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1 Bundesliga WomenSaison 2018

SC Schweriner W vs Potsdam W

11. April 2019 um 19:30
Heim

SC Schweriner W

32
Auswärts

Potsdam W

AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt SC Potsdam mit 3:2 (21:25, 25:22, 23:25, 25:19, 17:15) im ersten Spiel des Playoff-Halbfinales 2018/19. Tiebreak-Entscheidung mit 17:15 in der Palmberg Arena.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Packender Tiebreak-Krimi in der Palmberg Arena: SSC Palmberg Schwerin ringt SC Potsdam im Halbfinale mit 3:2 nieder

Im ersten Spiel des Playoff-Halbfinales (Best of 5) der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2018/19 hat der SSC Palmberg Schwerin vor heimischer Kulisse in der Palmberg Arena einen dramatischen 3:2 (21:25, 25:22, 23:25, 25:19, 17:15)-Sieg gegen den SC Potsdam gefeiert. Rund 1.638 Zuschauer erlebten einen nervenaufreibenden Tiebreak, der erst mit 17:15 entschieden wurde.

Die Ausgangslage

Der SSC Palmberg Schwerin ging als Favorit in die Halbfinalserie. Als Tabellenzweiter der Hauptrunde hatte sich das Team von Cheftrainer Felix Koslowski direkt für die Playoffs qualifiziert und genoss gegen den SC Potsdam den Heimvorteil im ersten Spiel. Die Norddeutschen hatten in der Vergangenheit eine beeindruckende Bilanz gegen Potsdam vorzuweisen: Aus 35 Duellen seit 2009 konnten die Schwerinerinnen 30 Siege verbuchen.

Der SC Potsdam unter der Leitung von Trainer Björn Matthes war als Außenseiter in die Partie gegangen, hatte aber in der Hauptrunde mehrfach bewiesen, dass man auch Spitzenteams ärgern konnte.

Satz-für-Satz-Analyse

1. Satz: 21:25 – Potsdam überrascht

Der SC Potsdam erwischte den besseren Start und setzte die Gastgeberinnen früh unter Druck. Schwerin tat sich schwer, in den Rhythmus zu finden. Die Gäste aus der Landeshauptstadt Brandenburgs spielten konzentriert und ließen sich auch von zwischenzeitlichen Aufholjagden der Schwerinerinnen nicht aus der Ruhe bringen. Mit 25:21 sicherte sich Potsdam verdient den ersten Satz und bewies, dass man nicht nur zum Aufwärmen gekommen war.

2. Satz: 25:22 – Schwerin schlägt zurück

Im zweiten Durchgang präsentierte sich der SSC deutlich verbessert. Die Schwerinerinnen steigerten sich in der Annahme und konnten ihr Angriffsspiel besser entfalten. Der Block stand kompakter, und die Defensive arbeitete aufmerksamer. Dennoch blieb Potsdam gefährlich und hielt das Spiel bis zum Ende offen. Am Ende setzte sich Schwerin jedoch mit 25:22 durch und glich zum 1:1 aus.

3. Satz: 23:25 – Potsdam erneut vorn

Der dritte Satz war von Beginn an hart umkämpft. Beide Teams lieferten sich packende Ballwechsel und schenkten sich nichts. Die Führung wechselte mehrfach. In der entscheidenden Phase behielt Potsdam die Nerven und nutzte ihre Chancen konsequenter. Mit 25:23 ging der dritte Durchgang an die Gäste, die damit wieder in Führung gingen – 2:1.

4. Satz: 25:19 – Schwerin erzwingt den Tiebreak

Vor der drohenden Niederlage stehend, mobilisierte Schwerin noch einmal alle Kräfte. Die Palmberg Arena bebte, das Publikum trieb die Mannschaft nach vorne. Der SSC spielte nun mit letzter Konsequenz und dominierte den vierten Satz von Beginn an. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und druckvollen Angriffen setzte man sich souverän mit 25:19 durch und erzwang den fünften Satz.

5. Satz: 17:15 – Tiebreak-Drama in der Palmberg Arena

Der Tiebreak war ein einziger Krimi. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Punkt. Ein kleiner Vorsprung wechselte hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beim 14:14 stand die Partie auf des Messers Schneide – der nächste Punkt würde den Matchball bedeuten. Die Spannung in der Palmberg Arena war greifbar. Schwerin hatte den ersten Matchball, konnte ihn aber nicht verwandeln. Es stand 15:14. Dann 15:15. Die Nerven lagen blank. Doch am Ende behielt Schwerin die Oberhand und verwandelte den zweiten Matchball zum 17:15 – ein Triumph in letzter Sekunde.

Bedeutung des Siegs

Dieser 3:2-Erfolg war der erste Grundstein für den Einzug ins Finale der Deutschen Meisterschaft. Der SSC Palmberg Schwerin gewann die Halbfinalserie gegen den SC Potsdam letztlich mit 3:0 (3:2, 3:1, 3:0) und zog souverän ins Finale ein. Dort traf die Mannschaft von Felix Koslowski auf Allianz MTV Stuttgart und unterlag in einer packenden Finalserie mit 2:3.

Für den SC Potsdam war die Saison 2018/19 nach der Halbfinalniederlage beendet. Das Team von Björn Matthes hatte sich in der Hauptrunde jedoch einen starken Ruf erarbeitet und die Basis für die erfolgreichen Jahre gelegt, die folgen sollten.

Fazit

Das erste Halbfinale zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem SC Potsdam war ein würdiger Auftakt der Playoffs 2018/19. Der dramatische Tiebreak mit 17:15, die wechselnden Führungen und die intensive Atmosphäre in der Palmberg Arena machten dieses Spiel zu einem echten Highlight der Saison. Schwerin bewies Moral, kämpfte sich nach Rückständen zurück und belohnte sich am Ende mit dem so wichtigen Heimsieg.


Dieser Spielbericht basiert auf Daten von MDR Sport, der Volleyball Bundesliga (VBL), SPORT1 und sport.de.

Rivalität seit 2009

SC Schweriner W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 35

SC Schweriner W und Potsdam W trafen 35 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 30 Mal, Potsdam W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 136 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (98 für die Heimmannschaft, 38 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (60%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.

SC Schweriner W
30
Siege
Unentschieden
0
·
5
Siege
Tore gesamt
136 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
21/35 · 60%
Über 2,5
35/35 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026