VC Wiesbaden besiegt Schwarz-Weiß Erfurt am 17. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen mit 3:1 und klettert dank eines besseren Satzquotienten zurück auf den Playoff-Rang 8.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVC Wiesbaden gewinnt Nervenkrimi gegen Erfurt
Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben am 17. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 1.359 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit besiegte der VCW Schwarz-Weiß Erfurt am 2. März 2019 mit 3:1 (25:19, 25:18, 20:25, 26:24).
Rückkehr auf den Playoff-Platz
Mit 0,0049 – einer hauchdünnen Differenz im Satzquotienten – schob sich der VCW am punktgleichen USC Münster vorbei und zurück auf den achten Tabellenplatz, der zur Playoff-Teilnahme berechtigt. Münster hatte an diesem Wochenende spielfrei. Für die Hessinnen war es ein psychologisch enorm wichtiger Erfolg im Kampf um die Runde der letzten Acht.
Stock kehrt zurück – Bednářová fehlt
VCW-Cheftrainer Dirk Groß konnte dabei auf Libera Lisa Stock zurückgreifen, die nach einer Erkrankung erstmals wieder im Kader stand. Ihre Rückkehr gab der Feldabwehr des VCW sichtlich mehr Stabilität. Gleichzeitig musste der VCW auf Karolína Bednářová verzichten, die wegen einer Angina kurzfristig passen musste. Sina Fuchs (12 Punkte), die Stock in den vorangegangenen Partien als Libera vertreten hatte, kehrte auf ihre angestammte Position als Außenangreiferin zurück.
Satz eins und zwei: Dominanz über den Block
Der Start verlief für die Gastgeberinnen alles andere als ideal. Erfurt legte humorlos mit einer 4:0-Führung vor, was Groß zur frühen Auszeit zwang. Der Druck, den sich der VCW selbst machte, war deutlich spürbar. Doch nach und nach fing sich das Team. Jennifer Hamson, die später zur MVP des Spiels gekürt wurde, leitete mit einer Serie von sieben Aufschlägen in Folge die Wende ein. Satz eins ging mit 25:19 an Wiesbaden.
Auch im zweiten Durchgang ließen die Gastgeberinnen den Gästen aus Thüringen kaum Luft. Der Wiesbadener Block, der im gesamten Spiel 13 direkte Punkte erzielte, war für Erfurt in dieser Phase fast unüberwindbar. Mit 25:18 ging auch Satz zwei an den VCW.
Erfurt kämpft sich zurück
Doch die zehnminütige Satzpause brachte die Hessinnen aus dem Rhythmus. Schwarz-Weiß hatte sich nun besser auf die Angriffe des VCW eingestellt, und die Feldabwehr der Wiesbadenerinnen zeigte plötzlich Schwächen. Erfurt spielte befreit auf und holte sich den dritten Satz verdient mit 25:20.
Zitterpartie im vierten Satz
Der vierte Durchgang entwickelte sich zur Nervenprobe. Erfurt hielt mit aller Macht dagegen und wehrte gleich mehrere Wiesbadener Satzbälle ab. Pech für den VCW: Gleich zweimal gelang den Gästen beim Aufschlag ein Netzroller, den keine Wiesbadenerin mehr erreichen konnte. Am Ende war es die eingewechselte Nele Barber, die beim Stand von 25:24 für den VCW mit einem druckvollen Aufschlag den Matchball einleitete. Erfurt nahm den Ball nicht sauber an – der Jubel in der Halle kannte keine Grenzen mehr.
Stimmen zum Spiel
„Ich denke, dass wir die ersten beiden Sätze klug und clever gespielt haben“, lobte VCW-Trainer Dirk Groß die geschlossene Mannschaftsleistung. Die zehnminütige Pause sei jedoch ein Knackpunkt gewesen: „Danach haben wir uns heute sehr schwer getan und den dritten Satz verschenkt.“ Erfurt habe seine Mannschaft dann gut unter Druck gesetzt. „Deshalb: Hut ab vor meinem Team, dass wir dem Stand gehalten und die Punkte letztlich verdient nach Hause geholt haben.“
Ausblick
Mit dem Sieg wahrte der VC Wiesbaden seine realistische Chance auf die Playoffs. Am kommenden Samstag gastierte die Mannschaft von Dirk Groß bei den Ladies in Black Aachen – ein weiteres richtungsweisendes Duell im Kampf um den achten Platz.
Satzverlauf im Überblick
| Satz | VC Wiesbaden | Schwarz-Weiß Erfurt |
|---|---|---|
| 1 | 25 | 19 |
| 2 | 25 | 18 |
| 3 | 20 | 25 |
| 4 | 26 | 24 |
| Ende | 3 | 1 |
MVP VC Wiesbaden: Jennifer Hamson (17 Punkte)
Rivalität seit 2018
VC Wiesbaden W vs Erfurt W Direkter Vergleich· 14
VC Wiesbaden W und Erfurt W trafen 14 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 10 Mal, Erfurt W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 10 Siegen aus 14 Begegnungen an. Insgesamt fielen 55 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (33 für die Heimmannschaft, 22 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (57%). In 14 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
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API-Daten: 11. Juni 2026
