Ladies in Black Aachen besiegen Schwarz-Weiß Erfurt am 3. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit 3:1. Entscheidung im vierten Satz.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungLadies in Black Aachen schlagen Schwarz-Weiß Erfurt 3:1
Aachen – Die Ladies in Black Aachen haben am 3. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Gegen Schwarz-Weiß Erfurt setzte sich das Team von Trainer Eelco Beijl am 17. Oktober 2020 in der Halle Neuköllner Straße mit 3:1 (25:22, 25:20, 23:25, 25:18) durch und fuhr damit den zweiten Saisonsieg ein.
Engagierter Start in die Partie
Vor heimischer Kulisse begannen die Ladies in Black druckvoll und bestimmten von Beginn an das Geschehen. Der erste Satz war geprägt von starken Aufschlägen und einer stabilen Annahme, die es Zuspielerin Mareike Hindriksen ermöglichte, ihre Angreiferinnen vielseitig einzusetzen. Madeline Haynes und Jana Franziska Poll überzeugten auf den Außenpositionen und sorgten mit kraftvollen Angriffen für die 1:0-Satzführung (25:22).
Auch im zweiten Durchgang ließ Aachen nicht nach. Die Blockarbeit um die slowakische Mittelblockerin Nina Herelová und die Niederländerin Eline Timmerman erwies sich als solide Grundlage. Erfurt hatte insbesondere mit der Variabilität im Aachener Angriffsspiel Probleme und geriet früh in Rückstand. Mit 25:20 ging auch der zweite Satz an die Gastgeberinnen.
Erfurter Comeback-Versuch
Im dritten Satz zeigte Schwarz-Weiß Erfurt Moral. Das Team von Cheftrainer Dirk Sauermann, der erst im Sommer das Ruder übernommen hatte, kämpfte sich entschlossen zurück. Die US-Amerikanerin Madelyn Cole verteilte klug die Bälle, und Mittelblockerin Jasmine Gross setzte sich im Block mehrfach durch. Über weite Strecken blieb der Satz ausgeglichen, ehe Erfurt in der Crunchtime die entscheidenden Punkte machte und mit 25:23 verkürzte.
Entscheidung im vierten Satz
Die Ladies in Black ließen sich durch den verlorenen Satz jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Aachen fand schnell zurück zu seiner starken Aufschlagserie und setzte Erfurt früh im vierten Durchgang unter Druck. Die Thüringerinnen leisteten zwar weiterhin Widerstand, doch die Angriffsquote der Aachenerinnen blieb auf hohem Niveau. Mit 25:18 holten sich die Gastgeberinnen den vierten Satz und damit den 3:1-Gesamtsieg.
Tabellensituation und Ausblick
Für die Ladies in Black war es nach der knappen 1:3-Niederlage gegen den SC Potsdam am 1. Spieltag ein wichtiger Dreier im Kampf um die Playoff-Plätze. Schwarz-Weiß Erfurt hingegen blieb auch im zweiten Saisonspiel ohne Punkte – zuvor hatte die Mannschaft in Straubing mit 1:3 verloren.
Aachens Offensive wurde angeführt von den Außenangreiferinnen Madeline Haynes (USA) und der erfahrenen deutschen Nationalspielerin Jana Franziska Poll, während im Mittelblock Nina Herelová aus der Slowakei und Leonie Schwertmann für Stabilität sorgten. Die Libera Annie Cesar zeigte eine starke Defensivleistung.
Bei den Gästen aus Erfurt stachen die US-Spielerinnen Madelyn Cole (Zuspiel) und Jasmine Gross (Mittelblock) hervor. Auch die junge Erfurter Eigengewächsin Paula-Katharina Reinisch auf der Außenposition und die kanadische Diagonalangreiferin Sara Kovac konnten Akzente setzen.
Fazit
Der 3:1-Erfolg der Ladies in Black Aachen gegen Schwarz-Weiß Erfurt bestätigte die Heimstärke der Aachenerinnen. Die Mannschaft von Eelco Beijl zeigte eine geschlossene Teamleistung, auch wenn der kurze Durchhänger im dritten Satz zeigte, dass an manchen Stellschrauben noch gedreht werden muss. Für Erfurt gilt es, die positiven Ansätze aus dem gewonnenen dritten Satz mitzunehmen. Das wiedergewonnene Selbstvertrauen könnte für die kommenden Aufgaben hilfreich sein.
Aachen W und Erfurt W trafen 14 Mal aufeinander — Aachen W gewann 12 Mal, Erfurt W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 14 Begegnungen an. Insgesamt fielen 55 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (39 für die Heimmannschaft, 16 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (57%). In 14 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
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API-Daten: 11. Juni 2026