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1 Bundesliga WomenSaison 2018

Dresdner SC W vs Aachen W

30. März 2019 um 18:30
23
Auswärts

Aachen W

AI

Dresdner SC verliert Playoff-Auftakt gegen Aachen mit 2:3. Vor 2.927 Zuschauern in der Margon Arena drehen die Ladies in Black einen 0:1-Satzrückstand und gewinnen den Tiebreak deutlich mit 15:10.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Aachen W besiegte Dresdner SC W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2018 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

DSC startet Playoffs mit 2:3-Niederlage gegen Aachen

Dresden – Vor 2.927 Zuschauern in der Margon Arena haben die Ladies in Black Aachen am Samstagabend für eine Überraschung gesorgt. Der Dresdner SC, als Tabellenvierter der Hauptrunde gestartet, unterlag dem Siebten Aachen im ersten Playoff-Viertelfinale mit 2:3 (25:22, 23:25, 21:25, 25:18, 10:15) und geriet damit früh in der Best-of-Three-Serie unter Druck.

Emotionale Achterbahnfahrt

Was sich auf dem Papier wie ein klares Favoritenduell anhörte – der DSC als viermaliger Meister gegen den Außenseiter aus Aachen –, entwickelte sich zu einer nervenaufreibenden Begegnung mit wechselnden Dominanzverhältnissen. „Es kotzt mich an, dass wir verloren haben! Aber schon in wenigen Tagen sind wir in Belgien gefordert und da werden wir gewinnen. Wir wollen ins Halbfinale, da gibt es keine andere Option“, bilanzierte eine sichtlich enttäuschte Mareen von Römer unmittelbar nach der Partie.

Satz 1: DSC dominiert nach ausgeglichenem Beginn

Alexander Waibl schickte seine Startformation mit Mareen von Römer, Katharina Schwabe, Sasa Planinsec, Piia Korhonen, Maria Segura, Ivana Mrdak und Libera Amanda Benson aufs Feld. Der DSC musste dabei auf Nikola Radosová sowie auf Barbara Wezorke verzichten, die aufgrund eines Magen-Darm-Infekts passen musste.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Piia Korhonen zeigte sich früh in bestechender Form und verwandelte Angriff um Angriff. Aachens Mittelblockerin Lisa Gründing konterte mit einer Aufschlagserie zum 11:11. Bis zur zweiten technischen Auszeit lag Dresden mit 16:13 vorn und behielt auch in der Crunchtime die Nerven – 25:22 nach dem dritten Satzball.

Satz 2: 16:9-Führung verspielt

Der zweite Durchgang schien zunächst eine klare Angelegenheit für die Gastgeberinnen zu werden. Nach einem verhaltenen Start kämpfte sich Dresden zurück und setzte sich auf 16:9 ab. Block und Feldabwehr standen hervorragend. Doch dann drehte Aachen auf. Die Dresdnerinnen wurden unkonzentriert, Fehler häuften sich, Punkte wurden regelrecht verschenkt. Waibl brachte Möllers für von Römer und Maase für Korhonen – vergeblich. Aachen holte sich den Satz mit 23:25.

Satz 3: Aachen nutzt den Schwung

Mit dem Rückenwind aus dem zweiten Durchgang starteten die Ladies in Black druckvoll in den dritten Satz und führten schnell 5:2. Der DSC wirkte verunsichert, kämpfte sich zwar auf 18:19 heran, doch die Fehlerquote blieb zu hoch. Aachen blieb konsequent und entschied den Satz verdient mit 21:25 für sich – 1:2-Rückstand für den DSC.

Satz 4: Waibl reagiert – DSC schlägt zurück

Waibl zog eine entscheidende Maßnahme: Er brachte Petters als Libera für Benson, um die Annahmeproblematik in den Griff zu bekommen. Die Umstellung zeigte Wirkung. Mit starken Angriffen und einer stabilen Annahme erkämpfte sich Dresden eine beruhigende 16:10-Führung. Zwar kamen die Aachenerinnen noch einmal auf 18:15 heran, doch diesmal ließen sich Schwabe und Co. nicht aus der Bahn werfen. Der 25:18-Satzgewinn erzwang den Tiebreak.

Tiebreak: Aachen eiskalt – DSC ratlos

Im entscheidenden fünften Satz legten die Ladies in Black los wie die Feuerwehr. Die Dresdnerinnen wirkten gehemmt und fanden kein Mittel gegen den druckvollen Aufschlag der Gäste. Beim Stand von 7:11 nahm Waibl eine Auszeit, um sein Team noch einmal zu pushen – ohne Erfolg. Aachen blieb abgezockt und verwandelte den ersten Matchball zum 10:15. Nach 2:07 Stunden war die Überraschung perfekt.

Die Schlüsselspielerinnen

MVP des Spiels wurde Aachens Diagonalangreiferin Maja Storck, die mit ihrer Aufschlag- und Angriffsstärke maßgeblichen Anteil am Auswärtssieg hatte. Auf Seiten des DSC ragte Piia Korhonen mit 24 Punkten als Top-Scorerin des Spiels heraus. Maria Segura steuerte 17 Zähler bei, Ivana Mrdak kam auf zehn Punkte.

Ausblick

Für den Dresdner SC stand bereits am Mittwoch, den 3. April 2019, das zweite Playoff-Spiel in Maaseik (Belgien) an – ein verkapptes Auswärtsspiel, da Aachen aufgrund von Hallenproblemen in dieser Saison seine Heimspiele im belgischen Maaseik austrug. Der DSC musste gewinnen, um die Serie auszugleichen. Die Ladies in Black hingegen hatten die Chance, bereits im zweiten Spiel den Halbfinaleinzug klarzumachen.

Rivalität seit 2010

Dresdner SC W vs Aachen W Direkter Vergleich· 42

Dresdner SC W und Aachen W trafen 42 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 37 Mal, Aachen W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 37 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 156 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (118 für die Heimmannschaft, 38 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (52%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
5
Siege
Tore gesamt
156 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
22/42 · 52%
Über 2,5
42/42 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.25DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2024

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