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1 Bundesliga WomenSaison 2020

Aachen W vs Dresdner SC W

21. November 2020 um 18:00
03
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC gewinnt bei den Ladies in Black Aachen mit 3:0 (28:26, 25:22, 26:24) – Maja Storck überragt mit 25 Punkten. DSC untermauert Titelambitionen in der Saison 2020/21.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2020 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC siegt in Aachen: 0:3 – DSC bleibt in der Erfolgsspur

Aachen – Der Dresdner SC hat seine Siegesserie in der 1. Bundesliga Frauen fortgesetzt. Am 7. Spieltag der Saison 2020/21 setzten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl bei den Ladies in Black Aachen verdient mit 3:0 (28:26, 25:22, 26:24) durch und untermauerten ihre Ambitionen im Kampf um die Tabellenspitze.

Enger Schlagabtausch im Hexenkessel

Vor leeren Rängen – die Corona-Pandemie machte auch vor der Aachener Sporthalle Neuköllner Straße nicht halt – entwickelte sich von Beginn an ein hochklassiges und intensives Spiel. Der erste Satz war ein echter Krimi: 34 Minuten lang lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. Die Ladies in Black starteten furios, erspielten sich Führungen in den technischen Auszeiten und zeigten großen Kampfgeist. Doch Dresden blieb stets dran und nutzte seine Erfahrung in den entscheidenden Phasen. Nach 26:28 ging der erste Durchgang an die Gäste aus Sachsen – ein Satz, der die Richtung vorgab.

Maja Storck als Unterschiedsspielerin

Auch im zweiten Satz bot sich den Zuschauern vor den Bildschirmen ein ähnliches Bild. Aachen hielt gut mit, forcierte den Ballwechsel und zwang Waibl zu frühen Auszeiten. Am Ende war es jedoch wieder der Dresdner SC, der die entscheidenden Punkte setzte. Mit 22:25 ging auch Satz zwei an den DSC.

Eine Schlüsselrolle kam Maja Storck zu. Die Diagonalangreiferin, die zuvor selbst für die Ladies in Black gespielt hatte, kehrte an ihre alte Wirkungsstätte zurück und avancierte mit 25 Punkten zur überragenden Akteurin auf dem Feld. Storck wurde folgerichtig als wertvollste Spielerin des Spiels ausgezeichnet. Ihre Variabilität im Angriff und ihre Ruhe in kritischen Situationen machten den Unterschied zu einer Aachener Mannschaft, die ebenfalls eine starke Leistung bot, aber am Ende zu wenig Konstanz in der Offensive fand.

Aachen zeigt Moral, Dresden bleibt cool

Der dritte Satz war erneut von großer Spannung geprägt. Die Ladies in Black kämpften verbissen und gaben sich nicht geschlagen. Aachen gelang es immer wieder, druckvolle Angriffe zu setzen und die DSC-Defensive zu beschäftigen. Beim Stand von 24:24 war es eine Frage der Nervenstärke. Doch wie schon in den vorangegangenen Durchgängen behielt Dresden die Oberhand und verwandelte den zweiten Satzball zum 24:26.

„Die Ladies in Black konnten lange gut mithalten. Am Ende fehlten Konsequenz im Spielaufbau und ein paar Varianten im Angriff“, analysierte der Aachener Pressebericht. Der DSC hingegen präsentierte sich einmal mehr abgeklärt und effizient – ein Markenzeichen der Mannschaft, die später in dieser Saison den Deutschen Meistertitel gewinnen sollte.

Tabellenkonstellation und Ausblick

Mit dem Erfolg hielt der Dresdner SC Anschluss an die Spitzengruppe. Stuttgart führte die Tabelle zu diesem Zeitpunkt mit 57 Punkten an, der VfB Suhl folgte mit 48 Zählern, der SSC Palmberg Schwerin mit 47. Dresden verbesserte sich auf 45 Punkte und festigte den vierten Platz. Für Aachen bedeutete die Niederlage den Verbleib im unteren Mittelfeld: Mit 33 Punkten belegten die Ladies in Black den sechsten Rang.

Kristina Kicka wurde als MVP der Gastgeberinnen ausgezeichnet und gehörte zu den Aktivposten im Aachener Spiel. Aufseiten des DSC überzeugte neben Storck auch Zuspielerin Mareike Hindriksen mit kluger Spielverteilung und Erfahrung – sie hatte in ihrer Karriere ebenfalls für Dresden gespielt, stand nun aber auf der Gegenseite.

Rückblick auf eine besondere Saison

Die Saison 2020/21 war für den gesamten deutschen Volleyball eine Herausforderung. Die Corona-Pandemie sorgte für Geisterspiele, enge Zeitpläne und besondere Hygienekonzepte. Der Dresdner SC meisterte diese Umstände am Ende am besten: Unter Trainer Alexander Waibl und mit einem starken Kollektiv um Kapitänin Lena Stigrot, die US-Amerikanerinnen Morgan Hentz und Jenna Gray sowie die deutsche Nationalspielerin Camilla Weitzel krönte sich der DSC zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte zum Deutschen Meister.

Die Ladies in Black Aachen beendeten die Hauptrunde auf dem sechsten Tabellenplatz und trafen in den Playoff-Viertelfinals erneut auf den DSC. Auch dort waren die Dresdnerinnen zweimal erfolgreich (3:1 und 3:2) und zogen ins Halbfinale ein.

Für Aachen war die Niederlage am 7. Spieltag Teil einer durchwachsenen Saison, in der man sich nach einem Achtelfinalaus im DVV-Pokal vor allem auf die Liga konzentrierte. Das Team von Cheftrainer Jana-Franziska Poll zeigte insbesondere in den Heimspielen solide Leistungen, haderte jedoch mit der mangelnden Konstanz in den entscheidenden Phasen.

Fazit

Der 0:3-Erfolg des Dresdner SC in Aachen war ein Statement. In einer Saison, die von Geisterspielen, einem undichten Hallendach in Aachen und vielen Unwägbarkeiten geprägt war, zeigte der DSC, warum er später den Titel holen sollte. Maja Storck war mit 25 Punkten die überragende Akteurin, aber auch das Kollektiv um Trainer Waibl und die eingespielte Mannschaftsleistung unterstrichen die Klasse des späteren Meisters.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 42

Aachen W und Dresdner SC W trafen 42 Mal aufeinander — Aachen W gewann 6 Mal, Dresdner SC W 36 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 42 Begegnungen an. Insgesamt fielen 158 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.76 pro Spiel (41 für die Heimmannschaft, 117 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (55%). In 42 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

6
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
158 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/42 · 55%
Über 2,5
42/42 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.25DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2024

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