SC Potsdam gewinnt Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (27:25, 25:15, 20:25, 25:17) in der 1. Bundesliga Frauen Saison 2018/19.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEnger erster Satz – Potsdam behält die Nerven
Der erste Satz entwickelte sich zur Geduldsprobe für die Gastgeberinnen. Erfurt startete mutig und forderte Potsdam in langen Ballwechseln. Kein Team konnte sich früh entscheidend absetzen, die Führung wechselte mehrfach. Am Ende war es eine knappe Angelegenheit: Mit 27:25 sicherte sich Potsdam den Satzgewinn – ein wichtiger psychologischer Vorteil gegen einen Gegner, der sich teuer verkaufte.
Klare Sache im zweiten Durchgang
Gestärkt durch den knappen ersten Satzerfolg legte der SC Potsdam im zweiten Durchgang eine Schippe drauf. Die Mannschaft von Trainer Guillermo Gallardo fand nun deutlich besser ins Spiel. Eine aggressive Aufschlagserie und eine kompakte Blockabwehr brachten Erfurt immer wieder in Bedrängnis. Konsequent spielte Potsdam seine Angriffe aus und ließ den Gästen aus Thüringen keine Chance – 25:15 lautete das deutliche Ergebnis nach nicht einmal 25 Minuten.
Erfurt kämpft sich zurück
Mit dem Rücken zur Wand bewies Schwarz-Weiß Erfurt Moral. Der dritte Satz gehörte den Gästen, die nun befreit aufspielten. Die Annahme stand sicherer, die Angriffe wurden variabler und auch im Block zeigte sich Erfurt deutlich verbessert. Potsdam fand gegen die nun konsequenter agierende Erfurter Defensive kein Mittel mehr und musste sich nach einem 20:25 geschlagen geben. Der Satzverlust war der erste in diesem Duell und riss die Partie wieder völlig offen.
Potsdam macht den Deckel drauf
Der vierte Satz stand ganz im Zeichen einer konzentrierten Potsdamer Antwort. Von Beginn an machten die Gastgeberinnen klar, dass sie keinen Tiebreak riskieren wollten. Früh setzten sie sich auf 8:4 ab und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders die serbische Diagonalangreiferin Marta Drpa sowie die deutsche Außenangreiferin Annegret Hölzig überzeugten mit kraftvollen Angriffen und sorgten für die entscheidenden Punkte. Am Ende hieß es 25:17 und damit ein verdienter 3:1-Heimsieg für den SC Potsdam.
Tabellenkontext und Ausblick
Mit diesem Erfolg festigte der SC Potsdam seine Position im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft spielte eine starke Saison 2018/19 und beendete diese am Ende auf dem vierten Platz, was zur Teilnahme an den Playoffs berechtigte. Für Schwarz-Weiß Erfurt hingegen war die Saison von einem schwierigen Abstiegskampf geprägt – die Thüringerinnen belegten am Saisonende den elften Rang und verpassten die Playoffs deutlich.
Bereits einige Wochen zuvor, am 1. Dezember 2018, hatten sich die beiden Teams in Erfurt getroffen – damals gewann Potsdam souverän mit 3:0 (22:25, 20:25, 12:25). Die Brandenburgerinnen untermauerten damit ihre Favoritenrolle im direkten Duell gegen Erfurt.
Fazit
Der SC Potsdam zeigte eine insgesamt reife Leistung und ließ sich auch durch den zwischenzeitlichen Satzverlust nicht aus dem Konzept bringen. Die Heimstärke der MBS Arena war einmal mehr ein entscheidender Faktor. Erfurt hingegen konnte im dritten Satz sein Potenzial andeuten, war über die gesamte Spielzeit aber nicht konstant genug, um in Potsdam zu bestehen.
Potsdam W und Erfurt W trafen 11 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 11 Mal, Erfurt W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 11 Begegnungen an. Insgesamt fielen 37 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.36 pro Spiel (33 für die Heimmannschaft, 4 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (36%). In 11 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 11 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026