalls gegen den VCO Berlin gewonnen – hielt man den Anschluss an das untere Mittelfeld. Die thüringische Mannschaft startete mit einer 0:3-Niederlage gegen die Ladies in Black Aachen in den November und beendete die Saison 2018/19 auf dem 11. Tabellenplatz mit drei Siegen und einem Satzverhältnis von 18:60 bei 10 Punkten.
Der VCO Berlin hingegen agiert als Nachwuchsförderteam des VC Olympia Berlin und dient der Entwicklung junger Talente für die nationale Spitze. In dieser Saison blieb das Team mit nur einem Sieg und fünf Punkten am Tabellenende – einzig Erfurt konnte am 10. Februar 2019 in der Rückserie mit einer 2:3-Niederlage bezwungen werden, was die enge Rivalität zwischen diesen beiden Mannschaften unterstreicht.
Spielerinnen im Fokus
Bei Erfurt ragte vor allem die Kapitänin Sindy Lenz als Stabilisatorin heraus. Im zweiten Satz war das gesamte Team nicht zu bremsen – eine seltene Dominanz, die die Stärken von Schwarz-Weiß Erfurt an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis stellte. Auf Seiten des VCO Berlin zeigten Emma Cyris und Paula Morgenroth, die auf Wikimedia-Commons-Fotos dieses Spiels dokumentiert sind, engagierte Leistungen, konnten die Niederlage aber nicht verhindern.
Das Hinrundenspiel zwischen diesen beiden Teams hatte Erfurt ebenfalls für sich entschieden. Am 10. Februar 2019 setzten sich die Erfurterinnen in Berlin mit 3:2 durch – ein weiteres Indiz dafür, dass Erfurt für den VCO Berlin in dieser Saison eine Art Angstgegner war.
Rivalität seit 2019
Erfurt W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 1
Erfurt W und VCO Berlin W trafen 1 Mal aufeinander — Erfurt W gewann 1 Mal, VCO Berlin W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. Erfurt W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 5 Tore in diesen Partien, im Schnitt 5.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026