Dresdner SC gewinnt Ostderby gegen VfB Suhl mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:22, 25:16) und erobert Platz drei der 1. Bundesliga Frauen zurück. Highlights und Analyse.
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Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Suhl W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2018 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDSC holt endlich wieder einen Sieg
Der Dresdner SC hat im Ostderby der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen einen wichtigen 3:1 (25:22, 23:25, 25:22, 25:16)-Heimerfolg gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen gefeiert. Vor 2.946 Zuschauern in der Margon Arena beendete das Team von Trainer Alexander Waibl am Mittwochabend eine Serie von drei Niederlagen in Folge und eroberte sich den dritten Tabellenplatz zurück.
Nach 106 Minuten verwandelte Ivana Mrdak mit einer Blockabwehr den zweiten Matchball zum elften Saisonsieg. Es war ein hart erkämpfter Erfolg gegen einen wehrhaften Gegner aus Thüringen, der lange Zeit auf Augenhöhe agierte.
Satz 1: Konzentrierter Start belohnt
Die Dresdnerinnen starteten konzentriert und taktisch gut eingestellt. Durch starke Aufschläge und einen früh zupackenden Block erspielte sich der DSC einen 7:4-Vorsprung. Doch Suhl schlug postwendend zurück, machte nun seinerseits Druck im Aufschlag und blockte die Angriffe der Gastgeberinnen. Mit einem 5:0-Lauf drehten die Gäste den Spieß zur 9:7-Führung um.
Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Mit guter Blockarbeit verschafften sich die Waibl-Schützlinge bis zur zweiten technischen Auszeit wieder einen Drei-Punkte-Vorsprung (16:13). Beim 18:16 nahm Waibl einen Doppelwechsel vor: Mareen Apitz kam für Lena Möllers im Zuspiel und Rica Maase auf der Diagonalen für Piia Korhonen, später stabilisierte Michelle Petter die Annahme. Als Piia Korhonen den Ball zum 24:20 ins gegnerische Feld schmetterte, hatten die Gastgeberinnen den ersten Satzball. Zwei wehrte Suhl ab, doch Nikola Radosova setzte mit dem dritten Versuch den Schlusspunkt zum 25:22.
Satz 2: Aufholjagd nach Roter Karte
Der zweite Durchgang war nichts für schwache Nerven. Die Gäste aus Thüringen starteten furios und verschafften sich schnell einen 9:5-Vorsprung. Waibl reagierte und brachte für Lena Möllers Mareen von Römer im Zuspiel. Dennoch bauten die Gäste die Führung auf 12:9 aus.
Als sich die DSC-Mädchen langsam herankämpften, sorgten gleich drei Fehlentscheidungen der Schieds- und Linienrichter für Unmut bei den Gastgeberinnen. Trainer Waibl, der bereits Gelb gesehen hatte, kassierte beim Stand von 10:16 sogar die Rote Karte – ein Punkt für den Gegner. Damit lag der VfB mit sieben Zählern in Front. Doch die Entscheidung stachelte die Dresdnerinnen erst recht an. Punkt für Punkt fighteten sie sich heran.
Als Sasa Planinsec nach einem langen Ballwechsel und tollen Abwehraktionen von Amanda Benson und Michelle Petter zum 18:20 schmetterte, war der Vorteil von Suhl fast aufgebraucht. Die Dresdnerinnen wehrten drei Satzbälle ab, doch Claudia Steger nutzte den vierten zum 25:23 für Suhl.
Satz 3: DSC bleibt stabil
Vom Satzverlust ließen sich die Waibl-Schützlinge nicht aus der Fassung bringen. Im dritten Abschnitt, den Alexander Waibl im Zuspiel mit Mareen von Römer fortsetzte, stabilisierten sie sich in der Annahme und minimierten die Eigenfehler. Dazu stand die Blockabwehr nach wie vor sehr gut.
So konnten sich die Elbestädterinnen auf 8:6 und 16:11 absetzen. Lediglich in der Schlussphase gab es Wackler, als die Gastgeberinnen vier Satzbälle vergaben. Beim fünften Versuch band Sasa Planinsec den Sack zu und holte den 25:22-Satzgewinn.
Satz 4: Klare Dominanz zum Abschluss
Im vierten Abschnitt diktierte der DSC mit druckvollen Aufgaben, variablen Angriffen und hervorragender Abwehr sowie großem Kämpferherz klar das Geschehen. Auch wenn Suhl sich versuchte zu wehren, hatten die Waibl-Schützlinge stets eine Antwort parat. Mit 25:16 zogen sie souverän davon und sicherten sich den verdienten 3:1-Sieg.
Schlüsselspielerinnen
Bei der MVP-Ehrung erhielt McKenzie Jacobson die silberne MVP-Medaille. Gold ging an Amanda Benson, die als Libera eine herausragende Leistung zeigte und mit ihren Abwehraktionen mehrfach die entscheidenden Ballgewinne einleitete.
Punktbeste Spielerinnen beim Gastgeber waren mit je 16 Punkten Maria Segura und Nikola Radosova. Ivana Mrdak brachte es auf 15 Zähler, Piia Korhonen auf zwölf Punkte.
Personelle Situation
Waibl nahm in der Startformation eine Änderung gegenüber der Partie in Schwerin vor: Auf der Mitte begann Sasa Planinsec statt Camilla Weitzel. Zudem standen Lena Möllers, Piia Korhonen, Maria Segura, Nikola Radosova, Ivana Mrdak und Amanda Benson auf dem Feld.
Verzichten musste der Coach auf die erkrankte Katharina Schwabe und Lena Stigrot, die sich im Training verletzt hatte. Damit fehlten gleich zwei Außenangreiferinnen und somit Wechselmöglichkeiten auf dieser Position.
„Es war ein schwieriges Spiel. Wir wollten nach drei Niederlagen unbedingt punkten. Ab Mitte des zweiten Satzes haben wir guten Volleyball gespielt. Dabei war vor allem wichtig zu sehen, dass wir immer besser lernen, mit stressigen Situationen umzugehen. Am Ende haben sich alle super durchgebissen und emotional stabil gespielt. Jetzt bekommen die Mädels erstmal zwei Tage frei.“ — Alexander Waibl, Trainer Dresdner SC
Tabellenauswirkung
Durch den elften Saisonsieg eroberte sich der Dresdner SC den dritten Tabellenplatz zurück, nachdem man zuvor drei Niederlagen in Folge – darunter das Topspiel bei Palmberg Schwerin – hatte hinnehmen müssen. Für Suhl war es eine weitere Enttäuschung im Kampf um die Playoff-Plätze, auch wenn die Thüringerinnen mit einer couragierten Leistung überzeugten.
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs Suhl W Direkter Vergleich· 45
Dresdner SC W und Suhl W trafen 45 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 34 Mal, Suhl W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 174 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (116 für die Heimmannschaft, 58 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (56%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
