Vilsbiburg W
VCO Berlin W
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungRote Raben Vilsbiburg demontieren VCO Berlin in 59 Minuten – 3:0-Kantersieg
Vilsbiburg – Die Rote Raben Vilsbiburg haben am Samstagabend eine souveräne Vorstellung abgeliefert und den Tabellenletzten VCO Berlin mit 3:0 (25:11, 25:8, 25:7) besiegt. Vor 1.017 Zuschauern in der Ballsporthalle benötigte das Team von Cheftrainer Timo Lippuner gerade einmal 59 Minuten für den ungefährdeten Pflichtsieg.
Es war eine einseitige Angelegenheit von der ersten Minute an – überschattet von einer Verletzung gleich zu Beginn der Partie.
Schockmoment zu Beginn
Bereits beim ersten Ballwechsel des Spiels gab es eine Schrecksekunde: VCO-Außenangreiferin Romy Jatzko blieb nach einem Zusammenprall am Ellenbogen verletzt liegen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die junge Berliner Mannschaft – das DVV-Nachwuchsteam, das in dieser Saison als Trainings- und Spielplattform für die größten deutschen Talente dient – fand danach nie richtig in die Partie.
Vilsbiburg von Beginn an überlegen
Die Roten Raben übernahmen sofort das Kommando. Trainer Timo Lippuner schickte Laura Künzler und die ehemalige VCO-Spielerin Vanessa Agbortabi im Außenangriff aufs Feld – Agbortabi war gegen ihren Ex-Club besonders motiviert. Iris Scholten agierte auf Diagonal, Leonie Schwertmann und Eszter Nagy bildeten den Mittelblock, Ilka Van de Vyver verteilte als Zuspielerin und Myrthe Schoot fungierte als Libera.
Vilsbiburg zog über 8:2 auf 16:4 davon – Satz eins war nach wenigen Minuten entschieden. Mit 25:11 ging der erste Durchgang an die Hausherrinnen.
Zweiter Satz: Noch deutlicher
Im zweiten Satz legten die Niederbayernerinnen noch eine Schippe drauf. Vilsbiburg dominierte nach Belieben, ließ in der Annahme nichts anbrennen und bestrafte jeden noch so kleinen Fehler im Berliner Aufbau. Mit 25:8 war auch der zweite Satz schnell Geschichte.
Dritter Satz: Die Demontage
Der dritte Satz geriet zur vollständigen Machtdemonstration. Die Raben spielten konzentriert und diszipliniert ihren Matchplan herunter, während auf Seiten des VCO die Annahme- und Angriffswerte auf einem katastrophalen Niveau lagen. In keiner Phase des Spiels konnten die VCO-Spielerinnen ihren eigenen Rhythmus finden oder geübte Elemente aus dem Training umsetzen. Nach nicht einmal einer Stunde beendete Vilsbiburg die Partie mit 25:7.
Juliane Noack erstmals MVP
Zum ersten Mal in der Saison wurde Juliane Noack von den Roten Raben als wertvollste Spielerin (MVP) ausgezeichnet. Die Mittelblockerin war eine der Hauptverantwortlichen dafür, dass die Gastgeberinnen in keiner Phase des Spiels nachließen und konstant hohen Druck auf die Berliner Abwehr ausübten.
VCO-Serie der Niederlagen hält an
Für den VCO Berlin war es die bereits sechste Niederlage im siebten Saisonspiel – der erste Saisonsieg ließ weiter auf sich warten. Bundestrainer Jens Hartmann, der die Nachwuchsmannschaft betreut, sprach nach der Partie von einem "schlechteren Spiel seiner Mannschaft" und richtete den Blick sofort nach vorne: "Hier wollen wir versuchen, an die Leistungen vor allem der ersten Spiele gegen Suhl und Erfurt anzuknüpfen."
Das gelang jedoch nicht. Bereits am darauffolgenden Sonntag, dem 2. Dezember, verlor der VCO Berlin auch bei NawaRo Straubing mit 1:3 (25:12, 25:19, 19:25, 25:23).
Tabellensituation
Mit dem zweiten Erfolg im vierten Saisonspiel verbesserten sich die Roten Raben auf sechs Punkte und festigten ihre Position im Mittelfeld der 1. Bundesliga Frauen. Für die Mannschaft von Timo Lippuner war es ein wichtiger Schritt in einer Saison, in der sie sich nach einem durchwachsenen Start stabilisieren wollte.
Die Partie auf einen Blick
| Team | Satz 1 | Satz 2 | Satz 3 |
|---|---|---|---|
| Rote Raben Vilsbiburg | 25 | 25 | 25 |
| VCO Berlin | 11 | 8 | 7 |
- Spieldauer: 59 Minuten
- Ort: Ballsporthalle, Vilsbiburg
- Zuschauer: 1.017
- MVP: Juliane Noack (Vilsbiburg)
Historischer Direkter Vergleich
Die Bilanz zwischen beiden Teams spricht eine eindeutige Sprache: In 15 Aufeinandertreffen seit 2011 gewann Vilsbiburg jedes einzelne Mal – 15 Siege, 0 Niederlagen. Der torreichste Vergleich endete 2015 mit 3:2.
Rivalität seit 2011
Vilsbiburg W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 15
Vilsbiburg W und VCO Berlin W trafen 15 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 15 Mal, VCO Berlin W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 50 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (45 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (27%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2015.
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API-Daten: 11. Juni 2026