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1 Bundesliga WomenSaison 2018

SC Schweriner W vs Stuttgart W

1. Mai 2019 um 17:10
Heim

SC Schweriner W

31
Auswärts

Stuttgart W

AI

SSC Palmberg Schwerin bezwingt Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:17, 18:25, 25:14, 26:24) im zweiten Playoff-Finalspiel und gleicht die Best-of-Five-Serie zum 1:1 aus.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schwerin schlägt zurück – Serie steht 1:1

Im zweiten Spiel des Playoff-Finales der Deutschen Volleyball-Meisterschaft 2018/19 hat der SSC Palmberg Schwerin vor heimischer Kulisse in der PALMBERG ARENA eindrucksvoll zurückgeschlagen. Gegen den Hauptrundensieger Allianz MTV Stuttgart gewann der Vorjahresmeister mit 3:1 (25:17, 18:25, 25:14, 26:24) und glich die Best-of-Five-Serie zum 1:1 aus.

Nachdem Stuttgart das erste Aufeinandertreffen in der SCHARRena mit 3:1 für sich entschieden hatte (25:21, 21:25, 25:23, 25:23), stand Schwerin unter Zugzwang. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski zeigte jedoch vom ersten Ballwechsel an, dass sie den Ausgleich erzwingen wollte.

Satz für Satz: Schwerins klare Antwort

Erster Satz: 25:17 – Schwerin dominiert von Beginn an

Die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart. Vor rund 1.800 Zuschauern zogen sie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung davon. Der Aufschlagdruck von Kimberly Drewniok und die präzise Zuspielarbeit von Britt Bongaerts ließen die Stuttgarter Abwehr um Libera Roosa Koskelo kaum zur Entfaltung kommen. McKenzie Adams auf der Außenposition und Mittelblockerin Lauren Barfield waren die herausragenden Akteurinnen in dieser Phase. Mit 25:17 ging der Durchgang deutlich an die Schwerinerinnen.

Zweiter Satz: 18:25 – Stuttgart findet zurück

Der zweite Satz gehörte dem Team von Trainer Ioannis Athanasopoulos. Die US-Amerikanerin Krystal Rivers, Stuttgarts Topscorerin, steigerte sich und traf aus der Diagonalposition mit großer Durchschlagskraft. Auch Sarah Wilhite und Jana Franziska Poll fanden nun besser ins Spiel. Über ein ausgeglichenes Mitteldrittel setzte sich Stuttgart ab und holte sich Satz zwei mit 25:18.

Dritter Satz: 25:14 – Erneute Machtdemonstration der Hausherrinnen

Nach dem Satzausgleich zeigte Schwerin seine ganze Klasse. Mit einer beeindruckenden Aufschlagserie von Jennifer Geerties brach die Mannschaft den Stuttgarter Rhythmus früh. Die Annahme des Hauptrundensiegers geriet ins Wanken, Zuspielerin Madison Bugg fand keine stabilen Anspielmöglichkeiten mehr. Mittelblockerin Beta Dumančić und die starke Kimberly Drewniok punkteten nahezu nach Belieben. Mit 25:14 zog Schwerin uneinholbar davon – eine Machtdemonstration, die den Druck auf Stuttgart enorm erhöhte.

Vierter Satz: 26:24 – Nervenstärke im Tiebreak-Durchgang

Der vierte Satz wurde zur Zitterpartie. Stuttgart, das um den Ausgleich kämpfte, zeigte Moral und lag zwischenzeitlich in Führung. Rivers und die eingewechselte Paige Tapp hielten ihr Team im Spiel. Doch Schwerin bewies die reifere Spielanlage in den entscheidenden Phasen. Beim Stand von 24:24 behielten die Schwerinerinnen die Nerven – zwei entschlossene Angriffe besiegelten den 26:24-Erfolg und damit den 3:1-Sieg.

