Allianz MTV Stuttgart besiegt die Ladies in Black Aachen 3:1 (25:15, 25:20, 18:25, 27:25) am 8. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2020/21 in der SCHARRena Stuttgart.
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Spielzusammenfassung
Stuttgart W besiegte Aachen W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2020 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAllianz MTV Stuttgart schlägt Aachen 3:1 in der SCHARRena
Allianz MTV Stuttgart hat am 8. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2020/21 einen verdienten 3:1-Heimsieg gegen die Ladies in Black Aachen gefeiert. In der Stuttgarter SCHARRena setzte sich das Team von Cheftrainer beim Stand von 3:1 (25:15, 25:20, 18:25, 27:25) durch und untermauerte seine Spitzenposition in der Liga.
Satz für Satz: Dominanter Start, wacher Abschluss
Erster Satz — 25:15 Stuttgart begann druckvoll und ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Der Aufschlagdruck der Hausherrinnen war enorm, die Annahme von Aachen geriet früh ins Wanken. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der vor allem die Zuspielerin Pia Kästner das Tempo vorgab, zog Stuttgart schnell davon. Die wenigen Angriffsversuche der Gäste wurden von Mittelblockerin Jenna Rosenthal und ihren Nebenfrauen konsequent entschärft. Mit 25:15 ging Satz eins deutlich an den Favoriten.
Zweiter Satz — 25:20 Auch der zweite Durchgang begann vielversprechend für Stuttgart. Die SCHARRena, in dieser pandemiebedingt leeren Saison ohne Publikum, war dennoch ein vertrautes Pflaster für die Stuttgarterinnen. Die US-Amerikanerin Krystal Rivers auf der Diagonalposition erwies sich als kaum zu stoppen. Aachen stabilisierte sich jedoch im Verlauf des Satzes. Über die erfahrene Jana Franziska Poll und die norwegische Außenangreiferin Emilie Olimstad verkürzten die Ladies in Black den Rückstand mehrfach auf zwei Punkte. Stuttgart ließ jedoch nichts anbrennen — 25:20, die Führung wurde auf 2:0 ausgebaut.
Dritter Satz — 18:25 Aachen zeigte Moral. Der dritte Satz war die bis dahin stärkste Phase der Gäste. Mittelblockerin Nina Herelová und Diagonalspielerin Kristina Kicka fanden immer besser ins Spiel. Trainer Bart Jan Janssen stellte taktisch um, was Stuttgart vor ungewohnte Probleme stellte. Aachen spielte befreit auf, machte wenig Eigenfehler und zwang Stuttgart in die Defensive. Mit 25:18 verkürzten die Ladies in Black auf 1:2 — das Spiel war wieder offen.
Vierter Satz — 27:25 Der vierte Satz entwickelte sich zur Hochspannung. Stuttgart führte früh, doch Aachen kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Die Slowakin Nina Herelová am Netz und die dänische Zuspielerin Live Sørbø sorgten für eine stabile Gästestruktur. Stuttgart wirkte phasenweise verunsichert, ließ aber die nötige Abgebrühtheit vermissen. Am Ende war es eine knappe 27:25-Entscheidung, bei der die Heimmannschaft ihre Erfahrung ausspielte. Rivers und die tschechische Außenangreiferin Michaela Mlejnková verwandelten die entscheidenden Bälle.
Personal & Taktik
Stuttgart trat mit einer Mischung aus Routine und Talent an. Pia Kästner (Zuspiel) dirigierte das Spiel gewohnt souverän. Die Niederländerin Hester Jasper auf der Außenposition zeigte ihre Qualitäten in der Offensive, während Jenna Rosenthal und Juliët Lohuis im Mittelblock für Stabilität sorgten. Die finnische Libera Roosa Koskelo sicherte die Annahme.
Aachen vertraute auf die erfahrene Mareike Hindriksen als Zuspielerin und die belarussische Diagonalangreiferin Kristina Kicka, die im dritten Satz ihre Stärke zeigte. Leonie Schwertmann im Mittelblock und die deutsche Nationalspielerin Jana Franziska Poll waren die Führungsspielerinnen bei den Gästen.
Bedeutung für die Saison
Der Sieg war für Stuttgart in der Saison 2020/21 ein wichtiger Schritt im Kampf um die Tabellenspitze. Allianz MTV Stuttgart, das in den Jahren zuvor bereits mehrfach Deutscher Meister geworden war (2019 Triple-Sieger), gehörte auch in dieser Spielzeit zu den Topfavoriten.
Aachen — damals noch unter dem Namen PTSV Aachen — zeigte in dieser Partie, dass man auch gegen die Topteams der Liga mithalten kann, auch wenn es am Ende nicht für einen Punktgewinn reichte. Die Ladies in Black belegten in der Saison 2020/21 am Ende den sechsten Tabellenplatz und spielten eine solide Saison.
Direkter Vergleich
Die Bilanz spricht eine klare Sprache: Stuttgart hat 37 der 41 Aufeinandertreffen mit Aachen gewonnen. Die Rivalität zwischen den beiden Klubs reicht bis ins Jahr 2009 zurück. Auch wenn Aachen in dieser Partie einen Satzgewinn verbuchen konnte, bleibt Stuttgart die dominierende Kraft in diesem Duell.
Fazit
Ein am Ende souveräner Heimsieg für Allianz MTV Stuttgart vor der Kamera von Dyn und Regio TV. Die ersten beiden Sätze waren eine Machtdemonstration, Satz drei ein Ausrufezeichen von Aachen. Im vierten Durchgang zeigte Stuttgart dann die nötige Abgewichstheit, um den Sack zuzumachen. Aachen reiste ohne Punkte nach Hause, aber mit der Gewissheit, gegen den Meisteranwärter nicht chancenlos gewesen zu sein.
Rivalität seit 2009
Stuttgart W vs Aachen W Direkter Vergleich· 41
Stuttgart W und Aachen W trafen 41 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 37 Mal, Aachen W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 37 Siegen aus 41 Begegnungen an. Insgesamt fielen 148 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.61 pro Spiel (114 für die Heimmannschaft, 34 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (54%). In 41 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 31 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
