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1 Bundesliga WomenSaison 2020

VC Wiesbaden W vs Dresdner SC W

4. Dezember 2020 um 18:00
03
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC besiegt VC Wiesbaden auswärts mit 3:0 (26:24, 25:20, 25:19) und feiert den dritten Dreisatzerfolg in Folge. MVP Madeleine Gates überzeugt mit 18 Punkten.

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2020 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC setzt Erfolgslauf fort

Der Dresdner SC hat seine beeindruckende Siegesserie in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen fortgesetzt. Am Freitagabend, den 4. Dezember 2020, feierten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl einen souveränen 3:0-Auswärtserfolg beim VC Wiesbaden. Die Satzergebnisse von 26:24, 25:20 und 25:19 in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit spiegelten einen letztlich klaren Sieg wider, der den DSC auf den zweiten Tabellenplatz katapultierte.

Es war der dritte 3:0-Sieg in Folge für die Dresdnerinnen, die damit eindrucksvoll unterstrichen, dass sie in dieser Saison zu den ernsthaftesten Anwärtern auf die Meisterschaft zählen.

Enger erster Satz – DSC behält die Nerven

Die Partie begann denkbar knapp. Ein langer Ballwechsel gleich zu Beginn signalisierte, dass beide Teams gewillt waren, sich nichts zu schenken. Der DSC legte zunächst eine 6:4-Führung vor, doch Wiesbaden kämpfte sich zurück und führte zur ersten technischen Auszeit mit 8:7. Die Gastgeberinnen setzten nach und zwangen Waibl beim Stand von 12:9 zu seiner ersten Auszeit.

In dieser Phase verletzte sich DSC-Kapitänin Lena Stigrot am Fuß und musste durch Emma Cyris ersetzt werden – ein Rückschlag, den das Team jedoch gut verkraftete. Die Annahme stabilisierte sich, und mit zwei direkten Aufschlagpunkten von Naya Crittenden kämpften sich die Elbestädterinnen zurück ins Spiel.

Bis zum 19:19 blieb der Durchgang völlig offen. Dann setzte der DSC mit druckvollen Aufschlägen von Camilla Weitzel und einer starken Blockleistung eine entscheidende Serie zum 22:19. Beim Stand von 23:21 brachte Waibl den bekannten Doppelwechsel, Maja Storck erkämpfte zwei Satzbälle, und Jennifer Janiska verwandelte den zweiten zum 26:24.

Zweiter Satz – Früh die Kontrolle übernommen

Mit Emma Cyris, die nun für die verletzte Stigrot auf dem Feld blieb, startete der DSC deutlich besser in den zweiten Durchgang. Eine schnelle 11:6-Führung zwang Wiesbadens Coach Christian Sossenheimer zur Auszeit. Die Wirkung verpuffte jedoch schnell – der DSC spielte seinen Matchplan konsequent aus und zog auf 16:10 davon.

Kurz darauf riss bei den Gästen jedoch der Spielfaden. Kleine Fehler schlichen sich ein, und die Hessinnen holten Punkt um Punkt auf. Mit einem Doppelwechsel und zwei Auszeiten brachte Waibl sein Team wieder auf Kurs. Den ersten Satzball verwandelte der DSC per Blockabwehr souverän zum 25:20.

Dritter Satz – Crittenden und Gates mit der Vorentscheidung

Auch der dritte Durchgang war bis zur Mitte umkämpft. Beim 16:15 aus Dresdner Sicht blieb alles offen. Dann schlugen die Gäste erbarmungslos zu: Druckvolle Aufschläge von Naya Crittenden und drei blitzschnelle Aktionen im Nachsetzen von Madeleine Gates sorgten für eine beruhigende 19:15-Führung, die der DSC bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gab. Nach exakt 82 Minuten verwandelte Jennifer Janiska den Matchball zum 25:19-Endstand.

Die Stars des Abends

Madeleine Gates wurde als MVP mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Die Mittelblockerin war mit 18 Punkten die erfolgreichste Scorerin des Spiels und überzeugte sowohl im Angriff als auch im Block. Naya Crittenden steuerte 15 Punkte bei und glänzte insbesondere mit ihren druckvollen Aufschlägen.

Auf Wiesbadener Seite erhielt Marijeta Runjic die Silbermedaille als wertvollste Spielerin ihres Teams.

Tabellensprung

Der dritte 3:0-Sieg in Serie katapultierte den Dresdner SC in der Tabelle auf Platz zwei hinter dem punktgleichen MTV Stuttgart. Die Mannschaft von Alexander Waibl zeigte eindrucksvoll, dass sie auch in Drucksituationen die Ruhe bewahrt und ihre Qualitäten abrufen kann.

„Mit dem 3:0 bin ich insgesamt natürlich sehr zufrieden, auch wenn wir sicher nicht am oberen Limit gespielt haben. Wir hatten ein wenig Probleme, den richtigen Rhythmus und die nötige Konstanz zu finden. Aber in den entscheidenden Phasen haben wir uns durchgesetzt und das zählt“, resümierte Waibl nach dem Spiel.

Für den VC Wiesbaden war es eine erneute Niederlage gegen den DSC – die Rivalität besteht seit 2009, und von 48 bisherigen Duellen gewannen die Dresdnerinnen 34 (Stand Dezember 2020).

Rivalität seit 2009

VC Wiesbaden W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 48

VC Wiesbaden W und Dresdner SC W trafen 48 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 14 Mal, Dresdner SC W 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 48 Begegnungen an. Insgesamt fielen 172 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.58 pro Spiel (58 für die Heimmannschaft, 114 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (46%). In 48 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
172 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
22/48 · 46%
Über 2,5
48/48 · 100%

Letzte Begegnungen

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