Die Serie im Überblick

Spiel Datum Begegnung Ergebnis
1 27.04.2019 Allianz MTV Stuttgart – SSC Palmberg Schwerin 3:1 (25:21, 21:25, 25:23, 25:23)
2 01.05.2019 SSC Palmberg Schwerin – Allianz MTV Stuttgart 3:1 (25:17, 18:25, 25:14, 26:24)
3 05.05.2019 Allianz MTV Stuttgart – SSC Palmberg Schwerin 3:2 (22:25, 25:23, 19:25, 25:20, 15:9)
4 09.05.2019 SSC Palmberg Schwerin – Allianz MTV Stuttgart 3:0 (25:15, 25:18, 25:16)
5 11.05.2019 Allianz MTV Stuttgart – SSC Palmberg Schwerin 3:2 (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11)

Schlüsselspielerinnen

Kimberly Drewniok (Schwerin) – Die Diagonalangreiferin war mit ihren kraftvollen Angriffen über die gesamte Spieldauer eine der entscheidenden Figuren. Besonders im dritten Satz, als sie mehrere Breakpunkte erzielte, zeigte sie ihre Klasse.

McKenzie Adams (Schwerin) – Die US-Amerikanerin auf der Außenposition brillierte mit Variantenreichtum im Angriff und einer stabilen Annahme. Ihre Erfahrung war in den engen Phasen von unschätzbarem Wert.

Krystal Rivers (Stuttgart) – Die amerikanische Diagonalangreiferin war Stuttgarts beste Punktesammlerin und hielt ihr Team mit starken Leistungen in den Sätzen zwei und vier im Spiel. Letztlich reichte es aber nicht, um die Niederlage abzuwenden.

Bedeutung für die Serie

Mit diesem Ausgleichssieg machte Schwerin deutlich, dass der Titelverteidiger nicht kampflos aufgeben würde. Die Serie sollte sich in den folgenden Tagen zu einer der dramatischsten Entscheidungen der Bundesliga-Geschichte entwickeln:

Nachdem Stuttgart in Spiel 3 in der SCHARRena mit einem 3:2 (22:25, 25:23, 19:25, 25:20, 15:9) die erneute Führung zurückeroberte, drehte Schwerin in Spiel 4 in der PALMBERG ARENA mit einem dominanten 3:0 (25:15, 25:18, 25:16) auf und erzwang das alles entscheidende fünfte Spiel.

Dort setzte sich Stuttgart schließlich in einem denkwürdigen Finale mit 3:2 (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11) durch und feierte den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Krystal Rivers verwandelte den Matchball mit einem Hinterfeldangriff um 20:31 Uhr und beendete damit Stuttgarts Final-Fluch – nach vier verlorenen Endspielen in Folge.

Rückblick: Stuttgarts Weg zum Titel

Allianz MTV Stuttgart hatte als Hauptrundenerster eine herausragende Saison gespielt und im Halbfinale sowohl den VC Wiesbaden als auch die Ladies in Black Aachen ohne Satzverlust bezwungen. Schwerin hingegen hatte im Viertelfinale den SC Potsdam souverän ausgeschaltet und im Halbfinale gegen den Dresdner SC seine ganze Klasse gezeigt.

Die Finalserie 2018/19 zwischen diesen beiden Spitzenteams bleibt eine der spannendsten in der Geschichte der Volleyball Bundesliga – und der 3:1-Sieg Schwerins am 1. Mai 2019 war der Wendepunkt, der die Serie erst zu dem Drama machte, das sie letztlich werden sollte.

Rivalität seit 2010

SC Schweriner W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 50

SC Schweriner W und Stuttgart W trafen 50 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 28 Mal, Stuttgart W 22 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 193 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (107 für die Heimmannschaft, 86 für die Gäste). Beide Teams trafen in 31 Spielen (62%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2019.

SC Schweriner W
28
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
193 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
31/50 · 62%
Über 2,5
50/50 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026