Ladies in Black Aachen besiegen VC Wiesbaden mit 3:0 (25:22, 25:18, 25:19) in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2018/19. Taylor Agost überragt mit 21 Punkten.
Spielzusammenfassung
Aachen W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2018 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungLadies in Black Aachen vs. VC Wiesbaden 3:0 (25:22, 25:18, 25:19)
AACHEN – Die Ladies in Black Aachen haben am 22. Spieltag der Volleyball-Bundesliga-Saison 2018/19 einen klaren 3:0-Heimsieg gegen den VC Wiesbaden gefeiert. In der Sporthalle Neuköllner Straße setzten sich die Aachenerinnen vor heimischem Publikum mit 25:22, 25:18 und 25:19 durch und untermauerten damit ihre Ambitionen auf eine möglichst gute Ausgangsposition für die bevorstehenden Playoffs.
Satz 1: Enge Kiste mit Aachener Happy End (25:22)
Der erste Durchgang war bis zum Schluss hart umkämpft. Wiesbaden erwischte zunächst den besseren Start, kämpfte sich jedoch im Laufe des Satzes zurück und ging sogar in Führung. Die Hessinnen zeigten sich gut eingestellt und machten Aachen das Leben schwer. Nach dem 20. Punkt der Gäste schaltete Aachen jedoch einen Gang hoch und zog seinerseits vorbei. Den Satzball verwandelte Aachens überragende Diagonalangreiferin Taylor Agost per Ass zum 25:22 – ein Vorgeschmack auf das, was Wiesbaden im weiteren Verlauf des Abends noch erwarten sollte.
„Unsere Eigenfehlerquote war heute einfach zu hoch. Die Ausbeute im Angriff war zu gering, unsere Annahme nicht so stabil wie sonst“, analysierte Wiesbadens Trainer Dirk Groß nach der Partie. „Dabei wäre durchaus ein Spiel mit einem engeren Ausgang drin gewesen.“
Satz 2: Aachen dominiert nach Belieben (25:18)
Im zweiten Durchgang ließen die Ladies in Black keinen Zweifel mehr an ihrem Siegeswillen aufkommen. Die Mannschaft von Trainerin Saskia van Hintum fand immer besser ins Spiel und setzte Wiesbaden mit druckvollen Aufschlägen und einer effizienten Blockarbeit unter Druck. Insbesondere die US-Amerikanerin Taylor Agost erwies sich für die Wiesbadener Abwehr als nicht zu stoppen. Mit 21 Punkten in nur 73 Minuten Spielzeit war die Nummer 4 der Gastgeberinnen die überragende Spielerin auf dem Feld. Aachen zog unaufhaltsam davon und gewann den Satz deutlich mit 25:18.
Satz 3: Klare Sache – Aachen macht den Deckel drauf (25:19)
Auch im dritten Satz fanden die Wiesbadenerinnen nicht zurück ins Spiel. Aachen blieb konzentriert und ließ den Gästen kaum Raum für eine Aufholjagd. Die Taktik von van Hintum ging voll auf: Mit dem Aufschlag nahm Aachen gezielt Wiesbadens Außenangreiferin Sina Fuchs und Libera Lisa Stock in Beschlag – beide wurden jeweils 26 Mal mit dem ersten Ball bespielt und kamen nie richtig in ihren Rhythmus. Wiesbaden musste zudem auf die erkrankte Karolína Bednářová verzichten, die noch an den Folgen einer Angina laborierte. Nach 73 Minuten war die Partie beendet – 25:19 aus Aachener Sicht, der dritte 3:0-Sieg in Serie für die Ladies in Black.
Taylor Agost – die Spielerin des Abends
Die 1,90 Meter große US-Amerikanerin Taylor Agost war der unumstrittene Star des Abends. Mit 21 Punkten bei einer herausragenden Angriffsquote führte sie ihr Team zum ungefährdeten Heimsieg. „Gegen diese Angriffswucht war das Team von Trainer Dirk Groß machtlos“, brachte es der Spielbericht auf den Punkt. Auf Wiesbadener Seite war Tanja Großer die punktbeste Spielerin und erhielt die MVP-Medaille für ihr Team – ein schwacher Trost angesichts der deutlichen Niederlage.
Tabellenkontext: Aachen auf Playoff-Kurs
Mit dem Sieg festigten die Ladies in Black Aachen ihren Platz im oberen Tabellendrittel. Mit 31 Punkten aus 21 Spielen belegte Aachen nach diesem Spieltag den 5. Tabellenplatz und war auf direktem Kurs in die Playoffs. Der VC Wiesbaden hingegen rutschte mit 25 Punkten auf Rang 9 ab – punktgleich mit dem USC Münster, aber mit der schlechteren Satzquote. Für Wiesbaden war der Ausflug nach Aachen ein Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze.
Für die Hessinnen ging es bereits am darauffolgenden Mittwoch weiter: Der VCW empfing den Tabellendritten Dresdner SC in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit – eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung gegen einen der Topfavoriten der Liga.
Ausblick auf den letzten Spieltag
Der 22. Spieltag war für Aachen der vorletzte Schritt in der Hauptrunde. Am darauffolgenden Samstag, dem 23. März 2019, stand das brisante NRW-Derby gegen den USC Münster auf dem Programm – ein Duell, in dem es um die beste Ausgangslage für die Playoff-Phase ging. Beide Teams gingen punkt- und satzgleich in diese Partie, die am Ende Aachen mit 3:0 für sich entscheiden sollte und den Ladies in Black den sechsten Platz in der Abschlusstabelle bescherte.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 38
Aachen W und VC Wiesbaden W trafen 38 Mal aufeinander — Aachen W gewann 15 Mal, VC Wiesbaden W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 151 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (66 für die Heimmannschaft, 85 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (66%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026