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1 Bundesliga WomenSaison 2018

Vilsbiburg W vs Dresdner SC W

2. Februar 2019 um 19:00
Heim

Vilsbiburg W

30
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Die Roten Raben Vilsbiburg besiegten den Dresdner SC am 15. Spieltag der Volleyball-Bundesliga Frauen 2018/19 überraschend deutlich mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:21).

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Vilsbiburg feiert klaren Heimsieg gegen den Meisterschaftskandidaten

Die Roten Raben Vilsbiburg haben am 15. Spieltag der Volleyball-Bundesliga der Frauen für eine dicke Überraschung gesorgt. Am 2. Februar 2019 besiegte das Team von Trainer Timo Lippuner den hochkarätigen Dresdner SC in der heimischen Ballsporthalle vor 1.315 Zuschauern glatt mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:21).

Es war der zweite 3:0-Erfolg der Niederbayern in Folge – eine Woche zuvor hatten sie bereits die Ladies in Black Aachen mit demselben Ergebnis bezwungen. Der Sieg gegen den Tabellendritten aus Sachsen katapultierte die Roten Raben in der Tabelle nach oben und untermauerte ihre Ambitionen auf einen Platz in der Meisterrunde.

Mit Rückstand in den ersten Satz – und einer starken Reaktion

Der Auftakt verlief alles andere als nach Maß für die Gastgeberinnen. Dresden, das im November das Hinrundenduell noch klar mit 3:0 (25:16, 25:15, 25:17) für sich entschieden hatte, erwischte diesmal erneut den besseren Start. Die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Waibl legte ein 3:0 und später 12:16 vor – Vilsbiburg schien den Satz bereits aus der Hand gegeben zu haben.

Doch dann drehten die Roten Raben auf. Beim Stand von 20:22 initiierten sie einen unwiderstehlichen Schlussspurt. Fünf Punkte in Serie – angeführt von der starken Angreiferin Channon Thompson und der diagonalen Iris Scholten – brachten Satz eins mit 25:22 nach Hause. Die Halle tobte.

Zweiter Satz – das gleiche Bild

Auch Durchgang zwei gestaltete sich eng. Dresden hielt zunächst mit, ehe sich Vilsbiburg erneut zur entscheidenden Phase absetzte. Mit derselben Entschlossenheit wie im ersten Satz verwalteten die Raben ihren Vorsprung und holten sich Durchgang zwei ebenfalls mit 25:22. Die Defensive um Libera Lenka Dürr stand sicher, Mittelblockerin Leonie Schwertmann und Eszter Nagy setzten im Block immer wieder Nadelstiche.

Nervenkrimi im dritten Satz

Was nach einer klaren Angelegenheit aussah, wurde im dritten Satz zur Zitterpartie. Vilsbiburg legte furios los, kämpfte sich auf eine satte Elf-Punkte-Führung – die Partie schien gelaufen. Doch dann zeigte der Dresdner SC seine ganze Klasse: Zehn Punkte in Folge! Von 23:12 plötzlich nur noch 24:23 – die Niederbayern drohten den Satz und die weiße Weste noch aus der Hand zu geben.

Doch die Roten Raben bewahrten die Nerven. Mit dem zweiten Matchball verwandelten sie den Durchgang zum 25:21-Endstand und machten den 3:0-Gesamtsieg perfekt. Die Erleichterung war den Spielerinnen ins Gesicht geschrieben.

„Dieses Spiel hat alle Erwartungen übertroffen“, lobte Trainer Timo Lippuner nach der Partie. „Am Ende haben wir noch einmal gezittert, aber im Endeffekt steht ein 3:0, über das wir uns riesig freuen. Jeder weiß jetzt, was seine Rolle auf dem Feld ist.“

Das Aufgebot der Roten Raben

Lippuner vertraute derselben Starting Six wie eine Woche zuvor beim 3:0 gegen Aachen. Ilka Van de Vyver dirigierte als Zuspielerin, Iris Scholten agierte auf der Diagonalposition. Die Außenangriffe besetzten Laura Künzler und die auffällige Channon Thompson. Im Mittelblock standen Leonie Schwertmann und Eszter Nagy. Als Libera kam Lenka Dürr zum Einsatz. Myrthe Schoot saß erstmals seit ihrer Meniskusverletzung Mitte Dezember wieder auf der Bank.

Tabellensituation und Ausblick

Mit dem Erfolg kletterten die Roten Raben in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen auf Rang fünf und untermauerten ihre Ambitionen auf die Playoffs. Der Dresdner SC hingegen verpasste es, mit dem Spitzenduo aus Stuttgart und Schwerin weiter mitzuhalten. Während Allianz MTV Stuttgart am selben Spieltag NawaRo Straubing mit 3:0 besiegte und der SSC Palmberg Schwerin in Aachen ebenfalls 3:0 gewann, musste der DSC eine schmerzhafte Niederlage im Aufstiegsrennen hinnehmen.

Es war der neunte Sieg im 40. Duell zwischen beiden Teams – die Bilanz bleibt mit 31 Erfolgen für Dresden dennoch klar zugunsten der Sachsen. An diesem Abend in Vilsbiburg aber war das einzige Team, das zählte, in Rot.

Rivalität seit 2010

Vilsbiburg W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 40

Vilsbiburg W und Dresdner SC W trafen 40 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 9 Mal, Dresdner SC W 31 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 153 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 105 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (57%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

Vilsbiburg W
9
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
153 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/40 · 57%
Über 2,5
40/40 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026