SSC Palmberg Schwerin gewinnt das dritte Playoff-Halbfinale gegen SC Potsdam mit 3:0 (29:27, 25:16, 25:18) und zieht ins Finale der Volleyball-Bundesliga der Frauen 2018/19 ein.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchwerin löst das Finalticket
Der SSC Palmberg Schwerin hat das Playoff-Halbfinale der 1. Bundesliga Frauen gegen den SC Potsdam mit einem klaren 3:0 (29:27, 25:16, 25:18) für sich entschieden und steht damit erneut im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Vor heimischer Kulisse in der Palmberg Arena machten die Schwerinerinnen am 18. April 2019 den dritten Sieg im dritten Spiel der Best-of-Five-Serie perfekt und fegten die ersmals im Halbfinale stehenden Potsdamerinnen von der Platte.
Damit setzte sich der Titelverteidiger in der Serie souverän mit 3:0 durch und wartet nun auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Allianz MTV Stuttgart und den Ladies in Black Aachen. Stuttgart qualifizierte sich ebenfalls mit einem 3:0-Erfolg über Aachen und machte das Traumfinale perfekt – eine Neuauflage der Endspiele der beiden Vorjahre.
Startschwierigkeiten im ersten Satz
Der erste Satz entwickelte sich zur Geduldsprobe für die Gastgeberinnen. Potsdam, das in dieser Halbfinalserie bereits zweimal knapp gescheitert war (2:3 und 1:3), zeigte erneut Moral und kämpfte verbissen. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski musste gleich zwei Satzbälle abwehren und rettete sich erst in der Verlängerung. Am Ende hieß es 29:27 für Schwerin – ein Durchgang, der die Richtung vorgab.
"Wir wussten, dass Potsdam nichts zu verlieren hatte und alles reinwerfen würde", sagte Koslowski nach der Partie. "Der erste Satz war der Schlüssel. Nachdem wir den so knapp gewonnen hatten, war der Widerstand der Potsdamerinnen gebrochen."
Schwerin spielt seine Klasse aus
Nach dem hart erkämpften ersten Satz zeigte der SSC Palmberg Schwerin seine ganze spielerische Überlegenheit. Satz zwei dominierte die Heimmannschaft von Beginn an und gewann deutlich mit 25:16. Die Defensive stand sicher, die Angriffe wurden präzise gesetzt und die Blockarbeit – über die gesamte Saison eine der großen Stärken Schwerins – war kaum zu überwinden.
Auch der dritte Satz geriet nie in Gefahr. Mit 25:18 zogen die Schwerinerinnen davon und machten den Einzug ins Finale perfekt. Die Freude war riesig, als der letzte Punkt verwandelt war – der SSC hatte sich den dritten Meistertitel in Serie zum Ziel gesetzt.
Saisonverlauf: Der Weg ins Finale
Der SSC Palmberg Schwerin hatte bereits eine starke Hauptrunde gespielt und musste sich nur knapp Allianz MTV Stuttgart geschlagen geben. Im Playoff-Viertelfinale marschierte die Mannschaft souverän mit 2:0 gegen den USC Münster ins Halbfinale. Dort führte Schwerin gegen Potsdam bereits mit 2:0 – jeweils ein 3:2 (nach 0:2-Satzrückstand am 11. April) und ein 3:1 (am 13. April) – ehe der 3:0-Sweep im dritten Spiel den Durchmarsch perfekt machte.
Potsdam hingegen zeigte sich in den Playoffs stark verbessert im Vergleich zur Hauptrunde, wo Schwerin beide Duelle glatt mit 3:0 gewonnen hatte. Speziell im ersten Halbfinale hatten die Potsdamerinnen den Titelverteidiger am Rande einer Niederlage. Doch letztlich fehlte das Quäntchen Erfahrung, um die Überraschung zu schaffen.
Ausblick auf das Finale
Das erste Finalspiel zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart fand am 27. April 2019 in Stuttgart statt. Während Schwerin die dritte Meisterschaft in Serie perfekt machen konnte, warteten die Stuttgarterinnen weiterhin auf ihren ersten deutschen Meistertitel – obwohl sie in den letzten fünf Jahren stets im Playoff-Finale gestanden hatten.
Die beiden Teams hatten sich bereits 2017 und 2018 im Finale gegenübergestanden, beide Male hatte Schwerin die Nase vorn. Die Weichen für eine erneute Titelverteidigung waren nach diesem überzeugenden 3:0-Halbfinalerfolg gestellt.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 35
SC Schweriner W und Potsdam W trafen 35 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 30 Mal, Potsdam W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 138 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.94 pro Spiel (98 für die Heimmannschaft, 40 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (63%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
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API-Daten: 11. Juni 2026