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1 Bundesliga WomenSaison 2018

Potsdam W vs Dresdner SC W

27. Februar 2019 um 19:10
13
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC besiegt SC Potsdam mit 3:1 in der Volleyball-Bundesliga. Sasa Planinsec wird MVP, Maria Segura Top-Scorerin mit 23 Punkten. DSC festigt Platz 3.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2018 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC besiegt SC Potsdam 3:1 – DSC festigt Aufwärtstrend

Der Dresdner SC hat am 27. Februar 2019 beim SC Potsdam einen souveränen 3:1-Auswärtssieg (12:25, 27:25, 10:25, 18:25) gefeiert und damit den Aufwärtstrend in der 1. Bundesliga Women eindrucksvoll untermauert. Vor 1.015 Zuschauern in der Potsdamer Halle setzte sich das Team von Cheftrainer Alexander Waibl nach 93 Minuten verdient durch.

DSC dominiert Satz eins nach Belieben

Die Dresdnerinnen legten einen furiosen Start hin. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Block-Feld-Abwehr ließen sie den Gastgeberinnen von Beginn an keine Chance. Zur ersten technischen Auszeit führte der DSC bereits mit 8:4, zog dann gnadenlos auf 23:11 davon. Ivana Mdrak verwandelte den zweiten Satzball zum 25:12 – eine Ansage an das gesamte Tabellenmittelfeld.

„Wir haben konstant unser Level gespielt und über unsere gute Block-Feld-Abwehr am Ende das Spiel dominiert“, resümierte Waibl später.

Zweiter Satz – Potsdam schlägt zurück

Im zweiten Durchgang fand der SC Potsdam besser ins Spiel. Die Gastgeberinnen waren nun sicherer in der Annahme und setzten sich erstmals in Führung. Waibl reagierte früh, brachte beim Stand von 16:19 Möllers für von Römer und Maase auf der Diagonalposition. Punkt für Punkt kämpfte sich Dresden heran und ging 23:22 in Führung. Eine strittige Schiedsrichterentscheidung – Doppelzuspiel, das nicht gepfiffen wurde – bescherte Potsdam den Ausgleich zum 25:25. Ein Aufschlagfehler der Dresdnerinnen schenkte den Gastgeberinnen den Satzball, den Potsdam zum 27:25 nutzte.

„Wir machen im zweiten Satz zwei Aufschlagfehler in Folge, hinzu kommen Angriffsfehler und dann noch die Aufschläge von Natalie Wilczek, die uns dermaßen gestresst haben. All das hat uns wichtige Punkte gekostet. Dann haben wir uns aber wieder super rankämpft“, analysierte Waibl.

Kein Knockout – DSC zeigt Moral

Vom verlorenen zweiten Durchgang ließ sich der DSC nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Maria Segura, die spanische Außenangreiferin und mit 23 Punkten Top-Scorerin des Spiels, brachte ihr Team mit 4:1 in Führung. Potsdam fand keine Antwort auf die wiedererstarkte Dresdner Blockarbeit. Zur zweiten technischen Auszeit führte der DSC bereits mit 16:6 und entschied den Satz souverän mit 25:10.

Planinsec und Segura als Matchwinnerinnen

Auch im vierten Satz blieb Dresden in der Erfolgsspur. Mittelblockerin Sasa Planinsec – später zur MVP gekürt – war in ihrem Element und brachte ihr Team mit starken Blocks auf 11:6. Potsdam kämpfte zwar noch einmal, doch Waibl nahm rechtzeitig eine Auszeit beim 20:15. Am Ende war es ein Aufschlagfehler von Annegret Hölzig, der den Dresdnerinnen den dritten Satzball und damit den 3:1-Auswärtssieg bescherte.

Planinsec erhielt die Goldmedaille für ihre starke Blockarbeit und 18 Punkte. Silber ging an Natalie Wilczek, die mit ihren Aufschlägen im zweiten Satz für erhebliche Probleme bei Potsdam gesorgt hatte.

Personelle Notlage gut kaschiert

Waibl musste auf Außenangreiferin Nikola Radosová verzichten, die sich im Frühtraining eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte. Auch Lena Stigrot laborierte weiter an einer Verletzung, sodass der DSC auf den Annahme-Außen-Positionen nur wenig Wechselmöglichkeiten hatte. Die Startformation mit Mareen von Römer, Maria Segura, Sasa Planinsec, Piia Korhonen (9 Punkte), Katharina Schwabe, Ivana Mdrak und Libera Amanda Benson funktionierte jedoch hervorragend.

Tabellensituation

Mit dem Sieg festigte der Dresdner SC den dritten Tabellenplatz (13 Siege, 6 Niederlagen, 41 Punkte) hinter den Überfliegern MTV Stuttgart (18/0/52) und SSC Schwerin (17/1/49). Der SC Potsdam blieb mit 10 Siegen aus 18 Spielen (33 Punkte) auf Rang vier – eine Position, die nach der starken ersten Saisonhälfte durchaus den Erwartungen entsprach.

Kapitän Katharina Schwabe zeigte sich nach dem zweiten Sieg in Folge erleichtert: „Für uns ist es nicht immer so leicht, nach Potsdam zu fahren. Es gab schon einige schwere Spiele, die wir gegen das Team bestritten haben. Nach dem verlorenen zweiten Satz mussten wir versuchen, emotional zurückzukommen und unser Level durchzuspielen. Das ist uns gelungen – und dann gewinnt man das Spiel auch.“

Rivalität seit 2010

Potsdam W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 45

Potsdam W und Dresdner SC W trafen 45 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 14 Mal, Dresdner SC W 31 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 175 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (69 für die Heimmannschaft, 106 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (64%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

14
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
175 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
29/45 · 64%
Über 2,5
45/45 · 100%

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