SSC Palmberg Schwerin besiegt Ladies in Black Aachen am 15. Spieltag der Volleyball-Bundesliga Frauen mit 3:0 (27:29, 18:25, 19:25) und bleibt Stuttgart auf den Fersen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchwerin bleibt Stuttgart auf den Fersen
Der SSC Palmberg Schwerin hat am 15. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll seine Titelambitionen untermauert. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski besiegte die Ladies in Black Aachen auswärts mit 3:0 Sätzen (27:29, 18:25, 19:25) und bleibt damit Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart dicht auf den Fersen.
Die Partie in der Sporthalle Neuköllner Straße begann denkbar knapp. Im ersten Durchgang lieferten sich beide Teams einen intensiven Schlagabtausch, der bis in die Verlängerung ging. Die Aachenerinnen, die am vorherigen Spieltag noch den Dresdner SC im Tiebreak bezwungen hatten, zeigten sich zunächst auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister aus Mecklenburg-Vorpommern. Am Ende behielten jedoch die Schwerinerinnen mit 29:27 die Oberhand – ein Satz, der bereits die Richtung für den weiteren Spielverlauf vorgab.
Klare Verhältnisse nach engem Auftakt
Nach dem verlorenen Verlängerungskrimi ließen bei den Gastgeberinnen die Kräfte merklich nach. Schwerin nutzte die Verunsicherung und dominierte die folgenden beiden Sätze deutlich. Mit 18:25 und 19:25 fielen die Ergebnisse klar aus – die Überlegenheit der Gäste war in allen Mannschaftsteilen spürbar. Besonders im Aufschlag und Block zeigte der SSC eine konzentrierte Vorstellung und ließ den Ladies in Black kaum Raum für eigene Angriffsaktionen.
Starke Defensive und druckvolle Aufschläge
Schwerins Spielaufbau funktionierte über die gesamte Distanz zuverlässig. Die Annahme stand sicher, der Block arbeitete effektiv und im Angriff fanden die Schwerinerinnen immer wieder Lücken in der Aachener Abwehr. Bei den Gastgeberinnen hingegen machten sich zunehmend Eigenfehler bemerkbar. Die Mannschaft von Trainerin Saskia van Hintum kämpfte zwar engagiert, konnte aber gegen die Physis und Erfahrung des SSC letztlich nichts Entscheidendes entgegensetzen.
Tabellensituation
Mit diesem Auswärtserfolg untermauerte Schwerin seine Position im Titelrennen der Bundesliga. Die Mannschaft bleibt Allianz MTV Stuttgart auf den Fersen, der zeitgleich NawaRo Straubing mit 3:0 besiegte. Für die Ladies in Black Aachen war es eine Standortbestimmung gegen eines der Topteams der Liga – mit gemischten Gefühlen: der couragierte erste Satz bewies das Potenzial der Mannschaft, die fehlende Konstanz über drei Sätze hinweg bleibt jedoch eine Baustelle.
Die Ergebnisse des 15. Spieltags im Überblick
- USC Münster – VCO Berlin 3:1 (25:20, 26:28, 25:15, 26:24)
- Schwarz-Weiß Erfurt – VfB Suhl 1:3 (25:22, 19:25, 22:25, 21:25)
- Ladies in Black Aachen – SSC Palmberg Schwerin 0:3 (27:29, 18:25, 19:25)
- Rote Raben Vilsbiburg – Dresdner SC 3:0 (25:22, 25:22, 25:21)
- NawaRo Straubing – Allianz MTV Stuttgart 0:3 (18:25, 21:25, 16:25)
Direkter Vergleich: Schwerin bleibt dominant
Die Rivalität zwischen Aachen und Schwerin reicht bis ins Jahr 2009 zurück. Von insgesamt 31 Aufeinandertreffen gewann Schwerin 26 Partien, Aachen lediglich fünf. Auch das Hinrundenspiel der Saison 2018/19 im November 2018 hatte Schwerin mit 3:2 für sich entschieden – ein enges Duell, das die Klasse der Aachenerinnen damals noch unterstrich. Mit dem klaren 3:0 im Februar 2019 setzte der SSC ein weiteres Ausrufezeichen in dieser historisch einseitigen Serie.
Rivalität seit 2009
Aachen W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 31
Aachen W und SC Schweriner W trafen 31 Mal aufeinander — Aachen W gewann 5 Mal, SC Schweriner W 26 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 26 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 115 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (32 für die Heimmannschaft, 83 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (52%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026