Rote Raben Vilsbiburg besiegen Ladies in Black Aachen am 26. Januar 2019 glatt mit 3:0 (25:23, 25:22, 25:20) in der Ballsporthalle vor 1.127 Zuschauern.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungÜberzeugender Heimerfolg vor 1.127 Zuschauern
Die Roten Raben Vilsbiburg haben am 26. Januar 2019 in der Ballsporthalle einen wichtigen 3:0 (25:23, 25:22, 25:20)-Erfolg gegen die Ladies in Black Aachen gefeiert. Vor 1.127 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Cheftrainer Timo Lippuner eine kämpferisch herausragende Leistung und bezwang den Tabellenvierten aus Aachen verdient.
„Wir sind im Aufwärtstrend!“ – mit diesem Fazit traf Cheftrainer Timo Lippuner den Nagel auf den Kopf. „Wir wussten um die vorentscheidende Bedeutung dieses Spiels, und die Mädels waren auch mental absolut bereit.“
Satz 1: Traumstart und nervenstarker Finish
Die Roten Raben legten einen Traumstart hin und führten schnell mit 10:3. Mit Ilka Van de Vyver im Zuspiel, Iris Scholten auf Diagonal, Laura Künzler und Channon Thompson im Außenangriff, Kapitän Leonie Schwertmann und Eszter Nagy im Mittelblock sowie Lenka Dürr als Libera hatte Lippuner dieselbe Aufstellung gewählt, die eine Woche zuvor in Stuttgart für eine starke Vorstellung gesorgt hatte. Die Formation dominierte den ersten Satz über weite Strecken – bis Aachen plötzlich zum 22:22 ausglich. Doch Vilsbiburg blieb stabil und sicherte sich den Satz mit 25:23.
Satz 2: Wechsel bringt die Wende
Auch der zweite Durchgang begann vielversprechend für die Gastgeberinnen. Aus einem 6:2 wurde jedoch ein 9:9 und später ein 12:14-Rückstand. Lippuner reagierte und brachte Daria Przybylak für Channon Thompson – ein goldrichtiger Wechsel. Die Polin brachte ihr Team vom Aufschlagpunkt aus zurück auf Siegkurs. Aus dem 16:14 machten die Raben ein 21:16 und am Ende ein klares 25:22.
Satz 3: Konzentrierter Abschluss
Im dritten Satz ließen die Roten Raben nichts mehr anbrennen. Mit konstant starkem Aufschlagspiel, einer stabilen Annahme und effektiven Angriffen über die Außenpositionen zog Vilsbiburg auf 25:20 davon. Aachen fand kein Mittel mehr gegen die geschlossene Mannschaftsleistung der Gastgeberinnen.
Bedeutung für die Tabelle
Der Sieg war für Vilsbiburg von vorentscheidender Bedeutung im Rennen um einen Platz im oberen Mittelfeld und eine gute Ausgangsposition für die Playoffs. Gegen den zu diesem Zeitpunkt viertplatzierten Gegner aus Aachen bewies die Mannschaft ihre gestiegene Formstärke. Das Team aus Niederbayern zeigte sich nach einer durchwachsenen Saisonphase wieder auf dem aufsteigenden Ast.
Aufstellung Vilsbiburg
Startformation: Ilka Van de Vyver (Zuspiel), Iris Scholten (Diagonal), Laura Künzler (Außenangriff), Channon Thompson (Außenangriff), Leonie Schwertmann (Kapitän, Mittelblock), Eszter Nagy (Mittelblock), Lenka Dürr (Libera)
Eingewechselt: Daria Przybylak (für Thompson, Satz 2)
Der 3:0-Erfolg war ein wichtiger Schritt im Rennen um die Playoff-Plätze. Vilsbiburg und Aachen waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit 2010 Rivalen in der Liga, und Vilsbiburg führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 32 Begegnungen an.
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Aachen W Direkter Vergleich· 32
Vilsbiburg W und Aachen W trafen 32 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 19 Mal, Aachen W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 127 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 55 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (66%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026