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1 Bundesliga WomenSaison 2018

Stuttgart W vs VC Wiesbaden W

10. November 2018 um 19:30
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AI

Allianz MTV Stuttgart startet mit einem 3:2 (26:24, 21:25, 23:25, 25:20, 15:7) gegen den VC Wiesbaden in die Bundesliga-Saison 2018/19 – Wiesbaden entführt einen Punkt aus der SCHARRena.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte VC Wiesbaden W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2018 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Satz 1: Zitterpartie mit Happy End

Die Partie begann denkbar unglücklich für die Stuttgarterinnen. Trainer Giannis Athanasopoulos hatte eine neu formierte Startaufstellung aufs Feld geschickt, die in dieser Konstellation zuvor noch nie zusammengespielt hatte – ein Risiko, das sich zunächst rächen sollte. Der VCW erwischte den besseren Start und setzte Stuttgart mit cleveren Angriffen und einer stabilen Blockarbeit früh unter Druck. Nele Barber, die auf der Diagonalposition aufgebotene Außenangreiferin, glänzte mit einer Aufschlagserie, die Wiesbaden auf 18:14 davonziehen ließ.

Doch Stuttgart kämpfte sich zurück. Punkt für Punkt arbeitete sich der Vizemeister heran, bis der Satz beim Stand von 23:23 in die entscheidende Phase ging. Die Gäste aus Hessen hatten sogar einen Satzball, doch die Amerikanerin Sarah Wilhite bewies mit einem Block die nötige Coolness und verwandelte den ersten Satzball für Stuttgart zum 26:24.

Sätze 2 und 3: Wiesbaden übernimmt das Kommando

Was sich im ersten Satz bereits angedeutet hatte, wurde in den folgenden beiden Durchgängen zur Gewissheit: Der VC Wiesbaden war an diesem Abend nicht zu unterschätzen. Die Mannschaft von Trainer Dirk Groß spielte mit großer Spielfreude und einer bemerkenswerten taktischen Disziplin. Karolína Bednářová avancierte zur unermüdlichen Antreiberin der Hessinnen und traf aus nahezu jeder Position. Mit 22 Punkten sollte sie am Ende zur Wertvollsten Spielerin auf Wiesbadener Seite gekürt werden.

Im zweiten Satz erwischte Wiesbaden einen Traumstart. Eine 16:8-Führung ließ frühzeitig keinen Zweifel daran, wer diesen Durchgang für sich entscheiden würde. Stuttgart fand gegen den aggressiven Aufschlagdruck und die agile Abwehr der Gäste kein Mittel und gab den Satz mit 21:25 ab.

Auch der dritte Satz war von einem intensiven Schlagabtausch geprägt. Beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem Wiesbaden erneut die stärkeren Nerven bewies. Beim Stand von 23:23 waren es diesmal die Hessinnen, die die entscheidenden Punkte setzten und mit 25:23 den zweiten Satzgewinn in Folge feierten. Plötzlich lag Stuttgart mit 1:2 zurück – eine kleine Sensation zeichnete sich ab.

Satz 4: Stuttgart findet zurück

Athanasopoulos reagierte und stellte sein Team um. Nach zahlreichen Wechseln fand sich endlich eine Formation, die dem Druck standhielt. Allen voran Julia Schaefer (18 Punkte) und Jana-Franziska Poll (17) übernahmen Verantwortung. Kapitänin Deborah van Daelen, die später mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet wurde, steuerte 14 Punkte bei und hielt ihr Team in der entscheidenden Phase zusammen.

Stuttgart startete dominant und ließ Wiesbaden diesmal von Beginn an keine Chance. Die Fehlerquote der Gastgeberinnen sank merklich, während der Block wieder griff. Mit 25:20 erzwang Stuttgart den Tiebreak.

Tiebreak: Keine Gnade – Stuttgart dominiert

Der fünfte Satz hatte es in sich – allerdings nur auf einer Seite des Netzes. Nach den kräftezehrenden ersten vier Durchgängen schienen die Wiesbadenerinnen leer zu sein. Stuttgart legte los wie die Feuerwehr: 2:0, 9:3, 13:5 – die Gastgeberinnen ließen keinen Zweifel mehr aufkommen. Hallensprecher Frank Schumacher legte mit „Whoomp – There It Is" den passenden Song auf, und die SCHARRena bebte. Am Ende hieß es 15:7 – ein eindeutiges Statement im Entscheidungssatz.

„Ich habe mit Schwierigkeiten gerechnet", gestand Athanasopoulos nach der Partie. „Wir haben mit einem Line-Up angefangen, der so noch nie zusammen gespielt hat. Und wir hatten prompt Probleme. Aber wenn ich es jetzt nicht teste, wann dann." Sportdirektorin Kim Renkema zeigte sich weniger nachsichtig: „Heute war unser Off-Tag. Wir haben unsere Form nicht gefunden. Wir können froh über die zwei Punkte sein."

Wiesbaden: Punktgewinn als Mutmacher

Für den VC Wiesbaden war der Auftritt trotz der Niederlage ein Erfolg. „Wir hatten einen klaren Plan und den haben wir vor allem in den ersten drei Sätzen sehr gut umgesetzt. Am Ende hat ein wenig die Kraft und die Routine gefehlt. Aber dass wir gegen Stuttgart in Stuttgart einen Punkt geholt haben, ist eine super Sache! Solche Spiele sind gut fürs Selbstvertrauen", sagte Chef-Coach Dirk Groß.

Neben der überragenden Karolína Bednářová (22 Punkte) überzeugten auch Nele Barber und Morgan Bergren, die das Stuttgarter Aufbauspiel immer wieder störten.

Ausblick: Keine Verschnaufpause für Stuttgart

Für Stuttgart ging es Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Dienstag, den 13. November, empfing die Mannschaft in der CEV Champions League den rumänischen Meister CSM Volei Alba Blaj. Und am 25. November kam es in der SCHARRena zum Wiedersehen mit dem VC Wiesbaden – dann im Viertelfinale des DVV-Pokals.

„Das war ein deutlicher Warnschuss für den Pokalwettbewerb", sagte Athanasopoulos mit Blick auf das Duell in zwei Wochen. „Wir haben ihn erhört."

Rivalität seit 2009

Stuttgart W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 41

Stuttgart W und VC Wiesbaden W trafen 41 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 29 Mal, VC Wiesbaden W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 29 Siegen aus 41 Begegnungen an. Insgesamt fielen 156 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (98 für die Heimmannschaft, 58 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (56%). In 41 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 18 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
156 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/41 · 56%
Über 2,5
41/41 · 100%

Letzte Begegnungen

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