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18. November 2018 um 14:30
Heim

Munster W

30
Auswärts

Suhl W

AI

USC Münster gewinnt souverän 3:0 (25:18, 25:21, 25:23) gegen VfB Suhl. Lisa Thomsen wird MVP vor 1.375 Fans am Berg Fidel.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

USC Münster dominiert: Klarer Dreisatz-Erfolg gegen den VfB Suhl

Am 10. Spieltag der 1. Bundesliga Women Saison 2018/19 hat der USC Münster zu Hause einen souveränen 3:0-Sieg (25:18, 25:21, 25:23) gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen eingefahren. Vor 1.375 Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel zeigten die Münsteranerinnen eine reife Leistung und ließen den Gästen aus Thüringen über die gesamte Spielzeit kaum eine Chance.

Starke Startformation mit Erfahrung und Jugend

USC-Cheftrainer Teun Buijs vertraute auf eine gut eingespielte Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten. In der Starting Six standen:

  • Mareike Hindriksen (Zuspiel)
  • Luisa Keller (Außenangriff)
  • Lina Alsmeier (Außenangriff)
  • Juliane Langgemach (Mittelblock)
  • Kaz Brown (Mittelblock)
  • Ivana Vanjak (Diagonal)
  • Lisa Thomsen (Libera)

Die beiden Neuzugänge Teresa Mersmann und Linda Bock kamen im Laufe der Partie von der Bank und konnten ebenfalls Akzente setzen.

Satz für Satz: Münster lässt nicht locker

Satz 1 (25:18): Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen fand der USC schnell in den Rhythmus. Die Annahme stand sicher, und im Block zeigte vor allem Kaz Brown ihre Qualitäten. Mit einer Serie von druckvollen Aufschlägen zog Münster davon und sicherte sich Satz eins verdient.

Satz 2 (25:21): Der VfB Suhl kam deutlich verbessert aus der Satzpause. Tereza Patockova – später mit der MVP-Silbermedaille ausgezeichnet – hielt ihr Team mit kraftvollen Angriffen im Spiel. Doch Münster blieb konsequent, besonders Ivana Vanjak und Juliane Langgemach punkteten auf der Diagonal- und Mittelposition. Mit 15 Punkten waren beide am Ende die erfolgreichsten Scorerinnen ihrer Mannschaft.

Satz 3 (25:23): Die Entscheidung fiel im engsten Durchgang des Spiels. Suhl lag zwischenzeitlich mit vier Punkten vorne und machte vor allem mit starken Aufschlägen Druck. „Im dritten Satz hat Suhl sehr gut aufgeschlagen, damit sind wir über einen kurzen Zeitraum nicht zurechtgekommen, aber diese Phase hat nicht lange gedauert“, analysierte Buijs nach dem Spiel. Der USC bewahrte die Ruhe, Libera Lisa Thomsen stabilisierte die Annahme, und am Ende machte die geschlossene Mannschaftsleistung den Unterschied.

MVP-Auszeichnung für Lisa Thomsen

Als wertvollste Spielerin (MVP) des Spiels wurde Lisa Thomsen ausgezeichnet, die mit ihrer Übersicht und ihren spektakulären Abwehraktionen maßgeblich zum Erfolg beigetrug. Die Silbermedaille ging an Tereza Patockova vom VfB Suhl, die trotz der Niederlage eine starke Leistung zeigte.

Buijs: „Sehr zufrieden mit dem Ergebnis“

Der niederländische Chefcoach zog nach dem Abpfiff ein positives Fazit: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich wollte die Spielzeit insgesamt unbedingt kurz halten, denn uns stehen in dieser Woche noch zwei Spiele bevor. Das hat zum Glück geklappt, ich freue mich sehr über den 3:0-Erfolg.“

Tatsächlich erwartete den USC eine englische Woche: Am Mittwoch ging es auswärts zum SC Potsdam, und am darauffolgenden Samstag stand das DVV-Pokal-Viertelfinale gegen den SSC Palmberg Schwerin (19:30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) auf dem Programm.

Direkter Vergleich: Münster mit Vorteil

Mit diesem Sieg baute der USC Münster die Führung im direkten Duell gegen Suhl weiter aus. Von bis dato 35 Aufeinandertreffen gewannen die Münsteranerinnen 23 – eine eindrucksvolle Bilanz. Das torreichste Spiel der Rivalität endete 2019 mit 2:3.

Ausblick: Pokalkrimi und Derby-Rhythmus

Der Erfolg gegen Suhl war ein wichtiger Schritt für den USC, um sich in der oberen Tabellenhälfte der 1. Bundesliga Women zu etablieren. Mit der anstehenden Pokalpartie gegen den Rekordmeister aus Schwerin wartete jedoch eine ganz andere Hausnummer – und die Fans am Berg Fidel durften sich auf ein weiteres Highlight in dieser spannenden Saison freuen.

Rivalität seit 2009

Munster W vs Suhl W Direkter Vergleich· 35

Munster W und Suhl W trafen 35 Mal aufeinander — Munster W gewann 23 Mal, Suhl W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 128 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.66 pro Spiel (77 für die Heimmannschaft, 51 für die Gäste). Beide Teams trafen in 18 Spielen (51%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.

Munster W
23
Siege
Unentschieden
0
·
12
Siege
Tore gesamt
128 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
18/35 · 51%
Über 2,5
35/35 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026