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1 Bundesliga WomenSaison 2018

Dresdner SC W vs Aachen W

30. Januar 2019 um 19:10
23
Auswärts

Aachen W

AI

Dresden verspielt 1:0- und 2:1-Führung: Aachen dreht das Verfolgerduell mit 3:2 (25:12, 29:27, 25:17, 17:25, 15:9) in der Margon Arena.

Spielzusammenfassung

Aachen W besiegte Dresdner SC W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2018 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen dreht das Verfolgerduell: Ladies in Black schlagen Dresden mit 3:2

Ein Abend der Extreme in der Margon Arena: Der Dresdner SC startete furios, dominierte nach Belieben und führte im Verfolgerduell des 14. Spieltages der 1. Volleyball Bundesliga Frauen zweimal. Doch die Ladies in Black Aachen bewiesen einmal mehr ihre enorme Comeback-Qualität und drehten die Partie – am Ende stand ein 3:2 (25:12, 29:27, 25:17, 17:25, 15:9) für die Gäste.

"Das sind zwei Gesichter unseres Teams. Das darf nicht passieren. Ich bin enttäuscht, dass wir die Spannung nicht halten konnten", sagte Dresdens Mareen von Römer nach der Partie gegenüber SPORT1. Auf der anderen Seite jubelte Denise Imoudu von den Ladies in Black: "Nach dem ersten Satz war es schwer, daran zu glauben. Trotzdem hat man immer an die Mannschaft geglaubt, dass wir uns zurückkämpfen können."

Satz 1: Dresdner SC dominiert nach Belieben (25:12)

Der Dresdner SC begann wie entfesselt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, druckvollen Aufschlägen und einer nahezu undurchdringlichen Blockarbeit ließen die Gastgeberinnen den Aachenerinnen keine Chance. Bei 25:12 war der erste Durchgang bereits nach wenigen Minuten Geschichte – eine Machtdemonstration des Tabellendritten, die nichts Gutes für die Gäste ahnen ließ.

Satz 2: Aachen kämpft sich zurück – Tiebreak-Entscheidung (29:27)

Im zweiten Satz kamen die Ladies in Black besser ins Spiel und übernahmen früh die Führung. Der DSC glich zum 11:11 aus und schien erneut das Zepter in die Hand zu nehmen. Doch Aachen wehrte sich diesmal vehement. Punkt um Punkt kämpften sich die Gäste heran, wehrten mehrere Satzbälle der Dresdnerinnen ab und verwandelten ihren zweiten Satzball zum 29:27 – der Ausgleich war geschafft.

Satz 3: Dresden antwortet und geht erneut in Front (25:17)

Der dritte Satz gehörte wieder den Gastgeberinnen. Mit einem deutlichen 25:17 stellte der DSC den alten Abstand wieder her und führte mit 2:1. Trainer Alexander Waibl konnte mit der Leistung seiner Mannschaft in diesem Durchgang zufrieden sein – effizient am Netz, stabil in der Annahme und aggressiv im Aufschlag. Die Margon Arena war zurück im Siegesrausch.

Satz 4: Die Wende – Aachen lässt Dresden alt aussehen (25:17)

Doch was im zweiten Satz schon angedeutet war, wurde im vierten Durchgang zur Gewissheit: Die Ladies in Black steckten nicht auf. Mit dem Rücken zur Wand spielte Aachen wie befreit auf und ließ die Gastgeberinnen kaum noch zur Entfaltung kommen. Bei Dresden ging offensiv so gut wie gar nichts mehr. Die Fehlerquote stieg, die Sicherheit schwand. Aachen spielte konzentriert zu Ende und holte sich den Satz mit 25:17 – der Tiebreak musste entscheiden.

Satz 5: Nervenstark – Aachen macht den Sack zu (15:9)

Im entscheidenden fünften Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. In der Crunchtime zeigten die Ladies in Black dann die stärkeren Nerven. Mit einer Serie von Punkten zog Aachen davon und sicherte sich den Durchgang mit 15:9. Der Coup war perfekt: Aus einem 0:1- und 1:2-Rückstand hatten die Gäste einen 3:2-Auswärtssieg gemacht.

Die Analyse: Warum Aachen gewann

Der Schlüssel zum Erfolg der Ladies in Black lag in ihrer mentalen Stärke und der Fähigkeit, nach Rückschlägen immer wieder zurückzukommen. Während der DSC in Satz 1 und 3 auf Weltklasse-Niveau agierte, ließen die Gastgeberinnen in den Durchgängen zwei und vier nach – Einbrüche, die Aachen eiskalt bestrafte. Hinzu kam eine steigende Aufschlag- und Blockeffizienz der Gäste, die dem DSC zunehmend Probleme bereitete.

Spielerinnen des Spiels

Marta Levinska auf Dresdner Seite und Denise Imoudu bei Aachen ragten in dieser packenden Begegnung heraus. Levinska war in den von Dresden dominierten Phasen kaum zu stoppen, während Imoudu als Stabilisatorin und Antreiberin der Aachener Comeback-Maschinerie fungierte.

Bedeutung für die Tabelle

Das Spiel war als direktes Duell um die vorderen Tabellenplätze angekündigt worden – und hielt dieser Rolle vollauf gerecht. Der Dresdner SC startete als Tabellendritter, Aachen als -vierter in die Partie. Durch den Sieg kletterten die Ladies in Black zunächst auf Platz vier, auch wenn der SC Potsdam am selben Spieltag ebenfalls gewann. Für den DSC war die Niederlage ein Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze.

Fazit

Die Partie zwischen dem Dresdner SC und den Ladies in Black Aachen am 14. Spieltag der Saison 2018/19 bleibt als eines der dramatischsten Spiele der Saison in Erinnerung. Was nach einem schnellen 3:0-Heimsieg für den DSC aussah, entpuppte sich als Lehrstück in Sachen Moral und Comeback-Qualität – und als eine Niederlage, die den Dresdnerinnen noch lange nachhallen sollte.

Rivalität seit 2010

Dresdner SC W vs Aachen W Direkter Vergleich· 42

Dresdner SC W und Aachen W trafen 42 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 37 Mal, Aachen W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 37 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 156 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (118 für die Heimmannschaft, 38 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (52%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
5
Siege
Tore gesamt
156 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
22/42 · 52%
Über 2,5
42/42 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.25DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2024

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