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1 Bundesliga WomenSaison 2018

SC Schweriner W vs VCO Berlin W

23. März 2019 um 18:30
Heim

SC Schweriner W

30
Auswärts

VCO Berlin W

AI

Der SSC Palmberg Schwerin besiegte VCO Berlin am 23. März 2019 in der Palmberg Arena deutlich mit 3:0 (25:11, 25:16, 25:12). Der Vizemeister der Hauptrunde ließ dem Tabellenletzten keine Chance.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schwerin dominiert von Beginn an

Am 23. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2018/19 empfing der SSC Palmberg Schwerin in der Palmberg Arena den Tabellenletzten VCO Berlin. Vor heimischer Kulisse ließen die Schwerinerinnen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Mit einem ungefährdeten 3:0 (25:11, 25:16, 25:12) fegte der Vizemeister der Hauptrunde die junge Berliner Talentschmiede aus der Halle.

Satz für Satz: Die Berliner Nachwuchsspielerinnen ohne Chance

Erster Satz: 25:11 — Eine Machtdemonstration

Die Palmberg Arena war Schauplatz einer einseitigen Angelegenheit. Schwerin startete mit voller Konzentration und ließ dem VCO Berlin im ersten Durchgang kaum Raum zur Entfaltung. Der SSC zog schnell auf 8:3 davon und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Die Angriffe von Kimberly Drewniok und Louisa Lippmann fanden immer wieder den Weg durch den Berliner Block. Die Gäste aus Berlin, die als Nachwuchsförderteam des Deutschen Volleyball-Verbands fungieren, kamen mit der physischen Präsenz der Schwerinerinnen nicht zurecht. Mit 25:11 endete Satz eins nach nur 20 Minuten.

Zweiter Satz: 25:16 — Schwerin erhöht den Druck

Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Kräfteverhältnis wenig. Schwerin setzte seine dominanten Aufschläge gezielt ein und brachte die Annahme der Berlinerinnen immer wieder in Bedrängnis. Die jungen Spielerinnen des VCO Berlin, die im Schnitt mehrere Jahre jünger waren als ihre Gegenspielerinnen, leisteten zwar beherzten Widerstand und verkürzten zwischenzeitlich auf 12:15, doch Schwerin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer Serie von fünf Punkten in Folge stellte der Favorit die Weichen endgültig auf Satzgewinn. 25:16 lautete das klare Ergebnis aus Sicht der Gastgeberinnen.

Dritter Satz: 25:12 — Früh entschieden

Der dritte Durchgang war die Fortsetzung des bisher Gesehenen. Schwerin startete furios und führte schnell mit 8:3. Die Berlinerinnen, die in dieser Saison ohne einen einzigen Sieg blieben, kämpften zwar weiter, doch die Überlegenheit des SSC war erdrückend. Mittelblockerin Marie Schölzel setzte mehrere Punkte per Block und sorgte damit für die lautstarke Unterstützung der 1.200 Zuschauer in der Palmberg Arena. Am Ende hieß es 25:12 — ein unmissverständliches Ergebnis.

Tabellarische Einordnung: Ein Duell der Gegensätze

Das Spiel war das vorletzte der Hauptrunde für Schwerin, das mit einer beeindruckenden Bilanz von 20 Siegen aus 22 Spielen (62:17 Sätze, 57 Punkte) den zweiten Tabellenplatz belegte. Nur Allianz MTV Stuttgart (59 Punkte) war in dieser Saison noch besser. Der SSC hatte sich bereits vorzeitig die Vizemeisterschaft der Hauptrunde gesichert und blickte optimistisch auf die bevorstehenden Playoffs.

Der VCO Berlin hingegen beendete die Saison als Tabellenletzter. Das Nachwuchsteam aus der Hauptstadt, das gezielt junge Talente an die Bundesliga heranführt, blieb in der gesamten Saison 2018/19 sieglos. Mit nur zwei Punkten (10:66 Sätze) aus 22 Partien war die Mannschaft sportlich deutlich überfordert — eine Erfahrung, die jedoch zum Entwicklungsauftrag des Projekts gehört.

Spielerinnen im Fokus

Bei Schwerin ragten mehrere Spielerinnen heraus. Kimberly Drewniok, die später mit dem SSC den DVV-Pokal gewinnen sollte, präsentierte sich einmal mehr in starker Form. Auch Louisa Lippmann, eine der Schlüsselspielerinnen im Schweriner System, überzeugte mit druckvollen Angriffen. Marie Schölzel im Mittelblock sorgte für die nötige Stabilität in der Abwehr und setzte wichtige Blockpunkte.

Beim VCO Berlin, dessen Kader ausschließlich aus Nachwuchsspielerinnen bestand, gab es angesichts der deutlichen Niederlage keine herausragenden Einzelleistungen. Das Team von Trainer Christoph Ludowicz sammelte jedoch wertvolle Erfahrungen gegen eines der stärksten Teams der Liga.

Direkter Vergleich spricht Bände

Der SSC Palmberg Schwerin ist dem VCO Berlin in der Geschichte der Liga stets überlegen gewesen. In 15 Aufeinandertreffen siegte Schwerin ausnahmslos — 15 Siege in 15 Spielen. Die höchste Niederlage für Berlin gab es im November 2018, als Schwerin das Hinspiel in Berlin mit 3:0 (25:8, 25:13, 25:16) gewann. Der Gesamtscore aller 15 Duelle beträgt 45:3 Sätze — eine Dominanz, die in dieser Form im deutschen Volleyball Seltenheitswert hat.

Ausblick: Playoffs in Sicht

Für den SSC Palmberg Schwerin begann nach diesem klaren Erfolg die heiße Phase der Saison. In den Playoffs traf der Vizemeister der Hauptrunde auf den Dresdner SC und zog später ins Halbfinale ein. Letztlich krönte sich Allianz MTV Stuttgart im Mai 2019 erstmals zum deutschen Meister — ein Titel, den Schwerin in der Vorsaison noch selbst geholt hatte.

Der VCO Berlin hingegen schloss die Saison als abgeschlagener Tabellenletzter ab, erfüllte aber seinen Auftrag als Ausbildungsmannschaft: Mehrere Spielerinnen des Kaders wechselten nach der Saison in höhere Aufgaben oder in die Nationalmannschaft.

Rivalität seit 2010

SC Schweriner W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 15

SC Schweriner W und VCO Berlin W trafen 15 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 15 Mal, VCO Berlin W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 48 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.20 pro Spiel (45 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (20%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2016.

SC Schweriner W
15
Siege
Unentschieden
0
·
VCO Berlin W
0
Siege
Tore gesamt
48 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
3/15 · 20%
Über 2,5
15/15 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026