Ladies in Black Aachen besiegen Rote Raben Vilsbiburg mit 3:1 (25:17, 19:25, 25:19, 25:15) in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2018/19 und feiern den vierten Saisonsieg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDominanter Auftakt, klare Antwort nach Satzverlust
Aachen erwischte einen Traumstart. Im ersten Satz ließen die Ladies in Black den Gästen aus Vilsbiburg kaum Luft zum Atmen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, starken Aufschlägen und einem effektiven Angriffsspiel zogen sie unaufhaltsam davon. Der Satz endete mit 25:17 – eine frühe Ansage an die Konkurrenz.
Doch die Roten Raben, die in der Vorsaison Dritter geworden waren, schlugen zurück. Im zweiten Durchgang bestimmten sie das Geschehen, nutzten ihre Chancen konsequent und glichen mit 25:19 zum 1:1-Satzgleichstand aus. Besonders über die Außenangriffe und eine solide Blockarbeit fanden die Gäste besser ins Spiel.
Aachen stellt die Weichen auf Sieg
Die Antwort der Hausherrinnen ließ nicht lange auf sich warten. Angeführt von einer starken Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff – mit Denise Imoudu und Aziliz Divoux auf der Zuspielposition – übernahm Aachen im dritten Satz wieder die Kontrolle. Der Satzgewinn mit 25:19 brachte die Ladies in Black auf die Siegerstraße.
Der vierte Satz war dann eine Machtdemonstration. Mit 25:15 ließen die Aachenerinnen den Raben keine Chance mehr und fuhren einen ungefährdeten 3:1-Heimsieg ein. Insgesamt präsentierte sich das Team geschlossen, variabel und mit der nötigen Konsequenz in den entscheidenden Phasen.
Saisonstart mit Ansage
Der Erfolg gegen Vilsbiburg war der bereits vierte Saisonsieg der noch jungen Spielzeit 2018/19 – ein Beleg für die gute Arbeit, die Trainerin Saskia van Hintum und ihr Team in der Vorbereitung geleistet hatten. Die Mannschaft war mit neun neuen Spielerinnen in die Saison gestartet, darunter die US-Amerikanerinnen Taylor Agost und Madison Farrell. Das Motto der Saison lautete „new team, same spirit“ – und das setzte Aachen auf dem Feld eindrucksvoll um.
In der Vorsaison hatte Aachen mit einer Bronzemedaille überrascht und sich erstmals für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Diese Entwicklung setzte das Team auch in der Spielzeit 2018/19 fort.
Für die Roten Raben Vilsbiburg, die in der Vorsaison den dritten Platz belegt hatten, war es ein Rückschlag. Nach einer Auftaktniederlage wollte das Team von Trainer Timo Lippuner mit einem Auswärtssieg in Aachen punkten, musste sich aber der Heimstärke der Ladies in Black geschlagen geben.
Ausblick
Aachen bestätigte mit diesem Heimsieg seinen Aufwärtstrend und festigte seine Position im oberen Tabellendrittel. Die Mischung aus erfahrenen Spielerinnen wie Kirsten Knip und vielversprechenden Neuzugängen zahlte sich aus. Vilsbiburg hingegen musste in den folgenden Wochen um Anschluss kämpfen – ein Ziel, das die Mannschaft aus Niederbayern mit einer Reaktion auf den Rückschlag in Aachen anging.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 32
Aachen W und Vilsbiburg W trafen 32 Mal aufeinander — Aachen W gewann 12 Mal, Vilsbiburg W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 126 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.94 pro Spiel (52 für die Heimmannschaft, 74 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (63%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026