SC Potsdam gewinnt am 17. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen klar mit 3:0 gegen den VC Wiesbaden (25:17, 25:20, 25:17) – Laura Emonts führt Potsdam mit 19 Punkten zum ersten Heimsieg des Jahres 2021.
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Spielzusammenfassung
Potsdam W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2020 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSC Potsdam dominiert VC Wiesbaden – 3:0 nach 73 Minuten
Der SC Potsdam hat am 30. Januar 2021 seinen ersten Heimauftritt des Jahres erfolgreich gestaltet. In der MBS-Arena besiegte das Team von Cheftrainer Guillermo Hernandez den VC Wiesbaden mit einem klaren 3:0 (25:17, 25:20, 25:17) und fuhr nach 73 Minuten den ersten Dreier im neuen Jahr ein.
Mit 22 Punkten festigten die Havelstädterinnen damit den 6. Tabellenplatz in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen.
Startsechser mit klarer Zielsetzung
Potsdam ging hochmotiviert in die Partie. Bis auf die verletzte Kapitänin Antonia Stautz und die kurzfristig ausgefallene Lindsay Ruddins stand der gesamte Kader zur Verfügung, darunter auch die Neuverpflichtung Anastasia Cekulaev und Merle Golm aus der zweiten Mannschaft.
Trainer Hernandez setzte von Beginn an auf Jennifer Nogueras, Vanessa Agbortabi, Brittany Abercrombie, Symone Speech, Kesley Veltman und Laura Emonts. Auf der Liberoposition stand Aleksandra Jegdic.
Satz 1: Frühe Dominanz
Der Wille war von der ersten Minute an unübersehbar. Mit viel Druck im Angriffsspiel und einem souverän agierenden Block zog Potsdam schnell auf 8:5 und später auf 16:10 davon. Wiesbaden fand kaum Mittel gegen die aggressive Spielweise der Gastgeberinnen. Als Symone Speech den Ball ins Feld des VCW donnerte, stand es 25:17 – Satz 1 war nach wenigen Minuten entschieden.
Satz 2: Bis zur Mitte offen, dann Potsdam
Der zweite Durchgang gestaltete sich zunächst ausgeglichener. Bis zum 16:16 lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit wechselseitigen Führungen. Dann schaltete Potsdam einen Gang hoch. Die Mannschaft agierte zielstrebiger und erarbeitete sich schnell einen Fünf-Punkte-Vorsprung, den sie bis zum 25:20 souverän verwaltete. 2:0 nach Sätzen – der Weg zum Heimsieg war geebnet.
Satz 3: Rückstand abgeschüttelt
Auch im dritten Satz zeigten beide Teams hohen Einsatz. Wiesbaden startete furios und brachte Potsdam mit einem frühen 0:2 in Rückstand. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Sie kämpften sich Punkt für Punkt heran und setzten schließlich bis zum 16:14 die entscheidenden Akzente – der letzte Zähler resultierte aus einem starken Block. Anders als in vorausgegangenen Spielen gelang es Potsdam, den Satz konzentriert zu Ende zu bringen und mit 25:17 den 3:0-Erfolg perfekt zu machen.
Herausragende Spielerinnen
Laura Emonts avancierte mit 19 Punkten zur Topscorerin des Spiels und erhielt verdient ihre bereits dritte MVP-Auszeichnung („Goldmedaille“) in dieser Saison. Brittany Abercrombie steuerte 15 Punkte bei, Symone Speech war ebenfalls in entscheidenden Momenten zur Stelle. Auf Seiten des VC Wiesbaden wurde Tanja Großer als beste Spielerin ausgezeichnet.
Stimmen zum Spiel
Kapitänin Laura Emonts zeigte sich nach dem Abpfiff erleichtert: „Wir haben heute drei wichtige Punkte gewonnen. Durch den kurzfristigen Ausfall von Lindsey Ruddins hatten wir in Sachen Besetzung ein schweres Spiel heute. Wir waren sehr gut im Aufschlag sowie in Abwehr und Block, dadurch konnten wir das Spiel für uns entscheiden.“
Sportdirektor Toni Rieger blickte bereits nach vorne: „Wir haben uns gegen Wiesbaden immer schwergetan, daher war es kompliziert einzuschätzen, wie wir bei den Problemen der letzten Auftritte in das Spiel kommen. Man hat heute gesehen, dass wir einen Schritt gemacht haben. Aber wir sind noch nicht am Ende – ab morgen liegt unser Fokus bereits auf Aachen.“
Auch die verletzte Kapitänin Antonia Stautz war voll des Lobes: „Ich denke, wir haben von Anfang an gut gespielt, Druck aufgebaut und waren gut in der Feld- sowie Blockabwehr. Das hat den Unterschied gemacht. Wir haben heute konstant mit viel Emotionen durchgespielt und unbedingt gewinnen wollen.“
Ausblick
Für den SC Potsdam war es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nach durchwachsenen Leistungen in den Wochen zuvor zeigte die Mannschaft eine konzentrierte Vorstellung über alle drei Sätze. Bereits am Mittwoch stand das nächste Heimspiel gegen die Ladies in Black Aachen auf dem Programm – ein weiterer Prüfstein auf dem Weg zu den Playoffs.
Der VC Wiesbaden hingegen musste nach dem deutlichen Erfolg gegen Erfurt in der Vorwoche einen Rückschlag hinnehmen und blieb in der Tabelle hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Rivalität seit 2009
Potsdam W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 37
Potsdam W und VC Wiesbaden W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 16 Mal, VC Wiesbaden W 21 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (67 für die Heimmannschaft, 76 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (62%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
Letzte Begegnungen
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