Spielanalyse
KI-ZusammenfassungErfurt startet furios – Überraschung im ersten Satz
Die Hausherrinnen von Schwarz-Weiß Erfurt erwischten einen Traumstart. Mit viel Druck im Aufschlag und einer stabilen Blockabwehr setzten sie den Favoriten aus Suhl früh unter Druck. Erfurt spielte befreit auf und nutzte die emotionale Unterstützung der heimischen Fans. Mit 25:22 entschied Erfurt den ersten Durchgang für sich – eine Überraschung, mit der vor der Partie nur wenige gerechnet hatten.
Trainer László Hollósy reagierte umgehend und stellte sein Team neu ein. Suhl hatte im ersten Satz zu viele Annahmeprobleme und fand offensiv nur schwer in die Partie. Die Quittung war der Satzverlust, doch das Potenzial der Gäste war unverkennbar.
Suhl findet in die Partie
Ab dem zweiten Durchgang präsentierte sich der VfB Suhl wie verwandelt. Die Annahme stand sicherer, im Angriff zeigten vor allem Laura Berger und Branka Mihajlović eine deutliche Leistungssteigerung. Suhl zog das Tempo an und ließ Erfurt nicht mehr zur Entfaltung kommen. Mit 25:19 glich der VfB aus und erzwang den dritten Satz.
Vorentscheidung im dritten Satz
Der dritte Satz entwickelte sich zum Schlüsselabschnitt der Begegnung. Erfurt hielt zunächst gut mit, das Spiel blieb bis zur Mitte ausgeglichen. Beim Stand von 18:18 schaltete Suhl jedoch einen Gang höher. Eine Serie von Aufschlaggewinnen und konsequente Angriffe über Außen und die Mitte brachten die Gäste auf die Siegerstraße. Mit 25:22 entschied Suhl auch diesen Durchgang für sich.
Erfurt kämpft, Suhl bleibt cool
Im vierten Satz stemmte sich Erfurt noch einmal gegen die drohende Niederlage. Die Mannschaft kämpfte verbissen und lag zwischenzeitlich in Führung. Doch Suhl behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven. Vor allem die Aufschläge von Branka Mihajlović setzten die Erfurter Annahme immer wieder unter Druck. Am Ende hieß es 25:21 für Suhl – der 3:1-Auswärtserfolg war perfekt.
Tabellensituation
Für den VfB Suhl LOTTO Thüringen war der Derbysieg ein wichtiger Schritt im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Mannschaft von Trainer László Hollósy festigte mit dem Dreier ihre Position im Tabellenmittelfeld. Schwarz-Weiß Erfurt dagegen blieb auch nach diesem Spieltag im Tabellenkeller.
Fazit
Das Thüringen-Derby am 2. Februar 2019 in der Riethsporthalle war eine intensive Begegnung mit wechselnden Emotionen. Erfurt zeigte über weite Strecken eine ansprechende Leistung, musste sich am Ende aber der Erfahrung und der spielerischen Klasse des VfB Suhl geschlagen geben.
Erfurt W und Suhl W trafen 13 Mal aufeinander — Erfurt W gewann 1 Mal, Suhl W 11 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 46 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.54 pro Spiel (11 für die Heimmannschaft, 35 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (38%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026